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6 Produkt / Gehäuseform Betriebsanleitung Linienrechner UNIX 6.1 Gehäuseform-Editor (GF-Ed itor) Software-Version 50 1.xx Ausgabe 01/99 6 - 32 - Dosiermuster Hier wird d ie Numm er des D osiermu sters e ingetrag en, wel …

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Betriebsanleitung Linienrechner UNIX 6 Produkt / Gehäuseform
Software-Version 501.xx Ausgabe 01/99 6.1 Gehäuseform-Editor (GF-Editor)
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6.1.2.11 Editierbereiche GF-Editor - Ansicht "Bearbeitungsdaten"
Editierfeld "Handlingswerte"
-
Aufsetzkraft
Hier wird als Vorgabe für die Kraft ein Wert von 1 bis 10 einge-
tragen, der dann in die tatsächliche Aufsetzkraft umgesetzt wird
(siehe nachfolgende Tabelle).
Die Einstellung der Kraft, mit welcher die Pipette auf das BE
bzw. das BE auf die Leiterplatte aufgesetzt wird, ist von folgen-
den Parametern abhängig:
Material des BE-Gehäuses
Größe des BE’s
Pipettenmaterial
Zusammensetzung (Konsistenz) des Klebstoffes oder
der Lotpaste
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Umsetzung des eingegebenen Wertes (Kraftvorgabe) in den Wert
der tatsächlichen Aufsetzkraft für den jeweiligen Bestückkopftyp und die verwendeten Pipetten.
Liegt der eingegebene Wert unter- oder oberhalb des möglichen Kraftbereiches, wird die minimale
bzw. maximale Aufsetzkraft für den jeweiligen Kopftyp eingestellt (siehe schattierte Zellen).
eingegebener Wert
[
N
]
(Kraftvorgabe)
Tatsächliche
Aufsetzkraft
[
N
]
für
Revolverkopf
mit Pipetten 3xx
oder 6xx
Tatsächliche
Aufsetzkraft
[
N
]
für
Revolverkopf
mit Pipetten 7xx
oder 8xx
Tatsächliche
Aufsetzkraft
[
N
]
für
IC-Kopf
mit Pipette 4xx
1 2,4 2,4 1,3
2 2,4 2,4 2
3 3 3 3
4 4 4 4
5 4 5 5
6 4 5 6
7 4 5 7
8 4 5 8
9 4 5 9
10 4 5 10
Tab. 6.1 - 1 Aufsetzkräfte
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6.1 Gehäuseform-Editor (GF-Editor) Software-Version 501.xx Ausgabe 01/99
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-
Dosiermuster
Hier wird die Nummer des Dosiermusters eingetragen, welches für die
aktuelle Gehäuseform definiert wurde (siehe Kap. 7).
-
Dosierstufe
Hier wird für die Dosierstufe eine Zahl von 1 bis 20 eingetragen.
Die Zahl gibt die Klebermenge an, die für die jeweilige Dosierstufe an der
Kleber-Dosiereinheit definiert wurde. Die kleinste Dosierstufe (1) entspricht
der geringsten Klebermenge.
HINWEIS
In den Felder "Aufsetzkraft" und "Dosierstufe" müssen
Zahlen eingetragen sein.
Ist im Feld "Dosiermuster" keine Zahl eingetragen, gilt als Vorgabe für das Dosiermuster automatisch eine
"1", das heißt, der Klebepunkt wird zentrisch zur Bestückposition gesetzt.
Vorgehensweise beim Editieren:
Editierfeld anklicken, die entsprechende Zahl eingeben und die Eingabe mit der RETURN-Taste
bestätigen.
HINWEIS
Wurden nicht erlaubte Zahlen (z.B. eine zu hohe oder keine Zahl für die Aufsetzkraft) oder Zeichen
und Buchstaben eingegeben, werden die fehlerhaften Felder rot umrandet dargestellt und müssen
richtiggestellt werden.
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6.1.3 Gehäuseformdefinition
6.1.3.1 Definition des BE-Koordinatensystems
HINWEIS
Zur Beschreibung der Gehäuseform eines Bauelements sollten die Abmessungen grundsätzlich dem entspre-
chenden Datenblatt entnommen werden. Dabei ist zu beachten, das das Bauelement immer von der Drauf-
sicht aus gesehen beschrieben ist.
Das Bauelement wird im Anzeigebereich des GF-Editors in der 0°-Beschreibung dargestellt. Dabei befindet
sich der Ursprung des Koordinatensystems immer in der Mitte des Anzeigebereichs. Von dort aus zeigt die
X-Achse nach rechts, die Y-Achse nach oben. Es ist also möglich, ein Bauelement sowohl quer als auch
hochkant zu beschreiben (siehe Abb. 6.1.12). In der Regel stimmt die Mitte des Bauelements mit dem Nullpunkt
des Koordinatensystems überein.
Abb. 6.1.12 0°-Beschreibung im GF-Editor
Legende zu Abb. 6.1.12:
Richtig (Darstellung im Anzeigebereich)
Falsch (Darstellung im Anzeigebereich)
Die 0°-Beschreibung der in der der GF-Bibliothek enthaltenen Standard-Gehäuseformen erfolgt nach gewis-
sen Regeln, die auch bei der Erzeugung eigener Gehäuseformen beachtetet werden sollten. Es wird damit
erreicht, daß verschiedene Programmierer mit einheitlich definierten Gehäuseformen arbeiten können. Dies
ermöglicht beispielsweise die Bestimmung des Abholwinkels, ohne daß die 0°-Beschreibung im GF-Editor
überprüft werden muß.
Durch eine falsche 0°-Beschreibung kann es an der Station zu Abhol- bzw. Visionfehlern kommen.
Um diese Fehler zu vermeiden, ist die nachfolgende Regel zu beachten:
Regel: Eine Pipette mit rechteckiger Ansaugfläche liegt mit der Längsseite der Fläche
entlang der X-Achse.
Das heißt, die X-Achse des Bauelements zeigt in jene Richtung, in der die Pipette mit der Längsseite ihrer
Ansaugfläche aufsetzen wird (siehe Abb. 6.1.13).
Ausnahme: Sonderpipetten mit 90°-Verdrehung
Y
X
Y
X
Y
X
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