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SIPLACE N ETZWERKKONFIGURATIO N Seite 13 von 7 5 Ereignisse (W echsel des Best ü ckprogramms, Transport der Leiterplatten, Abholen von Bauelementen, usw.) mitprotokollier t werden, z.B. f ü r Tracea- bility-Auswertung en…

SIPLACE NETZWERKKONFIGURATION
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./$66(&
Eine IP-Adresse der Klasse C besteht aus einem 3 Byte Netzwerkteil und 1
Byte Hostteil.
3 Byte 1 Byte
110 Netz ID Host ID
192.0.0... – 223.255.255 .z
Es können damit ca. 2 Millionen Netzwerke mit jeweils 254 Knoten aufgebaut
werden.
$866&+/866
½ Für die private Erstellung von lokalen IP-Netzwerken wurden drei Bereiche
ausgeschlossen, die nicht im Internet weitergeleitet werden:
10.0.0.0 - 10.255.255.255
172.16.0.0 - 172.31.255.255
192.168.0.0 - 192.168.255.255
Diese Adressen dürfen von jedermann verwendet werden, dh. daß ein System
mit solch einer IP-Adresse nicht mehr weltweit eindeutig identifizierbar ist.
½ Die Adressen x.x.x.0 und x.x.x.255 sind reserviert!
'$66,3/$&(1(7=:(5..21),*85,(5(1
In jedem SIPLACE Bestückautomaten sind zwei Rechner eingebaut, mit GEM
Option drei, die über eine LAN-Verbindung miteinander kommunizieren. Die
Rechner werden als Stationsrechner (SR), Maschinen Controller (MC) und
GEM-Rechner bezeichnet. Weiterhin ist die Bestückstation mit einem externen
Rechner, dem Linienrechner (LR) verbunden. Er übernimmt die Steuerungsauf-
gaben für die ganze Linie (mehrere Bestückautomaten).
• Der LR versorgt die angeschlossenen Stationen mit Bestückprogrammen
und übernimmt die Steuerung der ganzen Linie. Über eine zweite LAN-Karte
kann der LR an das Kunden-LAN angeschlossen werden, um so z.B. meh-
rere Linienrechner miteinander zu verbinden.
Der LR ist mit dem Betriebssystem SCO UNIX 3.0, 5.04 oder 5.05 ausgerü-
stet.
• Der MC übernimmt die eigentlichen Steuerungsaufgaben des Bestückauto-
maten. Dazu ist er mit dem Echtzeit-Betriebssystem RMOS ausgestattet.
• Der SR übernimmt im wesentlichen die Aufgabe des Anzeigens und Bedie-
nens, sowie der Aufbereitung der Bestückprogramme für den MC. Der SR
hat als Betriebssystem DOS mit WfW 3.11 oder Windows NT4.0.
• Der (optionale) GEM-Rechner kann zur Überwachung der Bestückung ge-
nutzt werden. Gekoppelt an den MC und SR, können hier alle auftretenden

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Ereignisse (Wechsel des Bestückprogramms, Transport der Leiterplatten,
Abholen von Bauelementen, usw.) mitprotokolliert werden, z.B. für Tracea-
bility-Auswertungen. Der GEM-Rechner hat als Betriebssystem DOS mit
WfW 3.11.
$//*(0(,1(9(5(,1%$581*(1
9(5*$%('(5,3$'5(66(1
.XQGHQ/$1
Soll der Linienrechner in das Kunden-LAN integriert werden, muß der Kunde
eine IP-Adresse bereitstellen, die in seinem LAN eindeutig ist.
6,3/$&(/$1
Jedem Rechner im SIPLACE-LAN muß eine eindeutige IP-Adresse zugeordnet
werden. Die Adressenvergabe erfolgt durch die Inbetriebnahme. Für das SI-
PLACE-LAN wurde das Adreßband „139.10.n.m“ und „172.22.n.m“ reserviert.
Die vergebenen Adressen werden in einer Datenbank verwaltet.
+2671$0(1
/LQLHQUHFKQHU
In jedem Linienrechner sind zwei LAN-Karten eingebaut. Die erste LAN-Karte
ist für das Kunden-LAN reserviert, die zweite Karte ist für das SIPALCE-LAN
vorgesehen. Der Hostname wird bei der Installation des UNIX Systems verge-
ben. Er beginnt immer mit DXW gefolgt von einer 5-stelligen Zahl
z.B. aut96123
Der Hostname für die zweite LAN-Karte wird gebildet, indem man ein D an den
Hostname der ersten LAN-Karte anfügt
z.B. aut96123a
6WDWLRQVUHFKQHU
Der Hostname für den Stationsrechner wird gebildet aus „sr“, gefolgt von den
letzten 2 Bytes der IP-Adresse, getrennt durch einen Unterstrich (_)
z.B. sr123_123
0DVFKLQHQ&RQWUROOHU
Der Hostname für den Maschinen Controller wird gebildet aus „mc“, gefolgt von
den letzten 2 Bytes der IP-Adresse, getrennt durch einen Unterstrich (_)
z.B. mc123_124
*(05HFKQHU
Der Hostname für den GEM-Rechner wird gebildet aus „gem“, gefolgt von den
letzten 2 Bytes der IP-Adresse, getrennt durch einen Unterstrich (_)
z.B. gem123_125

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h%(56,&+7
Rechner IP-Adresse Hostname
Linienrechner SIPLACE-
LAN
139.10.11.22 aut96123a
Stationsrechner (SR) 139.10.11.23 sr11_23
Maschinen Controller (MC) 139.10.11.24 mc11_24
GEM-Rechner (GEM) 139.10.11.25 gem11_25
3257,'
Für die Kommunikation zwischen Linienrechner und Station (SR bzw. MC)
müssen Port-IDs vergeben werden. Um Konflikten mit anderen Anwendungen
aus dem Weg zu gehen, sollen Port-IDs erst ab dem Wert 4500 vergeben wer-
den. Die Port-ID wird am Linienrechner bei der Definition der Linienkonfigurati-
on eingegeben, an der Station während der Installation der Stationssoftware.
Die Port-IDs am Linienrechner und an der Station müssen identisch sein.
1(7=:(5..$57(1$0/,1,(15(&+1(5.21),*85,(5(1
Eine detaillierte Anleitung, wie die Netzwerkkarten unter SCO UNIX installiert
und konfiguriert werden, können Sie der Installationsanleitung entnehmen, die
jedem SCO UNIX Softwarepaket beiliegt.
Hier soll noch einmal das Wichtigste in Kürze dargestellt werden.
Die in den Linienrechnern eingebauten Netzwerkkarten sind vom Typ 3COM
509B Combo oder 3COM 900B (3Com EtherLink XL PCI (3C900)). Diese
Netzwerkkarten sind voll Plug and Play (PnP) fähig, d.h. die Einstellungen von
Interrupt, IO-Adresse und Ausgang für den Kabeltyp werden automatisch vor-
genommen. Die PnP-Fähigkeit kann über ein auf der Treiberdiskette mitgelie-
fertes DOS Programm abgeschaltet werden. Wird dieses getan, ist nicht sicher-
gestellt, daß die Netzwerkkarte auch unter SCO UNIX einwandfrei funktioniert.
Deshalb sollten die Netzwerkkarten nicht von DOS aus voreingestellt werden.
Alle Einstellungen können von UNIX aus vorgenommen werden.
(LQEDXODJH