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Betriebsanleitung SIPLACE CF 2 Betriebssicherheit Softwareversion SR.101.xx Ausgabe 06/2003 DE 2.8 Energiezus tand des Automaten nach Ausschalten des Hauptschalters 59 2.8.1 Haupt schalter ausgesch altet - Auto mat am Ne…

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2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE CF
2.8 Energiezustand des Automaten nach Ausschalten des Hauptschalters Softwareversion SR.101.xx Ausgabe 06/2003 DE
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2.8 Energiezustand des Automaten nach Ausschalten
des Hauptschalters
WARNUNG 2
Die Automaten der SIPLACE-Familie werden mit 3 x 400 V~ bzw. 3 x 208 V~ (U.S.A.-Version)
± 5 %, 50/60 Hz Netzspannung versorgt.Teile dieser Anlage führen daher lebensgefährliche
Spannungen - auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter. Unsachgemäßer Umgang mit diesen Au-
tomaten kann deshalb zu Tod oder schwerer Körperverletzung sowie erheblichem Sachschaden
führen. Beachten Sie die geltenden Unfallverhütungs- und DIN-Vorschriften (insbesondere
EN 60204, Teil 1). Nur qualifiziertes bzw. geschultes Personal darf die Abdeckung über dem
Steuer- und Servoeinschub öffnen. 2
Abb. 2.8 - 1 Lage von Steuereinschub, Servoeinschub, Hauptschalter, Servicesteckdose
und Drucklufteinheit am Automaten
(1) Hauptschalter Q1 (5) Steuereinschub
(2) Drucklufteinheit (6) Netzteil im Steuereinschub
(3) Servicesteckdose (7) Messeinheit Servoeinschub
(4) Servoeinschub
ungeschaltet geschaltet
Betriebsanleitung SIPLACE CF 2 Betriebssicherheit
Softwareversion SR.101.xx Ausgabe 06/2003 DE 2.8 Energiezustand des Automaten nach Ausschalten des Hauptschalters
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2.8.1 Hauptschalter ausgeschaltet - Automat am Netz angeklemmt
Die nachfolgende Tabelle gibt die Spannungen von Baugruppen an, wenn der Hauptschalter
ausgeschaltet ist, der Automat jedoch am Netz angeklemmt bleibt.
2
2.8.2 Hauptschalter ausgeschaltet - Automat vom Netz abgeklemmt
Der Automat ist bis auf geringe Restspannungen im Servoeinschub elektrisch energielos.
2.8.3 Druckluftverhältnisse im Automaten nach Abschalten des Hauptschalters
Beim Ausschalten des Hauptschalters (Pos. 1 in Abb. 2.8 - 1) oder Ausfall der Netzversorgung
für den Automaten schließt das elektrisch gesteuerte Hauptventil Y1 der Drucklufteinheit
(Abb. 2.7 - 1, Seite 56). Der Druck fällt innerhalb von 5 sec auf 0 MPa (0 bar) ab.
Baugruppe Spannung
Netzfilter Z1
Klemmen L1, L2, L3
3 x 400 V~ (3 x 208 V~)
Servicesteckdose
230 V~ (115 V~)
Hauptschalter Q1
Klemmen L1, L2, L3
Klemmen T1, T2, T3
3 x 400 V~ (3 x 208 V~)
0 V~
Servoeinschub (siehe Pos. 7 in Abb. 2.8 - 1)
Messbuchse 001
Messbuchse 002
Messbuchse 003
Messbuchse 004
Messbuchse 005
Messbuchse 006
Messbuchse 008
Messbuchse 009
GND 007
< 12 V-
< 12 V-
< 12 V-
0 V-
0 V-
0 V-
< 12 V-
< 12 V-
Steuereinschub (siehe Pos. 6 in Abb. 2.8 - 1)
Messbuchse 5 V
Messbuchse + 12 V
Messbuchse 12 V
Messbuchse + 15 V
Messbuchse 15 V
Messbuchse + 24 V
GND
0 V-
0 V-
0 V-
0 V-
0 V-
0 V-
Tab. 2.8 - 1 Spannungen von Baugruppen, wenn der Hauptschalter ausgeschaltet ist
und der Automat am Netz angeklemmt bleibt
2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE CF
2.9 Verriegeln des Automaten und Anbringen von Warnschildern Softwareversion SR.101.xx Ausgabe 06/2003 DE
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2.9 Verriegeln des Automaten und Anbringen von
Warnschildern
2.9.1 Aufgabe und Zweck
Bevor Sie an den Automaten Instandhaltungs- oder Servicearbeiten in irgendeiner Form ausfüh-
ren, müssen Sie diesen gegen Wiedereinschalten sichern und dazu entsprechende Warnschil-
der anbringen. Wenn Sie sich strikt an die nachstehend beschriebene Vorgehensweise halten,
ist eine Verletzungsgefahr für Mitarbeiter ausgeschlossen.
HINWEIS
Dieses Verfahren beinhaltet die Mindestanforderungen, die an das Verfahren zum Verriegeln bzw.
Anbringen von Warnschildern am Automaten bei Instandhaltungs- und Servicearbeiten gestellt
werden. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, die nötig sind, um die Arbeit sicher zu beenden,
können von der Arbeitssicherheit, dem Sicherheitsbeauftragten, dem Sicherheitskommittee und
der Gesundheitsabteilung spezifiziert werden. 2
2.9.2 Beschreibung
Halten Sie sich immer an die nachstehend beschriebene Vorgehensweise, wenn Sie die Energie
im Automaten freischalten, regeln oder freisetzen wollen.
(1) Unterrichten Sie darüber alle betroffenen Mitarbeiter.
(2) Schalten Sie den Automaten bzw. alle Zusatzgeräte ab. Führen Sie dazu die normalen
Abschaltverfahren durch wie
Drücken des HALT-Tasters,
Herunterfahren des Stationsrechners,
Abschalten des Automaten am Hauptschalter.
(3) Trennen Sie den Automaten von all seinen Energiequellen wie
Druckluftzuführung und
Netzversorgung.
(4) Verriegeln Sie die Anlagen.
Bringen Sie überall dort ein Schloss an, wo dies möglich ist.
Alternativ: Anbringen von Warnschildern
Ist es möglich, die Maschine mit einem Schloss zu verriegeln, so muss dies durchgeführt
werden. Es gibt allerdings Situationen, bei denen zum Freischalten der Energie kein