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SIPLACE NETZWERKKONFIGURATION
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$70 eignet sich typischerweise für WAN‘s. ATM-Netze garantieren eine be-
stimmte Bandbreite und Verzögerungszeit. Typischerweise wird Glasfaser als
Kabel verwendet.
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Es gibt drei verschiedene Unterarten der Verkabelung:
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Bei dieser Kabelart handelt es sich um ein ca. 1 cm dickes Koaxialkabel. Es
wird auch mit 7KLFNQHW oder \HOORZFDEOH bezeichnet. Die Mantelfarbe ist nor-
malerweise gelb, im Abstand von 2,5 m befinden sich Kennzeichnungen. Das
Kabel wird über einen „Transceiver“ an die Netzwerkkarte angeschlossen. Die-
ser Transceiver sitzt oft als Kasten auf den <HOORZFDEOH und ist mit der Netz-
werkkarte durch ein mehradriges AUI-Kabel verbunden.
Die Abkürzung 10Base5 beinhaltet einige Merkmale dieser Vernetzung, nämlich
die Übertragungsgeschwindigkeit von 10 Mbps und die max. Ausdehnungs-
grenze von 500 m pro Segment.
7KLFNQHW wird heute bei Neuinstallationen kaum noch verwendet.
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Bei dieser Kabelart handelt es sich um ein ca.0,5 cm dickes Koaxialkabel. Auch
hier beinhaltet die Abkürzung einige Merkmale, nämlich die Übertragungsge-
schwindigkeit von 10 Mbps und die max. Ausdehnungsgrenze von ca. 200 m
pro Segment.
Es wird auch mit &KHDSHUQHW oder 7KLQQHWbezeichnet. Die Mantelfarbe ist nor-
malerweise grau oder schwarz. Das Kabel kann mittels T-Stück direkt an die
Netzwerkkarte angeschossen werden. Die Kabel werden als Bus verlegt. An
den Enden des Busses muß zur Terminierung ein 50 Ohm Abschlußwiderstand
angebracht werden.
10Base2 eignet sich gut für den Aufbau kleinerer Netzwerke in Büros oder be-
nachbarten Räumen.
Der Nachteil dieser Verkabelung ist, daß wenn an einer Stelle des Kabels eine
Störung (Unterbrechung) auftritt, das gesamte Netz unterbrochen ist. Es ist
dann keine Kommunikation unter den Geräten mehr möglich.
50 Ohm
50 Ohm
Abbildung 2.2: Bus Topologie
Die Vernetzung der SIPLACE-Bestückstationen wird mit dieser Kabelart reali-
siert.

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Bei dieser Kabelart handelt es sich in der einfachsten Form um zwei isolierte
Adern, die miteinander verdrillt sind. In einem Kabel können mehrere Aderpaare
zusammengefaßt werden.
Twister-Pair Verkabelung wird heute sehr häufig eingesetzt. Es lassen sich da-
mit Stern-Topologien aufbauen, die Übertragungsraten von bis zu 100 Mbps
erreichen. Als Sternpunkte werden „Hubs“ verwendet.
Die Entfernung vom Hub bis zum Computer darf maximal 100 m bis 150 m be-
tragen. Der Mindestabstand muß 0,6 m betragen.
Hub
Abbildung 2.3: Stern Topologie
Bei den Kabeltypen wird zwischen ungeschirmten Twistet-Pair Kabel (UTP) und
geschirmten Twistet-Pair Kabel (STP) unterschieden. Bei STP Kabeln ist jedes
Aderpaar zusätzlich durch einen Mantel abgeschirmt. Das Kabel wird durch
eine weitere Ummantelung von Störungen abgeschirmt. Dadurch sind höhere
Übertragungsraten und weitere Strecken möglich. Für den Anschluß an Hub
und Netzwerkkarte werden RJ-45 Stecker verwendet.
Vorteil dieser Sternverkabelung ist, daß wenn an einem der Kabel eine Störung
auftritt, so ist nur zu diesem Gerät die Kommunikation gestört. Alle anderen
Geräte im Netz können weiter kommunizieren.

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Das 7ransmission &ontrol 3rotocol/,nternet-3rotocol hat sich heute als Stan-
dard für die weltweite Kommunikation durchgesetzt und wird von jeder gängi-
gen Rechnerplattform unterstützt. Damit die einzelnen Geräte miteinander
kommunizieren können, benötigen sie eine eindeutige IP-Adresse. Die IP-
Adressen werden von einer zentralen Stelle, dem „Network Information Center“,
beziehungsweise der „Internet Assigned Numbers Authorit“, vergeben. Dies ist
aber nur notwendig, wenn ein Rechner mit seiner IP-Adresse weltweit an-
sprechbar sein soll.
Innerhalb eines Netzwerkes darf eine IP-Adresse nur einmal vorkommen.
Das TCP/IP Protokoll ist eine auf Paketvermittlung basierende Protokollfamilie.
Überträgt ein Computer eine längere Datei, wird diese am Ursprung in kleinere
Pakete unterteilt und am Ziel wieder zusammengesetzt. Das TCP/IP Protokoll
definiert das Format dieser Pakete, die Paketlänge, den Pakettyp, sowie die
Methode, mit der Computer auf den Netzwerken Pakete empfangen und neu
übertragen. Dienste, die auf TCP/IP aufsetzen sind z.B. ftp, telnet.
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Damit Datenpakete zwischen zwei Netzwerkgeräten oder Knoten (z.B. Com-
puter, Drucker, Router) gesendet und empfangen werden können, muß jedem
Knoten eine eindeutige IP-Adresse zugeordnet werden. Die IP-Adresse für ei-
nen Knoten ist eine logische Adresse. Sie ist 4 Byte lang und wird als vier durch
einen Punkt getrennte Dezimalzahlen angegeben.
Einen IP-Adresse sieht z.B. folgendermaßen aus:
139.10.36.149
Der physikalischen Adresse (MAC-Adresse) des Knotens wird so eine logische
Adresse zugeordnet.
+2671$0(
Um den Umgang mit IP-Adressen zu erleichtern wurde die KRVW-Datei einge-
führt. In dieser Datei können den IP-Adressen Namen zugeordnet werden. Je-
der Eintrag benötigt eine eigene Zeile, in der zuerst die IP-Adresse und dann
(durch Leerstelle oder Tabulator getrennt) der Hostname steht. Also beispiels-
weise :
139.10.12.1 Station1
Die Datei kann mit jedem ASCII-Editor bearbeitet werden.
Bei Netzkommandos kann dann anstelle der IP-Adresse mit diesem Hostnamen
gearbeitet werden.
Bei UNIX-Systemen befindet sich die Datei im Verzeichnis
/etc,
bei WINDOWS NT 4.0 im Verzeichnis
\%SYTEMROOT%\system32\driver\etc.