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SIPLACE NETZWERKKONFIGURATION
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Die Netmask in diesem Beispiel ist 255.255.255.0.
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Jedes Gerät (Knoten), das an das Netzwerk angeschlossen ist, hat eine physi-
kalische Adresse. Diese physikalischen Adressen werden auch mit 0edia
$ccess &ontroll (MAC) Adressen bezeichnet.
Die MAC-Adresse ist eine weltweit eindeutige 6 Byte (48 Bit) lange Zahl, die der
Netzwerkkarte vom Hersteller zugewiesen wird und nicht verändert werden
kann.
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Physikalische Adresse . . . : 00-60-97-69-58-8D
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Jede IP-Adresse ist in zwei Teile aufgeteilt: Der vordere Teil gibt an, in welchem
Netzwerk sich der Rechner befindet (Netz-ID), der hintere Teil, um welchen
Rechner in diesem Netz es sich handelt (Host-ID). Die IP-Adressen werden in 4
Klassen aufgeteilt: Klasse A, Klasse B, Klasse C und Klasse D (!?).
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Eine IP-Adresse der Klasse A besteht aus einem 1 Byte Netzwerkteil und 3
Byte Hostteil.
1 Byte 3 Byte
0 Netz ID Host ID
0 127 .x.y.z
Es können damit 127 verschiedene Netzwerk mit jeweils über 16 Millionen
Knoten aufgebaut werden.
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Eine IP-Adresse der Klasse B besteht aus einem 2 Byte Netzwerkteil und 2
Byte Hostteil.
2 Byte 2 Byte
10 Netz ID Host ID
128.0... -191.255 .x.y
Damit können ca. 16.000 Netzwerke mit jeweils 65.500 Knoten aufgebaut wer-
den.
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Eine IP-Adresse der Klasse C besteht aus einem 3 Byte Netzwerkteil und 1
Byte Hostteil.
3 Byte 1 Byte
110 Netz ID Host ID
192.0.0... 223.255.255 .z
Es können damit ca. 2 Millionen Netzwerke mit jeweils 254 Knoten aufgebaut
werden.
 $866&+/866
½ Für die private Erstellung von lokalen IP-Netzwerken wurden drei Bereiche
ausgeschlossen, die nicht im Internet weitergeleitet werden:
10.0.0.0 - 10.255.255.255
172.16.0.0 - 172.31.255.255
192.168.0.0 - 192.168.255.255
Diese Adressen dürfen von jedermann verwendet werden, dh. daß ein System
mit solch einer IP-Adresse nicht mehr weltweit eindeutig identifizierbar ist.
½ Die Adressen x.x.x.0 und x.x.x.255 sind reserviert!
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In jedem SIPLACE Bestückautomaten sind zwei Rechner eingebaut, mit GEM
Option drei, die über eine LAN-Verbindung miteinander kommunizieren. Die
Rechner werden als Stationsrechner (SR), Maschinen Controller (MC) und
GEM-Rechner bezeichnet. Weiterhin ist die Bestückstation mit einem externen
Rechner, dem Linienrechner (LR) verbunden. Er übernimmt die Steuerungsauf-
gaben für die ganze Linie (mehrere Bestückautomaten).
Der LR versorgt die angeschlossenen Stationen mit Bestückprogrammen
und übernimmt die Steuerung der ganzen Linie. Über eine zweite LAN-Karte
kann der LR an das Kunden-LAN angeschlossen werden, um so z.B. meh-
rere Linienrechner miteinander zu verbinden.
Der LR ist mit dem Betriebssystem SCO UNIX 3.0, 5.04 oder 5.05 ausgerü-
stet.
Der MC übernimmt die eigentlichen Steuerungsaufgaben des Bestückauto-
maten. Dazu ist er mit dem Echtzeit-Betriebssystem RMOS ausgestattet.
Der SR übernimmt im wesentlichen die Aufgabe des Anzeigens und Bedie-
nens, sowie der Aufbereitung der Bestückprogramme für den MC. Der SR
hat als Betriebssystem DOS mit WfW 3.11 oder Windows NT4.0.
Der (optionale) GEM-Rechner kann zur Überwachung der Bestückung ge-
nutzt werden. Gekoppelt an den MC und SR, können hier alle auftretenden
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Ereignisse (Wechsel des Bestückprogramms, Transport der Leiterplatten,
Abholen von Bauelementen, usw.) mitprotokolliert werden, z.B. für Tracea-
bility-Auswertungen. Der GEM-Rechner hat als Betriebssystem DOS mit
WfW 3.11.
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 9(5*$%('(5,3$'5(66(1
 .XQGHQ/$1
Soll der Linienrechner in das Kunden-LAN integriert werden, muß der Kunde
eine IP-Adresse bereitstellen, die in seinem LAN eindeutig ist.
 6,3/$&(/$1
Jedem Rechner im SIPLACE-LAN muß eine eindeutige IP-Adresse zugeordnet
werden. Die Adressenvergabe erfolgt durch die Inbetriebnahme. Für das SI-
PLACE-LAN wurde das Adreßband 139.10.n.m und 172.22.n.m reserviert.
Die vergebenen Adressen werden in einer Datenbank verwaltet.
 +2671$0(1
 /LQLHQUHFKQHU
In jedem Linienrechner sind zwei LAN-Karten eingebaut. Die erste LAN-Karte
ist für das Kunden-LAN reserviert, die zweite Karte ist für das SIPALCE-LAN
vorgesehen. Der Hostname wird bei der Installation des UNIX Systems verge-
ben. Er beginnt immer mit DXW gefolgt von einer 5-stelligen Zahl
z.B. aut96123
Der Hostname für die zweite LAN-Karte wird gebildet, indem man ein D an den
Hostname der ersten LAN-Karte anfügt
z.B. aut96123a
 6WDWLRQVUHFKQHU
Der Hostname für den Stationsrechner wird gebildet aus sr, gefolgt von den
letzten 2 Bytes der IP-Adresse, getrennt durch einen Unterstrich (_)
z.B. sr123_123
 0DVFKLQHQ&RQWUROOHU
Der Hostname für den Maschinen Controller wird gebildet aus mc, gefolgt von
den letzten 2 Bytes der IP-Adresse, getrennt durch einen Unterstrich (_)
z.B. mc123_124
 *(05HFKQHU
Der Hostname für den GEM-Rechner wird gebildet aus gem, gefolgt von den
letzten 2 Bytes der IP-Adresse, getrennt durch einen Unterstrich (_)
z.B. gem123_125