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Betriebsanleitung SIPLACE D3 2 Betriebssicherheit Ab Softwareversion SR.605.xx Ausgabe 07/2008 DE 2.1 Sicherheitshinweise 37 Abb. 2.1 - 1 Lage der Permanentmagnete für die Linea rantriebe (1) Permanentmag nete für X-Lin …

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2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE D3
2.1 Sicherheitshinweise Ab Softwareversion SR.605.xx Ausgabe 07/2008 DE
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eine Manipulation an der Mechanik oder Elektrik der Baugruppe vorgenommen wurde.
Ein beschädigter bzw. fehlender Schraubensicherungslack an Laserkomponenten (bei-
spielsweise Abdeckbleche, Befestigungsteile, Einstellpotentiometer) ist bereits als Mani-
pulation zu werten.
Nur Servicetechniker der Fa. SIPLACE bzw. bei SIPLACE geschulte Servicetechniker
des Betreibers dürfen Laserkomponenten austauschen.
Reparaturen an Laserbaugruppen werden ausschließlich werkseitig bei SIPLACE durch-
geführt.
2.1.5 Sicherheitshinweise zu Permanentmagneten
Für die Linearmotoren der X- und Y-Achse werden starke Permanentmagnete verwendet.
LEBENSGEFAHR
STARKE PERMANENTMAGNETFELDER INNERHALB DES AUTOMATEN 2
Bei Personen mit passiven oder aktiven Implantaten wie Herzschrittmacher, Defibrillatoren, Insu-
linpumpen etc. besteht bei geöffneten Schutzhauben innerhalb des Automaten Lebensgefahr!
Gefährdete Personen müssen die unmittelbare Nähe des Automaten meiden.
WARNUNG
QUETSCHGEFAHR 2
Für Personen mit passiven, metallischen Implantaten (z.B. Platten, Schrauben usw.) besteht
Quetschgefahr.
Greifen Sie bei geöffneten Schutzhauben nicht in die Maschine oder beugen Sie sich nicht
über die offene Maschine.
Bringen Sie keine metallischen Gegenstände in den Gefahrenbereich.
VORSICHT
STARKE PERMANENTMAGNETFELDER 2
Durch die starken Magnetfelder besteht die Gefahr, dass Daten auf Datenträgern oder Scheck-
karten zerstört werden.
Betriebsanleitung SIPLACE D3 2 Betriebssicherheit
Ab Softwareversion SR.605.xx Ausgabe 07/2008 DE 2.1 Sicherheitshinweise
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Abb. 2.1 - 1 Lage der Permanentmagnete für die Linearantriebe
(1) Permanentmagnete für X-Linearmotore
(2) Permanentmagnete für Y-Linearmotore
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2
Beachten Sie bitte folgende Hinweise bei Arbeiten an den Permanentmagneten:
Personen mit aktiven Implantaten (z.B. Herzschrittmachern) oder anderen ferromagne-
tischen Prothesen ist es ausdrücklich untersagt, an diesen Geräten zu arbeiten oder sich ih-
nen zu nähern. Halten Sie einen sicheren Abstand zum Linearmotor ein!
Aufgrund der starken magnetischen Anziehungskräfte sind in der direkten Nähe der Magnet-
bahn sowie des beweglichen Primärteils besondere Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.
Schwere oder breite Objekte aus Stahl oder Eisen dürfen niemals manuell in die Nähe der
Magnetbahn gebracht werden. Da die magnetischen Anziehungskräfte nicht sichtbar sind,
werden ihre Auswirkungen in der Nähe der Magnetbahn in der Regel unterschätzt. Die ma-
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gnetische Anziehungskraft kann abrupt einsetzen. Sie kann in der Nähe von ferromagne-
tischen Objekten (aus Stahl oder Eisen) ähnlicher Größe wie die Magnetbahn auf mehrere
tausend Newton anwachsen.
Tragen Sie bei der Handhabung der Magnetbahn immer angemessene Arbeits- und Schutz-
kleidung (z.B. Handschuhe, Schuhe, usw.).
Es ist ausschließlich entsprechend geschulten SIPLACE-Technikern gestattet, Montagear-
beiten und sonstige Aufgaben beim Austausch der Magnetbahn durchzuführen.
Halten Sie für Notfälle immer mindestens zwei Keile (zirka 10° bis 15°) aus einem massiven,
nicht-magnetischen Material (z.B. Aluminium) sowie einen nicht-magnetischen Hammer
(zirka 2 bis 3 kg) bereit. Diese Werkzeuge werden in einem Notfall benötigt, um magnetisch
an der Magnetbahn haftende Teile zu lösen und möglicherweise eingeklemmte Gliedmaßen
(Finger, Hand, Fuß) zu befreien. Legen Sie niemals die Spulenbaugruppe eines Eisenkern-
motors direkt auf die Magnetbahn.
Elektronische Geräte und Messinstrumente können von starken Magnetfeldern beschädigt
oder zerstört werden. Legen Sie keine Geräte, die magnetische Bestandteile enthalten, in die
Nähe von Computern, Monitoren oder magnetischen Datenträgern (z.B. Festplatten, Kredit-
karten, Audio- und Videobänder, usw.)
Halten Sie zwischen einzelnen Magnetbahnen bzw. zwischen einer Magnetbahn und ande-
ren magnetischen Flächen einen Abstand von mindestens 45 cm.