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1 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F5 1.3 Restspannungen im Servoeins chub und E ntlade- zeiten beim Abschalten des Automaten Ausgabe 05/99 ab Softwareversion SR.405.xx 1 - 32 1.3.1 Betriebssp annun…

Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F5 1 Betriebssicherheit
Ausgabe 05/99 ab Softwareversion SR.405.xx 1.3 Restspannungen im Servoeinschub und Entlade- zeiten beim Abschalten des Auto-
maten
1 - 31
1.3 Restspannungen im Servoeinschub und Entlade-
zeiten beim Abschalten des Automaten
Wird der NOT-HALT-Pilzdrucktaster gedrückt oder der Automat abgeschaltet, werden die Elektrolytkondensa-
toren über schaltbare Widerstände auf der Entladungsplatine (00308443-xx) innerhalb kurzer Zeit auf unge-
fährliche Restspannungen entladen.
Sie können die Spannungen an den Meßbuchsen 001 - 009 an der Spannungsmeßeinheit im Servoeinschub
abgreifen.
GEFAHR
Die Automaten der SIPLACE-Familie werden mit 3 x 400 V ± 10 %, 50/60 Hz Netzspannung versorgt.
Teile dieser Anlage führen daher lebensgefährliche Spannungen - auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter.
Unsachgemäßer Umgang mit diesen Automaten kann deshalb zu Tod oder schwerer Körperverletzung sowie
erheblichem Sachschaden führen.
Beachten Sie die geltenden Unfallverhütungs- und DIN-Vorschriften (insbesondere DIN EN 60204, Teil 1).
Nur qualifiziertes bzw. geschultes Personal darf die Abdeckung über dem Servoeinschub öffnen.
Abb. 1.3.1 Meßbuchsen an der Spannungsmeßeinheit im Servoeinschub
unge-
schaltet
geschaltet
Servo-
einschub

1 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F5
1.3 Restspannungen im Servoeinschub und Entlade- zeiten beim Abschalten des Automaten Ausgabe 05/99 ab Softwareversion
SR.405.xx
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1.3.1 Betriebsspannungen, Restspannungen und Entladezeiten nach
Drücken des NOT-HALT-Pilzdrucktasters
1.3.2 Restspannungen und Entladezeiten nach Ausschalten des
Hauptschalters
VORSICHT
Um Datenverlust zu vermeiden, schalten Sie den Automaten - außer in Notfällen - erst nach folgenden Krite-
rien aus:
– Der Automat hat die Datenübertragung von Maschinen-, Rüstungs- und Nutzendaten beendet.
– Der Automat hat die LP-Bearbeitung beendet.
– Der Automat hat die Hochlaufphase beendet.
– Das Windows NT-Betriebssystem wurde ordnungsgemäß heruntergefahren.
Meßbuchse 00X
gegen 007 (GND)
gemessen
Spannung
bei Normalbetrieb
Restspannung
bei NOT-HALT
Entladezeiten
der Elektrolyt-
kondensatoren auf 12 VDC
001 70 VDC 10 VDC < 2 sec
002 30 VDC 30 VDC –
003 30 VDC < 12 VDC < 2 sec
004 24 VDC 24 VDC –
005 12 VDC 12 VDC –
006 5 VDC 5 VDC –
008 70 VDC 10 VDC < 2 sec
009 100 VDC 10 VDC < 1 sec
Tab. 1.3 - 1 Betriebsspannungen, Restspannungen und Entladezeiten nach Drücken des NOT-HALT-Pilzdrucktasters
Meßbuchse 00X
gegen 007 (GND) gemessen
Restspannung
bei Hauptschalter aus
Entladezeiten der Elektrolyt-
kondensatoren auf 12 VDC
001 < 12 VDC < 2 sec
002 < 12 VDC < 2 sec
003 < 12 VDC < 2 sec
004 0 VDC –
005 0 VDC –
006 0 VDC –
008 < 12 VDC < 2 sec
009 < 12 VDC < 1 sec
Tab. 1.3 - 2 Restspannungen und Entladezeiten nach Ausschalten des Hauptschalters

Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F5 1 Betriebssicherheit
Ausgabe 05/99 ab Softwareversion SR.405.xx 1.4 Sperren der Druckluftzufuhr und Druckabbau
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1.4 Sperren der Druckluftzufuhr und Druckabbau
Der Betriebsdruck der Druckluft ist auf 5,1 bar fest eingestellt. Er darf zwischen den Werten 5,0 und 5,3 bar
schwanken.
Die Lage der Drucklufteinheit zeigt Pos. 4 in Abb. 1.4.1. Sie können die Druckluftzufuhr zum Automaten mit
dem Absperrhahn (Pos. 1 in Abb. 1.4.1) unterbrechen.
– Nehmen Sie dazu die Abdeckplatte ab.
– Drehen Sie den Hebel des Absperrhahns (Pos. 1 in Abb. 1.4.1) von der vertikalen in die horizontale Stel-
lung.
– Beobachten Sie das Betriebsdruckmanometer und das Manometer für die Druckluftversorgung des Stop-
pers (Pos. 2 und 3 in Abb. 1.4.1)
Bei eingeschaltetem Automaten baut sich der Druck innerhalb 1 Min. auf 0 bar ab.
Abb. 1.4.1 Drucklufteinheit am Automaten
- Legende zu Abb. 1.4.1
1 Hebel des Absperrhahns in Stellung ’ZU’ 2 Betriebsdruckmanometer
3 Manometer für Betriebsdruck des Stoppers 4 Position der Drucklufteinheit am Automaten
WARNUNG
Lösen Sie niemals Druckluftleitungen, die unter Druck stehen. Es besteht Verletzungsgefahr!