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2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE CA-Serie 2.8 Sicherheitseinrichtungen Ab Softwareversion SR 708.0 Ausg abe 12/2014 DE -DRAFT 94 2.8.4.1 Aufbau der SIPLACE-NOT -HAL T -Schleifen Folgende Kont akte sind in S…

Betriebsanleitung SIPLACE CA-Serie 2 Betriebssicherheit
Ab Softwareversion SR 708.0 Ausgabe 12/2014 DE -DRAFT 2.8 Sicherheitseinrichtungen
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Schützsicherheitskombination 3TK2806 2
Die Schützsicherheitskombination ist im Stromversorgungseinschub untergebracht. Sie wird zur
Überwachung der NOT-HALT-Schaltungen und Schutzeinrichtungen verwendet.
Drei Bedingungen müssen für die Aktivierung der Schützsicherheitskombination erfüllt sein:
– Das Signal "Softwarefreigabe" muss erfolgt sein.
– Die NOT-HALT-Schleife muss geschlossen sein.
– Die Starttaste muss betätigt worden sein.
An der Frontseite der Schützsicherheitskombination befinden sich drei grüne LED für die
Betriebsanzeige (siehe Abb. 2.8 - 7
, Seite 94):
– Die LED "Netz" zeigt an, dass Spannung anliegt.
– Die LED "Kanal 1" und "Kanal 2" leuchten, wenn der Starttaster betätigt wurde, die NOT-
HALT-Schleife geschlossen ist und der Meldekreis keinen Fehlerstatus signalisiert.
Servicesteckdose (Pos. 2 in Abb. 2.8 - 6) 2
Die Servicesteckdose ist im Stromversorgungseinschub untergebracht und durch die Abdeckung
gesichert. Sie kann nur genutzt werden, wenn der Automat eine 5-Leiterverbindung (L1, L2, L3,
N und PE) zum Versorgungsnetz hat. Bei einem 4-Leiteranschluss - beispielsweise ohne N - ist
die Steckdose nicht nutzbar.
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2.8.4 NOT-HALT-Schleifen und Meldekreis an SIPLACE und SWS
Die NOT-HALT-Funktionalität der SIPLACE ist um die NOT-HALT-Schleife für das SWS erweitert
worden. Dazu ist das Schaltgerät 3TK2830-1CB30 (K6.1) in die Stromversorgung der SIPLACE
integriert (siehe Plan "Erweiterung NOT-AUS-CA-SIplace" [00386139].
WARNUNG
Sicherheitshinweise über lebensgefährliche Spannungen!
Beachten Sie dazu auch die Sicherheitshinweise über lebensgefährliche Spannungen,
auch wenn der Automat ausgeschaltet ist! (Siehe Abschnitt 2.1.3
ab Seite 38)

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2.8.4.1 Aufbau der SIPLACE-NOT-HALT-Schleifen
Folgende Kontakte sind in Serie geschaltet und bilden die NOT-HALT-Schleife:
– Schließkontakte der vier Schutzhaubenschalter
– Schließkontakte der beiden Schutzschalter für die Abdeckklappen über dem LP-Transport
– Schließkontakte der beiden NOT-HALT-Taster
– Schließkontakte der Zuführmodul-Abdeckklappen (Option)
– Schließkontakte der vier BE-Wagen bzw. SWS-Module (Wafer-Feeder)
– Kanäle der Schützsicherheitskombination SSK K6 und Erweiterung K6.1 (3TK2830-1CB30)
Bei der NOT-HALT-Schleife 2 wird das CAN-Bus-Signal des Meldekreises (siehe Abschnitt
2.8.4.2
) dem Kanal 2 der Schützsicherheitskombination SSK K6 zugeführt. Ist die NOT-HALT-
Schleife geschlossen, und wird keine Fehlfunktion vom Meldekreis signalisiert, so leuchten zu-
sätzlich zur grünen Netzkontroll-LED der Schützsicherheitskombination die beiden grünen LED
der Kanäle 1 und 2.
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Abb. 2.8 - 7 Signal-LED an der Schützsicherheitskombination K6 und SWS-Not-Aus-Schaltgerät K6.1
(1) Netz / Power
(2) Kanal 1 / Channel 1
(3) Kanal 2 / Channel 2
(4) SWS-Not-Aus-Schaltgerät
Erweiterung K6.1 (3TK2830-1CB30)
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2.8.4.2 Aufbau des Meldekreises
Die Meldekontakte der Schutzschalter von Schutzhauben, von Abdeckklappen über dem LP-
Transport, von BE-Wagen bzw. SWS-Modul und von NOT-HALT-Tastern werden einzeln abge-
fragt. Im betriebsbereiten Zustand des Automaten sind alle Meldekontakte geschlossen. Wird z.
B. eine Schutzhaube angehoben, öffnet der jeweilige Meldekontakt. Über den CAN-Bus wird
diese Zustandsänderung dem Steuerrechner signalisiert. An der Bedieneroberfläche des Stati-
onsrechners und des SWS wird die entsprechende Fehlermeldung eingeblendet.
2.8.4.3 Funktionsbeschreibung der SIPLACE-NOT-HALT-Schleifen
Für das Starten und für den Betrieb des Automaten müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
– Die vorhandenen BE-Wägen müssen angedockt und angeschlossen sein.
– Die SWS-Module müssen eingebaut und angeschlossen sein (
Not-Aus Interface- Stecker X1x).
– Die SWS-Not-Aus-Schleifen (je eine pro SWS) müssen geschlossen sein.
– Alle Schutzhauben müssen geschlossen sein.
– Die beiden Abdeckklappen über dem LP-Transport müssen geschlossen sein.
– Die NOT-HALT-Taster an Automat (2) und SWS (1 pro SWS) müssen entriegelt sein
– Die Abdeckklappen (Option) über den Zuführmodulen müssen geschlossen sein.
– Der Mindestbetriebsdruck muss erreicht sein.
– Das Signal "Softwarefreigabe" muss aktiviert sein. Damit ist der Sicherheitskreis geschlos-
sen.
– Von der Stromversorgung werden 24 V- an die Starttaster und die Schützsicherheitskombina-
tion durchgeschaltet.
Wird jetzt einer der Starttaster gedrückt, ist die Maschine betriebsbereit.