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11 Produktionsmittel / Optimierung Betriebsanleitung Linienrechner UNIX 11.3 Grundlagen der Rü stoptimierung (ROPT) Software-Version 50 1.xx Ausgabe 01/9 9 11 - 12 11.3.3. 5 Berücksichtigte Maschinenrestriktionen In der …

Betriebsanleitung Linienrechner UNIX 11 Produktionsmittel / Optimierung
Software-Version 501.xx Ausgabe 01/99 11.3 Grundlagen der Rüstoptimierung (ROPT)
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● Umrüstkriterien (falls Pipetten fehlen)
1. Freie Fächer des Pipetten-Wechslers werden mit den noch benötigten Pipetten belegt.
2. Die ROPT versucht, alle noch übrigen benötigten Pipetten in Fächer zu setzen, die mit einem Pipetten-
Typ belegt sind, der mehrfach im Pipetten-Wechsler vorhanden ist.
Beispiel:
Sind Fach 2 und Fach 4 mit dem Pipetten-Typ "316" belegt, versucht die ROPT in das Fach 2 oder 4
den benötigten Pipetten-Typ zu setzen.
3. Die ROPT ersetzt alle im Pipetten-Wechsler nicht benötigten Pipetten durch noch nicht gerüstete, aber
für die Rüstung erforderliche Pipetten.
Rüsten des Waffle-Pack-Wechslers
Flächenmagazine (FM's) benötigen einen Flächenmagazin-Träger (FMT).
Die Zuordnung von FM's zu FMT's wird mit Hilfe des Förderer-Editors durchgeführt.
FMT's werden automatisch von der ROPT mitgerüstet (genauso wie Module mitgerüstet werden, wenn z.B. ein
4,5 mm- oder 9,5mm-Linearförderer benötigt wird).
HINWEIS
Leere FMT's, die in der konfigurierten Station bzw. in der Festrüstung gestellt sind, werden von der ROPT
nicht mit Flächenmagazinen belegt.
Je FMT wird maximal ein Flächenmagazin gestellt. (Die Belegung eines FMT's mit mehreren FM's kann in der
Festrüstung vorgeben werden).
Manuelle FMT's werden automatisch mitgerüstet
Unter einem manuellen FMT der HS-180 werden keine Förderer gestellt, außer es ist eine Festrüstung
vorgegeben, die unter dem FMT Förderer gerüstet hat.
Kopfkamera und CRDL-Prüfgerät werden nicht automatisch gerüstet
HINWEIS
Kopfkamera und CRDL-Prüfgerät müssen vor
der ROPT mittels Konfigurations-Editor in der Station
bereits konfiguriert sein (siehe Kap. 12), falls Bauelemente vorhanden sind, die optisch zentriert werden
sollen, bzw. für die eine CRDL-Messung erfolgen soll.

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11.3 Grundlagen der Rüstoptimierung (ROPT) Software-Version 501.xx Ausgabe 01/99
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11.3.3.5 Berücksichtigte Maschinenrestriktionen
In der ROPT werden für den IC-Kopf bzw. Revolverkopf Einschränkungen für folgende Vorgänge berücksichtigt:
IC-Kopf
● externe mechanische Zentrierung
Soll ein Bauelement mit der externen mechanischen Zentrierstation zentriert werden, darf es nur vom IC-
Kopf bestückt werden, wenn eine externe mechanische Zentrierstation vorhanden ist und vom Kopf
erreicht werden kann.
● externe optische Zentrierung
Soll ein Bauelement mit der externen optischen Zentrierstation zentriert werden, darf es nur vom IC-Kopf
bestückt werden, wenn eine externe optische Zentrierstation vorhanden ist und vom Kopf erreicht werden
kann. Außerdem muß mindestens ein Sensorsystemtyp aus der Gehäuseform-Beschreibung des BE's
(siehe Kap. 6) mit dem Sensorsystemtyp der optischen Zentrierstation übereinstimmen.
● Koplanaritätsmessung
Soll eine Koplanaritätsmessung am Bauelement durchgeführt werden und ist ein Koplanaritätsmodul in
der Linie vorhanden, dann darf es nur vom IC-Kopf bestückt werden, wenn das Koplanaritätsmodul vom
Kopf erreicht werden kann. Außerdem muß mindestens ein Sensorsystemtyp aus der Gehäuseform-
Beschreibung des BE's (siehe Kap. 6) mit dem Sensorsystemtyp des Koplanaritätsmoduls übereinstimmen.
