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3 Technische Daten Betriebsanleitung SIPLACE CA-Serie 3.7 Bestückköpfe Ab Softwareversion SR 708.0 Ausgabe 12/2014 DE -DRAFT 144 3 Abb. 3.7 - 2 SIPLACE SpeedSt ar (C&P20 M) - Funktionsgruppen T eil 2 (1) BE-Kame ra C…

Betriebsanleitung SIPLACE CA-Serie 3 Technische Daten
Ab Softwareversion SR 708.0 Ausgabe 12/2014 DE -DRAFT 3.7 Bestückköpfe
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3.7 Bestückköpfe
3.7.1 SIPLACE SpeedStar für hoch genaue Bestückung (C&P20 M)
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Abb. 3.7 - 1 SIPLACE SpeedStar (C&P20 M) - Funktionsgruppen Teil 1
(1) DP-Antrieb, 20 Antriebe
(2) Platine "Vakuumsensor Haltekreis"
(3) Druckluftanschluss für 20 Venturidüsen des Abhol-/Bestück- und Haltekreises
(4) Leitung für die Abluft des Druckregelventils (7)
(5) Rückholzylinder
(6) Z-Motor (Linearmotor)
(7) Druckregelventil

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Abb. 3.7 - 2 SIPLACE SpeedStar (C&P20 M) - Funktionsgruppen Teil 2
(1) BE-Kamera C&P, Typ 23, 6 x 6, digital
(2) Zwischenverteiler-Platine
(3) Sternmotor
(4) Griff
(5) BE-Sensor
(6) Stern mit 20 Pipetten

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3.7.1.1 Beschreibung
Der SIPLACE SpeedStar (C&P20 M) arbeitet nach dem Collect&Place-Prinzip, d. h. innerhalb ei-
nes Zyklus werden zwanzig Bauelemente vom Bestückkopf abgeholt. Der BE-Sensor überprüft
an der Bestück-/Abholposition, ob ein Bauelement von der Pipette aufgenommen wurde. Auf dem
Weg zur Bestückposition werden die Bauelemente optisch zentriert und in die erforderliche Be-
stücklage gedreht. Danach werden sie mit Blasluft sanft und positionsgenau auf die Leiterplatte
abgesetzt.
Mit dem Bestückkopf C&P20 M gelang es, die Leistung des Bestückkopfes und damit zugleich
des Bestückautomaten erheblich zu steigern. Die kompakte Bauweise des C&P20 M-Kopfes er-
möglicht sehr kurze Zykluszeiten. Dabei steht die Sternachse schräg zur Leiterplattenebene. Mit
dieser Geometrie lassen sich die Segmente auf engstem Raum anordnen.
Die BE-Kamera ist weiterhin in den C&P20 M-Kopf integriert. Dies spart zusätzliche Fahrwege zu
externen Zentrierkameras. Zudem besitzt jedes Segment einen eigenen DP-Antrieb zum Rotieren
der Pipette. Die Pipetten werden deshalb nicht mehr an einer einzigen Kopfstation in die richtige
Lage gedreht. Sie können jederzeit und unabhängig voneinander in ihre Bestücklage gedreht wer-
den.
Jedes Segment verfügt über einen eigenen Vakuumerzeuger. Die Umschaltzeiten zwischen Va-
kuum und Blasluft ließen sich damit erheblich verkürzen. Zudem kann im Haltekreis für jede ein-
zelne Pipette eine Vakuumprüfung durchgeführt werden.
Der Z-Antrieb der Segmente ist mit einem Linearmotor mit linearem Wegmesssystem realisiert
und damit überaus präzise. In der Abhol-/Bestückposition verfährt der Z-Antrieb die Segmente in
vertikaler Richtung nach unten bzw. nach oben.