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SIPLACE NETZWERKKONFIGURATION
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URXWH
Mit dem Kommando URXWH kann eine Routing-Tabelle angezeigt oder verändert
werden. Mit dem Befehl URXWHSULQW werden alle, dem System bekannten, IP-
Routen angezeigt.
Abbildung 4.29: Kommando URXWHSULQW im MS-DOS Fenster
Mit URXWHDGG kann ein neuer Routing-Eintrag hinzugefügt werden.
Die Syntax lautet:
URXWHDGG =LHO 0$6. 6XEQHW0DVN*DWHZD\ 0(75,& $Q]DKO
Wird URXWHDGG mit dem Parameter -S ausgeführt, bleibt der Routing-Eintrag
auch nach dem Neustart des Computer erhalten.
SIPLACE NETZWERKKONFIGURATION
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+
$1'/(56
Der CAX-Handler wurde entwickelt, um mit der Linienrechner-Applikation auf
freigegebene Ressourcen (Dateien, Floppy, Bandlaufwerk, usw.) anderer Lini-
enrechner zugreifen zu können. Über den Datenmanager der Linienrechner-
Applikation kann man dann z.B. auf die Stammdatenhaltung eines entfernten
Linienrechners zugreifen. Der Zugriff kann über NFS oder FTP erfolgen.
Damit ein Zugriff auf einen entfernten Linienrechner über NFS möglich ist, müs-
sen
- das Netzwerk
- NFS
- die automounter-Funktionalität
konfiguriert worden sein.
Kunden LAN
empfangen 2000
LRU 1
139.10.15.1
LRU 2
139.10.15.2
senden 2000
Port-ID
Abbildung 5.1: Port-ID
Die Kommunikation mit entfernten CAX-Handler-Prozessen findet über TCP/IP-
Kommunikationskanäle, sogenannte Ports, statt. Jede Verbindung benötigt da-
zu einen eigenen Kommunikationskanal. Jeder Port bekommt eine eigene Port-
ID.
Sendender und empfangender Port können die gleiche Port-ID haben und diese
sollten der Einfachheit halber so gewählt werden.
Eine Reihe von Ports sind in der Datei
/etc/services für bestimmte Dienste
wie IWSoder WHOQHW fest vergeben und dürfen daher nicht verwendet werden. Die
Port-IDs ab dem Wert 2000 sind frei verfügbar und können für den CAX-
Handler genutzt werden.
Damit der CAX-Handler einwandfrei funktioniert, muß zuvor die Netzwerkver-
bindung der Rechner konfiguriert worden sein. Dazu müssen folgende Einträge
vorhanden sein:
1. In der Datei
/etc/hosts müssen alle IP-Adressen und Rechnernamen ein-
getragen sein.
2. In der Datei
/etc/exports muß das Verzeichnis /u mit allen erlaubten
Rechnern eingetragen sein.
3. In der Datei
/etc/auto.nfs muß für jeden Rechner der Eintrag gemacht
worden sein (siehe automounter)
4. Die Datei
/etc/auto.master muß konfiguriert sein.
Der Linienrechner bietet zu diesem Zweck im Menü 2SWLRQHQ 1HW]
)UHPGUHFKQHU EHNDQQW PDFKHQ ein Hilfsprogramm an. Nach dem Start des
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Programms werden Rechnernamen, IP-Adresse und das Verzeichnis, auf das
zugegriffen werden soll, abgefragt und in die entsprechenden Dateien einge-
fügt. Eine manuelle Konfiguration dieser Dateien ist damit nicht notwendig.
Als nächstes muß noch der CAX-Handler konfiguriert werden.
Damit der CAX-Handler-Prozeß beim Hochlaufen der Lininrechnersoftware ge-
startet wird, muß die Konfigurationsdatei
/u/P_lr/conf/CAX.cfg vorhanden
sein. Diese kann mit dem CAX Installationsprogramm &$;B,QVWDOO, das sich im
Verzeichnis
/u/P_lr/bin befindet, angelegt werden.
Im Fehlermeldesystem wird angezeigt, mit welchen Fremdrechnern der CAX-
Handler Verbindung aufgenommen hat, bzw. mit welchen Fremdrechnern die
Verbindung abgebrochen wurde.
 ,167$//$7,21'(6&$;+$1'/(560,7+,/)('(6,1
67$//$7,216352*5$006
Im diesem Beispiel soll jeder Rechner mit jedem Rechner über den CAX-
Handler verbunden werden.
2001 2004
2005
LRU 3
139.10.15.3
LRU 4
139.10.15.4
2000
LRU 1
139.10.15.1
LRU 2
139.10.15.2
20032002
Port-ID
Abbildung 5.2: Vergabe der Port-IDs
sende Port-ID
Hostname LRU 1 LRU 2 LRU 3 LRU 4
LRU 1 X 2000 2001 2002
LRU 2

X 2003 2004
LEU 3
 
X 2005
LRU 4
  
X
(P
S
IDQ
J
V3RU
W
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