Ist kein
Koplanaritätsmodul in der Linie vorhanden, dann darf es vom IC-Kopf ohne diese Einschränkun-
gen bestückt werden.
● IC-Entsorgung mittels Entsorgungsband
Soll das Bauelement im Fehlerfall über ein IC-Entsorgungsband entsorgt werden und ist ein solches in der
Linie vorhanden, dann darf es nur vom IC-Kopf bestückt werden, wenn das IC-Entsorgungsband vom Kopf
erreicht werden kann. Ist kein
IC-Entsorgungsband in der Linie vorhanden, dann darf es vom IC-Kopf ohne
diese Einschränkung bestückt werden.
Revolverkopf
● Zentrieren am Kopf mittels Zangen
Soll das Bauelement am Kopf zentriert werden, dann darf es nur vom Revolverkopf bestückt werden,
wenn Zangen am Kopf vorhanden sind.
● Zentrieren mittels Kopfkamera
Soll das Bauelement mittels Kopfkamera zentriert werden, dann darf es nur vom Revolverkopf bestückt
werden, wenn eine Kamera am Kopf vorhanden ist. Außerdem muß mindestens ein Sensorsystemtyp aus
der Gehäuseform-Beschreibung des BE's (siehe Kap. 6) mit dem Sensorsystemtyp der Kopfkamera über-
einstimmen.
● CRDL-Prüfung
Soll das Bauelement elektrisch geprüft werden, dann darf es nur dann vom Revolverkopf bestückt werden,
wenn eine CRDL-Prüfeinrichtung (Prüfzangen, Meßplatine) am Kopf vorhanden ist. Ist keine CRDL-Prüf-
einrichtung in der Linie vorhanden, darf es ohne Einschränkung bestückt werden. Es wird dann eine ent-
sprechende Warnung ausgegeben.
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● Pipettenwechsler und Manuelles Tray
Ein Pipettenwechsler für den Revolverkopf und ein Manuelles Tray dürfen nicht gemeinsam auf einer
Seite stehen.
● Förderer im Randbereich von Förderbereichen
Bestimmte Förderer dürfen nicht im Randbereich von Förderbereichen stehen, weil sonst die Abholfächer
außerhalb des Verfahrbereiches liegen. Dies wird berücksichtigt.
11.3.3.6 Berücksichtigte Kapazitäten bei der ROPT
In der ROPT werden folgende Kapazitäten berücksichtigt:
● Es werden alle dem System bekannten Förderer-Typen unabhängig vom Kopf-Typ unterstützt.
● Das Platzangebot (Spurbelegung) der Förderbereiche kann nicht überschritten werden.
● Jeder Förderer und jedes Modul wird mit seinem individuellen Platzbedarf berücksichtigt.
Jedes Fach in einem Förderer kann belegt werden.
Förderer, die zum Stellen in den Förderbereich Module benötigen, werden in Module gestellt.
Flächenmagazine werden auf Flächenmagazin-Träger gestellt.
● Die Rüstoptimierung läßt eine 100% Belegung der Förderbereiche zu.
IC-Kopf
● Der IC-Kopf kann auf alle Förderbereiche zugreifen, die mit seinem Portal erreichbar sind.
Revolverkopf
● Der Revolverkopf kann auf alle Förderbereiche zugreifen, die mit seinem Portal erreichbar sind. Er kann
auch auf den Förderbereich eines Waffle-Pack-Wechslers zugreifen, wenn alle Fächer des Flächenmaga-
zins innerhalb des Verfahrbereiches des Revolverkopfes liegen.
11.3.3.7 Berücksichtigung von Förderern bei der Familienbildung
Sobald mehr als eine Rüstung berechnet wird, spielen Umrüstvorgänge zwischen den Rüstungen eine Rolle.
Die Optimierung berücksichtigt diese Umrüstvorgänge. Jeder Förderer der Anfangsrüstung, der nicht mit dem
gleichen Baulementetyp spurtreu in der Folgerüstung gerüstet ist, wird als ein Umrüstvorgang eines Förderers
betrachtet. Dabei wird als Umrüstaufwand lediglich der Austausch des neuen Förderers mit dem abzurüstenden
angesehen. Die Förderer selbst werden so betrachtet, als wären sie mit dem Bauelementetyp vorgerüstet.
Die Umrüstzeit pro Förderer kann bei den Optimierungsparametern eingegeben werden (siehe Abschn.
11.4.3.1).
Auswirkungen:
- Kleine Umrüstzeit: Es werden mehr Förderer in den festen Förderbereich gestellt.
- Große Umrüstzeit: Es werden weniger Förderer in den festen Förderbereich gestellt.