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3 Technische Daten und Baugruppen Betriebsanleitung SIPLACE X-Serie 3.5 Bestückkopf Ab Softwareversion 706.1 SP1 Ausgabe 10/2014 132 3 Abb. 3.5 - 2 SIPLACE SpeedSt ar - Funktionsgruppen T eil 2 (1) BE-Kame ra C&P , T…

Betriebsanleitung SIPLACE X-Serie 3 Technische Daten und Baugruppen
Ab Softwareversion 706.1 SP1 Ausgabe 10/2014 3.5 Bestückkopf
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3.5 Bestückkopf
3.5.1 SIPLACE SpeedStar C&P20 für High Speed Bestückung
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Abb. 3.5 - 1 SIPLACE SpeedStar - Funktionsgruppen Teil 1
(1) DP-Antrieb, 20 Antriebe
(2) Platine "Vakuumsensor Haltekreis"
(3) Druckluftanschluss für 20 Venturidüsen des Abhol-/Bestück- und Haltekreises
(4) Leitung für die Abluft des Druckregelventils (7)
(5) Rückholzylinder
(6) Z-Motor (Linearmotor)
(7) Druckregelventil

3 Technische Daten und Baugruppen Betriebsanleitung SIPLACE X-Serie
3.5 Bestückkopf Ab Softwareversion 706.1 SP1 Ausgabe 10/2014
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Abb. 3.5 - 2 SIPLACE SpeedStar - Funktionsgruppen Teil 2
(1) BE-Kamera C&P, Typ 23, 6 x 6, digital
(2) Zwischenverteiler-Platine
(3) Sternmotor
(4) Griff
(5) BE-Sensor
(6) Stern mit 20 Pipetten
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3.5.1.1 Beschreibung
Der SIPLACE SpeedStar (C&P20) arbeitet nach dem Collect&Place-Prinzip, d.h. innerhalb eines
Zyklus werden zwanzig Bauelemente vom Bestückkopf abgeholt. Der BE-Sensor überprüft an der
Bestück- /Abholposition, ob ein Bauelement von der Pipette aufgenommen wurde. Auf dem Weg
zur Bestückposition werden die Bauelemente optisch zentriert und in die erforderliche Bestück-
lage gedreht. Danach werden sie mit Blasluft sanft und positionsgenau auf die Leiterplatte abge-
setzt.
Mit dem Bestückkopf C&P20 gelang es, die Leistung des Bestückkopfes und damit zugleich des
Bestückautomaten erheblich zu steigern. Die kompakte Bauweise des C&P20-Kopfes ermöglicht
sehr kurze Zykluszeiten. Dabei steht die Sternachse schräg zur Leiterplattenebene. Mit dieser
Geometrie lassen sich die Segmente auf engstem Raum anordnen.
Die BE-Kamera ist weiterhin in den C&P20-Kopf integriert. Dies spart zusätzliche Fahrwege zu
externen Zentrierkameras. Zudem besitzt jedes Segment einen eigenen DP-Antrieb zum Rotie-
ren der Pipette. Die Pipetten werden deshalb nicht mehr an einer einzigen Kopfstation in die rich-
tige Lage gedreht. Sie können jederzeit und unabhängig voneinander in ihre Bestücklage gedreht
werden.
Jedes Segment verfügt über einen eigenen Vakuumerzeuger. Die Umschaltzeiten zwischen Va-
kuum und Blasluft ließen sich damit erheblich verkürzen. Zudem kann im Haltekreis für jede ein-
zelne Pipette eine Vakuumprüfung durchgeführt werden.
Der Z-Antrieb der Segmente ist mit einem Linearmotor mit linearem Wegmesssystem realisiert
und damit überaus präzise. In der Abhol-/Bestückposition verfährt der Z-Antrieb die Segmente in
vertikaler Richtung nach unten bzw. nach oben.