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SIPLACE NETZWERKKONFIGURATION
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7&3,3
Das 7ransmission &ontrol 3rotocol/,nternet-3rotocol hat sich heute als Stan-
dard für die weltweite Kommunikation durchgesetzt und wird von jeder gängi-
gen Rechnerplattform unterstützt. Damit die einzelnen Geräte miteinander
kommunizieren können, benötigen sie eine eindeutige IP-Adresse. Die IP-
Adressen werden von einer zentralen Stelle, dem „Network Information Center“,
beziehungsweise der „Internet Assigned Numbers Authorit“, vergeben. Dies ist
aber nur notwendig, wenn ein Rechner mit seiner IP-Adresse weltweit an-
sprechbar sein soll.
Innerhalb eines Netzwerkes darf eine IP-Adresse nur einmal vorkommen.
Das TCP/IP Protokoll ist eine auf Paketvermittlung basierende Protokollfamilie.
Überträgt ein Computer eine längere Datei, wird diese am Ursprung in kleinere
Pakete unterteilt und am Ziel wieder zusammengesetzt. Das TCP/IP Protokoll
definiert das Format dieser Pakete, die Paketlänge, den Pakettyp, sowie die
Methode, mit der Computer auf den Netzwerken Pakete empfangen und neu
übertragen. Dienste, die auf TCP/IP aufsetzen sind z.B. ftp, telnet.
,3$'5(66(1
Damit Datenpakete zwischen zwei Netzwerkgeräten oder Knoten (z.B. Com-
puter, Drucker, Router) gesendet und empfangen werden können, muß jedem
Knoten eine eindeutige IP-Adresse zugeordnet werden. Die IP-Adresse für ei-
nen Knoten ist eine logische Adresse. Sie ist 4 Byte lang und wird als vier durch
einen Punkt getrennte Dezimalzahlen angegeben.
Einen IP-Adresse sieht z.B. folgendermaßen aus:
139.10.36.149
Der physikalischen Adresse (MAC-Adresse) des Knotens wird so eine logische
Adresse zugeordnet.
+2671$0(
Um den Umgang mit IP-Adressen zu erleichtern wurde die KRVW-Datei einge-
führt. In dieser Datei können den IP-Adressen Namen zugeordnet werden. Je-
der Eintrag benötigt eine eigene Zeile, in der zuerst die IP-Adresse und dann
(durch Leerstelle oder Tabulator getrennt) der Hostname steht. Also beispiels-
weise :
139.10.12.1 Station1
Die Datei kann mit jedem ASCII-Editor bearbeitet werden.
Bei Netzkommandos kann dann anstelle der IP-Adresse mit diesem Hostnamen
gearbeitet werden.
Bei UNIX-Systemen befindet sich die Datei im Verzeichnis
/etc,
bei WINDOWS NT 4.0 im Verzeichnis
\%SYTEMROOT%\system32\driver\etc.

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Die „Subnet Mask“ dient dazu, größere Netzwerke in kleine Unternetzwerke zu
strukturieren. Dadurch wird die Netzlast reduziert, indem überflüssige
Broadcast-Rufe vermieden werden. Stationen in anderen Subnetzen können
nur über spezielle Einrichtungen, z.B. Router, erreicht werden.
Die Subnet Mask ist ebenfalls 4 Byte (also 32 Bit) lang, und unterteilt die IP-
Adresse in Netzwerk-ID und Host-ID.
„0“ Bits in der Subnet Mask geben an, daß es sich bei dem IP-Adreßbit um die
Host-ID handelt.
Die „1“ Bits geben an, daß es sich um die Netzwerk-ID handelt. Dieser Binär-
wert wird anschließend in eine Dezimaldarstellung mit Punkten als Trennzei-
chen umgewandelt.
Die Voreinstellungen für Subnet Masks der Standard IP-Adreßklassen:
,3$GUHNODVVH %LWVGHU6XEQHW0DVN 6XEQHW0DVN
Klasse A 11111111 0000000 0000000 0000000 255.0.0.0
Klasse B 11111111 1111111 0000000 0000000 255.255.0.0
Klasse C 11111111 1111111 1111111 0000000 255.255.255.0
%HLVSLHO
IP-Adresse: 139.10.13.124
Subnet Mask: 255.255.0.0
Netz-ID: 139.10.
Host-ID: 13.124
Beispiel eines „Klasse C“-Netzes.
Die Standard Klasse B Subnet Mask (255.255.0.0) wurde um 8 Bit verlängert.
Das ergibt eine Subnet Mask von 255.255.255.0, also ein „Klasse C“-Netz. Da-
durch werden die Subnetze anhand der ersten drei Byte der IP-Adresse unter-
schieden, z.B. 139.10.13.0.
Einzelne Subnetze sind über Router miteinander verbunden. Die Aufgabe von
Routern ist es, IP-Pakete in andere Subnetze weiterzuleiten.
Abbildung 3.1: Aufteilung in Subnetze
Station 1
139.10.13.123
Station 2
139.10.13.124
Station 1
139.10.14.2
Station 2
139.10.14.3
Router 1
139.10.15.12 /
139.10.13.122
Subnetz 139.10.13.0
Subnetz 139.10.14.0
Subnetz 139.10.15.0
Server 1
139.10.15.1
Router 2
139.10.15.13 /
139.10.14.1
Linie 1
Linie 2

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Die Netmask in diesem Beispiel ist 255.255.255.0.
0$&$'5(66(
Jedes Gerät (Knoten), das an das Netzwerk angeschlossen ist, hat eine physi-
kalische Adresse. Diese physikalischen Adressen werden auch mit 0edia
$ccess &ontroll (MAC) Adressen bezeichnet.
Die MAC-Adresse ist eine weltweit eindeutige 6 Byte (48 Bit) lange Zahl, die der
Netzwerkkarte vom Hersteller zugewiesen wird und nicht verändert werden
kann.
%HLVSLHO
Physikalische Adresse . . . : 00-60-97-69-58-8D
,3$'5(66./$66(1
Jede IP-Adresse ist in zwei Teile aufgeteilt: Der vordere Teil gibt an, in welchem
Netzwerk sich der Rechner befindet (Netz-ID), der hintere Teil, um welchen
Rechner in diesem Netz es sich handelt (Host-ID). Die IP-Adressen werden in 4
Klassen aufgeteilt: Klasse A, Klasse B, Klasse C und Klasse D (!?).
./$66($
Eine IP-Adresse der Klasse A besteht aus einem 1 Byte Netzwerkteil und 3
Byte Hostteil.
1 Byte 3 Byte
0 Netz ID Host ID
0 – 127 .x.y.z
Es können damit 127 verschiedene Netzwerk mit jeweils über 16 Millionen
Knoten aufgebaut werden.
./$66(%
Eine IP-Adresse der Klasse B besteht aus einem 2 Byte Netzwerkteil und 2
Byte Hostteil.
2 Byte 2 Byte
10 Netz ID Host ID
128.0... -191.255 .x.y
Damit können ca. 16.000 Netzwerke mit jeweils 65.500 Knoten aufgebaut wer-
den.