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2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE D3 2.8 Sperren der Druckluftzufuhr und Druckabbau Ab Softwareversion SR.605.xx Ausgabe 07/2008 DE 82 2.7.2 Rest sp annungen und Entladezeiten nach Ausschalten des Hauptschal…

Betriebsanleitung SIPLACE D3 2 Betriebssicherheit
Ab Softwareversion SR.605.xx Ausgabe 07/2008 DE 2.7 Restspannungen und Entladezeiten im Automaten
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Abb. 2.7 - 2 Messstellen am Stromversorgungseinschub
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2.7.1 Betriebsspannungen, Restspannungen und Entladezeiten nach Drücken
des NOT-HALT-Tasters
2
2
Stifte X11 und X13_1
gegen X12 (GND) gemessen
Spannung bei
Normalbetrieb
Restspannung bei
NOT-HALT Entladezeiten
X11 + 250 V- < 10 V- 7 sec
X13_1 + 145 V- < 10 V- 50 sec
Stift X13_4
gegen Stift X3_7 (-)
gemessen
Spannung bei
Normalbetrieb
Restspannung bei
NOT-HALT Entladezeiten
X13_4 + 40 V- + 40 V- -

2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE D3
2.8 Sperren der Druckluftzufuhr und Druckabbau Ab Softwareversion SR.605.xx Ausgabe 07/2008 DE
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2.7.2 Restspannungen und Entladezeiten nach Ausschalten des Hauptschalters
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VORSICHT 2
Um Datenverlust zu vermeiden, schalten Sie den Automaten - außer in Notfällen - erst nach fol-
genden Kriterien aus:
– Der Automat hat die Datenübertragung von Maschinen-, Rüstungs- und Nutzendaten been-
det.
– Der Automat hat die LP-Bearbeitung beendet.
– Der Automat hat die Hochlaufphase beendet.
2.8 Sperren der Druckluftzufuhr und Druckabbau
Der Betriebsdruck des Automaten ist auf 0,50 ± 0,025 MPa (5,0 ± 0,25 bar) fest eingestellt. Die
Lage der Drucklufteinheit zeigt Pos. 1 der Abb. 2.8 - 1
. Sie können die Druckluftzufuhr zum Auto-
maten mit dem Absperrhahn (Pos. 2 der Abb. 2.8 - 1
) unterbrechen.
→ Lösen Sie mit dem Maschinenschlüssel die Verriegelung der Abdeckung.
→ Heben Sie die Abdeckung ab (siehe Abb. 2.8 - 1
).
→ Drehen Sie den Hebel des Absperrhahns (Pos. 1 der Abb. 2.8 - 1
) von der vertikalen in die
horizontale Stellung.
→ Beobachten Sie das Betriebsdruckmanometer (Pos. 5 der Abb. 2.8 - 1
). Bei eingeschaltetem
Automaten baut sich der Druck innerhalb 1 Minute auf 0 MPa (0 bar) ab.
VORSICHT
Bei eingeschalteter Maschine dürfen Sie die Druckluftzufuhr mit dem Absperrhahn maximal
30 Minuten unterbrechen. Brauchen Sie für die Instandhaltungs- bzw. Servicearbeiten am Pneu-
matiksystem länger, so müssen Sie den Automaten am Hauptschalter ausschalten und ihn von
der Druckluftversorgung trennen.
Stifte X11, X13_1 und X13_4
gegen X12 (GND) gemessen
Restspannung bei
ausgeschaltetem Hauptschalter Entladezeiten
X11 < 10 V- < 7 sec
X13_1 < 10 V- < 50 sec
X13_4 < 10 V- < 2 sec

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Abb. 2.8 - 1 Drucklufteinheit am Automaten
(1) Absperrhahn
(2) Manometer für Versorgungsdruck der Maschinenkomponenten
Solldruck: 0,48 ± 0,025 MPa, 4,8 ± 0,25 bar (Anzeigebereich 0 - 0,6 MPa, 0 - 6 bar)
(3) Manometer für Versorgungsdruck der Portalverteiler
Solldruck: 0,46 ± 0,01 MPa, 4,6 ± 0,1 bar (Anzeigebereich 0 - 0,6 MPa, 0 - 6 bar)
(4) Manometer für Versorgungsdruck der Bulkcase-Zuführmodule
Solldruck: 0,25 ± 0,05 MPa, 2,5 ± 0,5 bar (Anzeigebereich: 0 - 0,6 MPa, 0 - 6 bar)
(5) Manometer für Eingangsdruck
Solldruck: 0,5 - 1,0 MPa, 5 - 10 bar (Anzeigebereich: 0 - 1,0 MPa, 0 - 10 bar)
(6) Druckluftfilter
(7) Innensechskantschraube zur Befestigung des Pneumatikeinschubs
WARNUNG
Lösen Sie niemals Druckluftleitungen, die unter Druck stehen. Es besteht Verletzungsgefahr! 2