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2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE D3 2.7 Restspannungen und Entladezeiten im Automaten Ab Softwareversion SR.605.xx Ausgabe 07/2008 DE 80 2.7 Rest sp annungen und Entladezeiten im Automaten Wird der NOT -HAL…

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Betriebsanleitung SIPLACE D3 2 Betriebssicherheit
Ab Softwareversion SR.605.xx Ausgabe 07/2008 DE 2.6 Sicherheitseinrichtungen
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2.6.5 Eingreifschutz an den Stellplätzen des BE-Wagens
WARNUNG 2
Als Voraussetzung für die Betriebssicherheit müssen alle Stellplätze mit Zuführmodulen gerüstet
sein. Sollten nicht genügend Zuführmodule zur Verfügung stehen, sind nicht belegte Stellplätze
mit einem Eingreifschutz (Dummy-Feeder) zu versehen. Auch bei Rüstung einer Halterung für
Flächenmagazine sind die freibleibenden Stellplätze mit einem Eingreifschutz zu sichern.
Abb. 2.6 - 9 Eingreifschutz für BE-Wagen
2
(1) Eingreifschutz für 1 Stellplatz, Artikel-Nr. 00116961-01
(2) Eingreifschutz für 6 - 10 Stellplätze, Artikel-Nr. 00116962-01
(3) Eingreifschutz für 11 - 20 Stellplätze, Artikel-Nr. 00116963-01
2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE D3
2.7 Restspannungen und Entladezeiten im Automaten Ab Softwareversion SR.605.xx Ausgabe 07/2008 DE
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2.7 Restspannungen und Entladezeiten im Automaten
Wird der NOT-HALT-Taster gedrückt oder der Automat abgeschaltet, werden die Zwischenkreis-
spannungen 250 V- für die Portalachsen bzw. 145 V- für die Sternachsen innerhalb kurzer Zeit auf
ungefährliche Restspannungen reduziert.
WARNUNG 2
Der Automat wird mit 3 x 200 V~, 3 x 208 V~, 3 x 230 V~, 3 x 380 V~, 3 x 400 V~ bzw. 3 x 415 V~
± 5 %, 50/60 Hz Netzspannung versorgt. Teile dieser Anlage führen daher lebensgefährliche
Spannungen - auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter. Unsachgemäßer Umgang mit diesem
Automaten kann deshalb zu Tod oder schwerer Körperverletzung sowie erheblichem Sachscha-
den führen.
Beachten Sie die gelten Unfallverhütungs- und DIN-Vorschriften (insbesondere DIN EN 60
204, Teil 1).
Nur qualifiziertes bzw. geschultes Personal darf die Abdeckung über dem Stromversorgungs-
einschub und dem Achseinschub öffnen.
2
Abb. 2.7 - 1 Stromversorgungseinschub
(1) Schloss mit Riegel in der Abdeckung
(2) Hauptschalter
(3) Stromversorgungseinschub hinter der Abdeckung
(4) Achseinschub
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Abb. 2.7 - 2 Messstellen am Stromversorgungseinschub
2
2.7.1 Betriebsspannungen, Restspannungen und Entladezeiten nach Drücken
des NOT-HALT-Tasters
2
2
Stifte X11 und X13_1
gegen X12 (GND) gemessen
Spannung bei
Normalbetrieb
Restspannung bei
NOT-HALT Entladezeiten
X11 + 250 V- < 10 V- 7 sec
X13_1 + 145 V- < 10 V- 50 sec
Stift X13_4
gegen Stift X3_7 (-)
gemessen
Spannung bei
Normalbetrieb
Restspannung bei
NOT-HALT Entladezeiten
X13_4 + 40 V- + 40 V- -