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1 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F5 1.7 Emission und Ergono mie des M onitors MCM 1405 ND Ausgabe 05/99 ab S oftwareversion SR.405.xx 1 - 42
Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F5 1 Betriebssicherheit
Ausgabe 05/99 ab Softwareversion SR.405.xx 1.7 Emission und Ergonomie des Monitors MCM 1405 ND
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1.7 Emission und Ergonomie des Monitors MCM 1405
ND
1.7.1 Röntgenstrahlung
Die im Monitor erzeugte Röntgenstrahlung ist durch die eigensichere Kathodenstrahlröhre ausreichend abge-
schirmt. Die abgegebene Ortsdosisleistung ist kleiner als 1 µS/h (Mikro-Sievert pro Stunde). Die Beschleuni-
gungsspannung ist gerätetechnisch auf maximal 26 kV begrenzt.
Der Monitor entspricht der deutschen Verordnung über den Schutz vor Schäden durch Röntgenstrahlen. Dar-
über hinaus entspricht die Emission der Röntgenstrahlung des Monitors den DHHS-Rules 21 CFR, Unterab-
schnitt J am Tage der Herstellung und den FCC-Rules, Teil 15.
1.7.2 Ergonomie und elektromagnetische Emission
Der Monitor MCM 1405 ND erfüllt die Bedingungen für Ergonomie (nach ISO 9241-3) und Sicherheit (nach
EN 60950).
Die niederfrequenten elektromagnetischen Emission unterschreiten die Empfehlungen nach MPR II des
schwedischen Strahleninstituts Stockholm.
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Ausgabe 05/99 ab Softwareversion SR.405.xx 1.8 EGB-Richtlinien
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1.8 EGB-Richtlinien
1.8.1 Was bedeutet EGB?
Fast alle modernen Baugruppen sind mit hochintegrierten Bausteinen bzw. Bauelementen in MOS-Technik
bestückt. Diese elektronischen Bauelemente sind technologisch bedingt sehr empfindlich gegen Überspan-
nungen und damit auch gegen elektrostatische Entladung.
Die Kurzbezeichnung für solche e
lektrostatisch gefährdeten Bauelementebaugruppen ist ’EGB’. Daneben fin-
det man häufig auch die international gebräuchliche Bezeichnung ’ESD’ (E
lectrostatic Sensitive Device).
Nachstehendes Symbol auf Schildern an Schränken, Baugruppenträgern oder Verpackungen weist auf die
Verwendung von elektrostatisch gefährdeten Bauelementen und damit auf die Berührungsempfindlichkeit der
betreffenden Baugruppen hin.
EGBs können durch Spannungen und Energien zerstört werden, die weit unterhalb der Wahr-
nehmungsgrenze des Menschen liegen. Solche Spannungen treten bereits dann auf, wenn ein
Bauelement oder eine Baugruppe von einem nicht elektrostatisch entladenen Menschen
berührt wird. Bauelemente, die solchen Überspannungen ausgesetzt wurden, können in den
meisten Fällen nicht sofort als fehlerhaft erkannt werden, da sich erst nach längerer Betriebszeit ein Fehlver-
halten einstellen kann.
1.8.2 Wichtige Schutzmaßnahmen gegen statische Aufladung
Die meisten Kunststoffe sind stark aufladbar und deshalb unbedingt von den gefährdeten Bauelementen
fernzuhalten!
Beim Umgang mit elektrostatisch gefährdeten Bauelementen ist auf gute Erdung von Mensch, Arbeitsplatz
und Verpackung zu achten!
1.8.3 Handhabung von EGB-Baugruppen
Grundsätzlich gilt, daß elektronische Baugruppen nur dann berührt werden sollten, wenn dies wegen daran
vorzunehmender Arbeiten unvermeidbar ist. Fassen Sie dabei Flachbaugruppen auf keinen Fall so an, daß
dabei Bauelementepins oder Leiterbahnen berührt werden.
Bauelemente dürfen nur berührt werden,
wenn man über EGB-Armband ständig geerdet ist oder
wenn man EGB-Schuhe oder EGB-Schuherdungsschutzstreifen in Verbindung mit einem EGB-Boden
trägt.
Vor dem Berühren einer elektronischen Baugruppe muß der eigene Körper entladen werden. Dies kann in
einfachster Weise dadurch geschehen, daß unmittelbar vorher ein leitfähiger, geerdeter Gegenstand berührt
wird (beispielsweise metallblanke Schaltschrankteile, eine Wasserleitung usw.).