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SIPLACE N ETZWERKKONFIGURATIO N Seite 49 von 7 5 URXWH Mit dem Kommando URXWH kann eine Routing-Tabelle angezeigt oder ver ä ndert werden. Mit dem Befehl URXWHS ULQW werden alle, dem System bekannten, IP- Rout…

SIPLACE NETZWERKKONFIGURATION
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LSFRQILJ
Mit dem Kommando LSFRQILJ können Sie sich die TCP/IP-Konfiguration Ihres
Computers anzeigen lassen. Wird das Kommando mit der Option DOO ausge-
führt, wird ein detaillierter Bericht angezeigt.
Abbildung 4.27: Kommando LSFRQILJ im MS-DOS Fenster
WUDFHUW
Das Kommando WUDFHUW dient zur Verfolgung der Route zu einem bestimmten
Ziel. Es werden alle Router angezeigt, die auf dem Weg zum Ziel beteiligt sind.
Abbildung 4.28: Kommando WUDFHUW im MS-DOS Fenster
Im diesem Beispiel wird versucht den Computer mit der IP-Adresse
„139.10.251.14“ zu erreichen. Der Computer liegt im Adreßband „139.10“, das
über den Router mit der IP-Adresse „132.85.10.121“ erreicht werden kann. Der
Router meldet, daß der Ziel-Computer nicht erreicht werden kann. Mögliche
Ursachen können sein:
– der Computer ist nicht eingeschaltet
– die IP-Adresse ist nicht korrekt.
– auf einem Zwischenrechner fehlt der Routing-Eintrag zur nächsten Station

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URXWH
Mit dem Kommando URXWH kann eine Routing-Tabelle angezeigt oder verändert
werden. Mit dem Befehl URXWHSULQW werden alle, dem System bekannten, IP-
Routen angezeigt.
Abbildung 4.29: Kommando URXWHSULQW im MS-DOS Fenster
Mit URXWHDGG kann ein neuer Routing-Eintrag hinzugefügt werden.
Die Syntax lautet:
URXWHDGG =LHO 0$6. 6XEQHW0DVN*DWHZD\ 0(75,& $Q]DKO
Wird URXWHDGG mit dem Parameter -S ausgeführt, bleibt der Routing-Eintrag
auch nach dem Neustart des Computer erhalten.

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,167$//$7,2181'.21),*85$7,21'(6&$;
+
$1'/(56
Der CAX-Handler wurde entwickelt, um mit der Linienrechner-Applikation auf
freigegebene Ressourcen (Dateien, Floppy, Bandlaufwerk, usw.) anderer Lini-
enrechner zugreifen zu können. Über den Datenmanager der Linienrechner-
Applikation kann man dann z.B. auf die Stammdatenhaltung eines entfernten
Linienrechners zugreifen. Der Zugriff kann über NFS oder FTP erfolgen.
Damit ein Zugriff auf einen entfernten Linienrechner über NFS möglich ist, müs-
sen
- das Netzwerk
- NFS
- die „automounter“-Funktionalität
konfiguriert worden sein.
Kunden LAN
empfangen 2000
LRU 1
139.10.15.1
LRU 2
139.10.15.2
senden 2000
Port-ID
Abbildung 5.1: Port-ID
Die Kommunikation mit entfernten CAX-Handler-Prozessen findet über TCP/IP-
Kommunikationskanäle, sogenannte Ports, statt. Jede Verbindung benötigt da-
zu einen eigenen Kommunikationskanal. Jeder Port bekommt eine eigene Port-
ID.
Sendender und empfangender Port können die gleiche Port-ID haben und diese
sollten der Einfachheit halber so gewählt werden.
Eine Reihe von Ports sind in der Datei
/etc/services für bestimmte Dienste
wie IWSoder WHOQHW fest vergeben und dürfen daher nicht verwendet werden. Die
Port-IDs ab dem Wert 2000 sind frei verfügbar und können für den CAX-
Handler genutzt werden.
Damit der CAX-Handler einwandfrei funktioniert, muß zuvor die Netzwerkver-
bindung der Rechner konfiguriert worden sein. Dazu müssen folgende Einträge
vorhanden sein:
1. In der Datei
/etc/hosts müssen alle IP-Adressen und Rechnernamen ein-
getragen sein.
2. In der Datei
/etc/exports muß das Verzeichnis „/u“ mit allen erlaubten
Rechnern eingetragen sein.
3. In der Datei
/etc/auto.nfs muß für jeden Rechner der Eintrag gemacht
worden sein (siehe „automounter“)
4. Die Datei
/etc/auto.master muß konfiguriert sein.
Der Linienrechner bietet zu diesem Zweck im Menü „2SWLRQHQ“ ⇒ „1HW]“ ⇒
„)UHPGUHFKQHU EHNDQQW PDFKHQ“ ein Hilfsprogramm an. Nach dem Start des