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Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F5 1 Betriebssicherheit Ausgabe 05/99 ab Softwareversion SR.405.xx 1.3 Restspannungen im Servoeinschub und Entlade- zeiten beim Abschalten des Auto- mat en 1 - 31 1.3 Restspannun gen i…

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1 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F5
1.2 Sicherheitseinrichtungen Ausgabe 05/99 ab Softwareversion SR.405.xx
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1.2.5 Eingreifschutz an den Stellplätzen der BE-Tische
GEFAHR
Als Voraussetzung für die Betriebssicherheit, müssen alle Stellplätze mit Zuführmodulen gerüstet sein. Sollten
nicht genügend Zuführmodule zur Verfügung stehen, muß anstelle der Module ein Eingreifschutz ("Dummy-
Feeder") gerüstet werden.
Dabei stehen Ihnen folgende Varianten zur Verfügung:
Artikel-Nr.: 00116820-01 SIPLACE Eingreifschutz für 1 Stellplatz
Artikel-Nr.: 00116821-01 SIPLACE Eingreifschutz für 6-10 Stellplätze
Artikel-Nr.: 00116822-01 SIPLACE Eingreifschutz für 11-20 Stellplätze
Abb. 1.2.6 Eingreifschutz
- Legende zu Abb. 1.2.6
1 Eingreifschutz für 1 Stellplatz 2 Eingreifschutz für 6 bis 10 Stellplätze
3 Eingreifschutz für 11 bis 20 Stellplätze
Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F5 1 Betriebssicherheit
Ausgabe 05/99 ab Softwareversion SR.405.xx 1.3 Restspannungen im Servoeinschub und Entlade- zeiten beim Abschalten des Auto-
maten
1 - 31
1.3 Restspannungen im Servoeinschub und Entlade-
zeiten beim Abschalten des Automaten
Wird der NOT-HALT-Pilzdrucktaster gedrückt oder der Automat abgeschaltet, werden die Elektrolytkondensa-
toren über schaltbare Widerstände auf der Entladungsplatine (00308443-xx) innerhalb kurzer Zeit auf unge-
fährliche Restspannungen entladen.
Sie können die Spannungen an den Meßbuchsen 001 - 009 an der Spannungsmeßeinheit im Servoeinschub
abgreifen.
GEFAHR
Die Automaten der SIPLACE-Familie werden mit 3 x 400 V ± 10 %, 50/60 Hz Netzspannung versorgt.
Teile dieser Anlage führen daher lebensgefährliche Spannungen - auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter.
Unsachgemäßer Umgang mit diesen Automaten kann deshalb zu Tod oder schwerer Körperverletzung sowie
erheblichem Sachschaden führen.
Beachten Sie die geltenden Unfallverhütungs- und DIN-Vorschriften (insbesondere DIN EN 60204, Teil 1).
Nur qualifiziertes bzw. geschultes Personal darf die Abdeckung über dem Servoeinschub öffnen.
Abb. 1.3.1 Meßbuchsen an der Spannungsmeßeinheit im Servoeinschub
unge-
schaltet
geschaltet
Servo-
einschub
1 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F5
1.3 Restspannungen im Servoeinschub und Entlade- zeiten beim Abschalten des Automaten Ausgabe 05/99 ab Softwareversion
SR.405.xx
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1.3.1 Betriebsspannungen, Restspannungen und Entladezeiten nach
Drücken des NOT-HALT-Pilzdrucktasters
1.3.2 Restspannungen und Entladezeiten nach Ausschalten des
Hauptschalters
VORSICHT
Um Datenverlust zu vermeiden, schalten Sie den Automaten - außer in Notfällen - erst nach folgenden Krite-
rien aus:
Der Automat hat die Datenübertragung von Maschinen-, Rüstungs- und Nutzendaten beendet.
Der Automat hat die LP-Bearbeitung beendet.
Der Automat hat die Hochlaufphase beendet.
Das Windows NT-Betriebssystem wurde ordnungsgemäß heruntergefahren.
Meßbuchse 00X
gegen 007 (GND)
gemessen
Spannung
bei Normalbetrieb
Restspannung
bei NOT-HALT
Entladezeiten
der Elektrolyt-
kondensatoren auf 12 VDC
001 70 VDC 10 VDC < 2 sec
002 30 VDC 30 VDC
003 30 VDC < 12 VDC < 2 sec
004 24 VDC 24 VDC
005 12 VDC 12 VDC
006 5 VDC 5 VDC
008 70 VDC 10 VDC < 2 sec
009 100 VDC 10 VDC < 1 sec
Tab. 1.3 - 1 Betriebsspannungen, Restspannungen und Entladezeiten nach Drücken des NOT-HALT-Pilzdrucktasters
Meßbuchse 00X
gegen 007 (GND) gemessen
Restspannung
bei Hauptschalter aus
Entladezeiten der Elektrolyt-
kondensatoren auf 12 VDC
001 < 12 VDC < 2 sec
002 < 12 VDC < 2 sec
003 < 12 VDC < 2 sec
004 0 VDC
005 0 VDC
006 0 VDC
008 < 12 VDC < 2 sec
009 < 12 VDC < 1 sec
Tab. 1.3 - 2 Restspannungen und Entladezeiten nach Ausschalten des Hauptschalters