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Betriebsanleitung Linienrechner UNIX 6 Produkt / Geh ä useform Softwareversion 502.xx Ausgabe 10/2000 6.1 Geh ä useform-Editor (GF -Editor) 209 I t I I 6.1.2.1 1 Editierberei che GF-Editor - Ansicht "Bearbeitungsdat…

6 Produkt / Gehäuseform Betriebsanleitung Linienrechner UNIX
6.1 Gehäuseform-Editor (GF-Editor) Softwareversion 502.xx Ausgabe 10/2000
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Auswahlfeld "Zentrieren"
In diesem Auswahlfeld wird die Zentrierart für den BE-Typ festgelegt. Es steht dafür die Einstellung "Zentrieren
im Kopf" bzw. "Extern Zentrieren" zur Verfügung. Außerdem kann noch der Zentrierablauf für die jeweilige
Zentrierart festgelegt werden.
- Zentrieren im Kopf Das BE wird mit dem Revolverkopf oder dem Bestückkopf an
der HS-180 zentriert, wenn zusätzlich eine der drei nachfolgenden
Optionen gewählt wird.
mit H-Zangen Mech. Zentrierung mittels h-Zangen (Meßzangen) des
Bestückkopfes der HS-180
mit Z-Zangen Mech. Zentrierung mittels z-Zangen des Bestückkopfes
der HS-180
mit Kamera Optische Zentrierung mit der BE-Kamera des Revolverkopfes
- Extern Zentrieren Das BE wird extern mit Hilfe der entspr. Zentriereinrichtungen
einer HS-180 oder mittels IC- bzw. FC-Kamera einer SIPLACE
80F3/F
4
zentriert.
optisch Das BE wird mittels optischer Zentrierstation einer HS-180 oder
mittels IC- bzw. FC-Kamera einer SIPLACE 80F3/F
4
zentriert.
mechanisch Das BE wird in der mechanischen Zentrierstation zentriert.
(Funktion wird derzeit nicht verwendet)
Drehen vor Zentrieren Vor dem Messen (Zentrieren) des BE’s mit Hilfe der optischen
Zentrierstation einer HS-180 oder der IC- bzw. FC-Kamera einer
SIPLACE 80F3/F
4
wird es in die Bestücklage gedreht
(um 90°, 180° oder 270°)

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6.1.2.11 Editierbereiche GF-Editor - Ansicht "Bearbeitungsdaten"
Editierfeld "Handlingswerte"
- Aufsetzkraft Hier wird als Vorgabe für die Kraft ein Wert von 1 bis 10 einge-
tragen, der dann in die tatsächliche Aufsetzkraft umgesetzt wird
(siehe nachfolgende Tabelle).
Die Einstellung der Kraft, mit welcher die Pipette auf das BE
bzw. das BE auf die Leiterplatte aufgesetzt wird, ist von folgen-
den Parametern abhängig:
Material des BE-Gehäuses
Größe des BE’s
Pipettenmaterial
Zusammensetzung (Konsistenz) des Klebstoffes oder
der Lotpaste
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Umsetzung des eingegebenen Wertes (Kraftvorgabe) in den Wert
der tatsächlichen Aufsetzkraft für den jeweiligen Bestückkopftyp und die verwendeten Pipetten.
Liegt der eingegebene Wert unter- oder oberhalb des möglichen Kraftbereiches, wird die minimale
bzw. maximale Aufsetzkraft für den jeweiligen Kopftyp eingestellt (siehe schattierte Zellen).
eingegebener Wert
[N]
(Kraftvorgabe)
Tatsächliche
Aufsetzkraft
[N]
für
Revolverkopf
mit Pipetten 3xx
oder 6xx
Tatsächliche
Aufsetzkraft
[N]
für
Revolverkopf
mit Pipetten 7xx,
8xx oder 9xx
Tatsächliche
Aufsetzkraft
[N]
für
IC-Kopf
mit Pipette 4xx
1
2,4 2,4 1,3
22,42,42
3333
4444
5
455
6
4 56
7 4 57
8
4 58
9
4 59
10 4 510
Tab. 6.1 - 1 Aufsetzkräfte

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- Dosiermuster Hier wird die Nummer des Dosiermusters eingetragen, welches für die
aktuelle Gehäuseform definiert wurde (siehe Kap. 7).
- Dosierstufe Hier wird für die Dosierstufe eine Zahl von 1 bis 20 eingetragen.
Die Zahl gibt die Klebermenge an, die für die jeweilige Dosierstufe an der
Kleber-Dosiereinheit definiert wurde. Die kleinste Dosierstufe (1) entspricht
der geringsten Klebermenge.
HINWEIS
In den Felder "Aufsetzkraft" und "Dosierstufe" müssen Zahlen eingetragen sein.
Ist im Feld "Dosiermuster" keine Zahl eingetragen, gilt als Vorgabe für das Dosiermuster automatisch eine
"1", das heißt, der Klebepunkt wird zentrisch zur Bestückposition gesetzt.
- FMT-Beschleunigung in y [g] Hier kann ein Wert zwischen > 0.1 und < 1.2 für die
Beschleunigung der Y-Achse (Zuführachse) des MTC’s
eingegeben werden.
- FMT-Beschleunigung in z [g] Hier kann ein Wert zwischen > 0.1 und < 0.8 für die
Beschleunigung der Z-Achse (Hubachse) des MTC’s
eingegeben werden.
HINWEIS
Wird im Feld "FMT-Beschleunigung in y [g]" bzw. "FMT-Beschleunigung in z [g]" kein Wert eingegeben,
verfährt die jeweilige Achse des MTC’s mit maximaler Beschleunigung.
Eine Reduzierung der Beschleunigung ist aber häufig erforderlich, da es Bauelemente gibt, die beim Ein-
fahren des Flächemmagazin-Trägers in die Bestückstation bzw. beim Verfahren des Liftes nach unten
oder oben bei maximaler Beschleunigung der Achsen aus den Flächenmagazinen fallen würden.
Vorgehensweise beim Editieren:
● Editierfeld anklicken, die entsprechende Zahl eingeben und die Eingabe mit der RETURN-Taste
bestätigen.
HINWEIS
Wurden nicht erlaubte Zahlen (z.B. eine zu hohe oder keine Zahl für die Aufsetzkraft) oder Zeichen
und Buchstaben eingegeben, werden die fehlerhaften Felder rot umrandet dargestellt und müssen
richtiggestellt werden.