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11 Produktionsmittel / Optimierung Betriebsanleitung Linienrechner UNIX 11.3 Grundlagen der Rü stoptimierung (ROPT) Software-Version 50 1.xx Ausgabe 01/9 9 11 - 6 11.3 Grundlagen der Rüstoptimierung (ROPT ) 11.3.1 Vorbed…

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Betriebsanleitung Linienrechner UNIX 11 Produktionsmittel / Optimierung
Software-Version 501.xx Ausgabe 01/99 11.2 Verwendetes Konzept
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Die Schichten sind mit Absicht ineinander gezeichnet, weil auch beim eigentlichen Optimierungsproblem
Wechselwirkungen zwischen den Schichten vorhanden sind. Obwohl die Schichten voneinander abhängig sind,
sollen sie unabhängig voneinander gelöst werden. Damit wird das Optimierungsproblem lösbar, man macht
allerdings damit einen Fehler. Damit der Fehler so gering wie möglich ist, müssen die vereinfachten Annahmen
der übergeordneten Schichten so weit als möglich von den unteren Schichten erfüllt werden. Die einzelnen
Schichten müssen so aufeinander abgestimmt sein, daß der entstehende Fehler für das Optimierungsergebnis
eine untergeordnete Rolle spielt.
In der Rüstoptimierung werden die Aufgaben der Schicht Familienbildung, Balancing und Spurbelegung
bearbeitet. Die Schicht Bestückreihenfolge ist im Postprozessor für Leiterplatten enthalten und wird immer dann
berechnet, wenn eine Machbarkeit angestoßen wird bzw. wenn ein Auftrag vorgegeben wird. Die Bestückrei-
henfolge kann erst an dieser Stelle berechnet werden, weil immer von dem aktuellen Stand der Daten
ausgegangen werden muß. Gerade beim Einfahren einer neuen Leiterplatte wird an der Datenbasis viel
geändert. Diese Änderung kann sich auch auf die Bestückreihenfolge auswirken. Dies ist der Grund, daß erst
an dieser Stelle eine Bestückreihenfolge berechnet werden darf.
Wendet der Bediener die Optimierung an, bestimmt er zunächst die Typen und die Anzahl der zu bestückenden
Leiterplatten. Nach einer Plausibilitätsprüfung beginnt die Optimierung. Als Ergebnis der Optimierung wird vom
Optimierungsprozessor eine oder mehrere Rüstungen erzeugt (siehe Abschn. 11.3.2), die in der SDH unter
dem Pfad "Anlagen/<Gesamtanlage>.ak /<Teilanlage>.va/* gespeichert werden. Außerdem wird die Losdatei
modifiziert. Für jeden in der Losdatei enthaltenen Auftrag (LP-Typ mit Sollgröße) wird der Name der Gesamt-
anlage, der Teilanlage und der Rüstung eingetragen. Die in der modifizierten Losdatei enthaltenen Aufträge
können nach erfolgreicher Optimierung mit der Auftragsliste der Auftragssteuerung zusammengefügt und
danach direkt vorgegeben werden.
Damit die Information zwischen Leiterplatte und Rüstung erhalten bleibt, wird der Auftrag nicht aus der
Auftragsliste gelöscht, wenn er beendet wird.
HINWEIS
Es wird keine Rüstung erzeugt, wenn eine Leiterplatte dabei ist, für deren Bauelemente und Förderer der
Platz auf der Linie nicht ausreicht.
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11.3 Grundlagen der Rüstoptimierung (ROPT)
11.3.1 Vorbedingungen für eine Rüstoptimierung
Um eine Rüstung durch die Rüstoptimierung erstellen zu lassen, muß eine Losdatei vorhanden sein, die an
den Optimierungsprozessor übergeben wird. So eine Losdatei (xx.lose) enthält folgende Daten:
- Name der Anlage
- Name der Teilanlage
- Aufträge (mit Leiterplatten-Typen und Sollgrößen)
- Name der Festrüstung (optional)
- Name der Anfangsrüstung (optional)
HINWEIS
Losdateien sind unter dem Pfad Auftragsdaten/Losplanung/* mit der Suffix .lose abgespeichert.
Die Erzeugung einer Losdatei ist in Kap. 14 beschrieben.
11.3.2 Datenzugriff beim Optimierungslauf
Wird ein Optimierungslauf gestartet (siehe Abschn. 11.3.2.1), greift die Rüstoptimierung auf die nachfolgend
aufgelisteten Daten (siehe auch Abb. 11.3.1) zu und erzeugt daraus die optimierten Rüstdaten.
Dateiname Inhalt der Datei
- Losdatei xx.lose Aufträge
- Leiterplattendaten .la Beschreibung der Leiterplatten
- Bauelementedaten .be Beschreibung der Bauelemente
- Gehäuseformdaten .gf Beschreibung der Gehäuseformen
- Stationsdaten .st Beschreibung der Stationskonfigurationen
- Materialflußliste .mf Beschreibung der Stationsstruktur der Teilanlage
- Förderer-Zuordnungen .ri langfristige (typbezogene) Restriktionen
- Restriktionsdaten (optional) .rs kurzfristige (individuumbezogene) Restriktionen
- Rüstdaten (optional; nur bei Vorgabe) .ar Beschreibung einer Fest- bzw. Anfangsrüstung
(Anfangsrüstung wird nur in Verbindung mit der
Rüstfamilienbildung berücksichtigt!)
- Parameterdatei OPP.Def Optimierungsparameter zum Auftrag
Standard.Def Standardparameterdatei
Die vom Optimierungsprozessor erzeugten Rüstdaten (= Ergebnis der Rüstoptimierung) sind unter dem Pfad
Anlagen/<Gesamtanlage>.ak/<Teilanlage>.va/* in der Datei xx01.ar abgespeichert (wobei für "xx" der Name
der Losdatei steht). Bei mehr als einer Rüstung wird die Nummer 01 im Dateinamen weitergezählt zu 02, 03,
usw.
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Abb. 11.3.1 Datenzugriff beim Optimierungslauf
11.3.2.1 Starten des Optimierungslaufs
Die Ikone Optimierung im Desktop anklicken (nur bei "Programmierbetrieb").
HINWEIS
Die Vorgehensweise im "Steuerbetrieb" ist in Abschn. 11.4.1 beschrieben.
Das Hauptfenster des Optimierungs-Dialogs wird geöffnet (siehe Abb. 11.4.1).
Im Kommandobereich "Aktionen" die Ikone "Optimierung starten" anklicken.
Im Auswahlfeld "Losdatei" die gewünschte Losdatei xx.lose anklicken.
Die Optimierung wird gestartet (siehe Abschn. 11.4).