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Einleitung 1.1.8 Klassifizierung der opti schen Systeme Was vor Beginn der Arbeiten zu tun ist... Serviceanleitung SIPLACE SX1/SX2/DX1/DX2 FS02 15 ► Freisetzen gespeicherter Energie: Gespeicherte Energien in d er Drucklu…

Einleitung
Was vor Beginn der Arbeiten zu tun ist... 1.1.8 Klassifizierung der optischen Systeme
14 Serviceanleitung SIPLACE SX1/SX2/DX1/DX2 FS02
Schaltsperre [03121545-xx]
► Alternativ: Anbringen von Warnschildern:
Ist es möglich die Maschine mit einem Schloss zu verriegeln, so muss dies durchgeführt werden.
Es gibt allerdings Situationen, bei denen zum Freischalten der Energie kein Schloss angebracht wer
-
den kann. In diesen Fällen müssen Warnschilder an den freigeschalteten Maschinen angebracht
werden, um die Mitarbeiter davon zu unterrichten, dass die Maschine zu Servicezwecken freige
-
schaltet worden ist. Das Schild muss sicher befestigt werden, es muss von allen Seiten einsehbar
sein und es darf nur von demjenigen entfernt werden, der es angebracht hat.
Schloss am Motorschutzschalter anbringen
Beispiel 2: Schloss am Motorschutzschalter
anbringen
► Drehen Sie den Schalthebel (1) gegen
den Uhrzeigersinn.
► Drücken Sie mit dem Schraubendreher
die Arretierlasche (2) aus dem
Schalthebel (1) heraus.
► Sichern Sie den Schalthebel mit einem
Schloss (3).
Einleitung
1.1.8 Klassifizierung der optischen Systeme Was vor Beginn der Arbeiten zu tun ist...
Serviceanleitung SIPLACE SX1/SX2/DX1/DX2 FS02 15
► Freisetzen gespeicherter Energie:
Gespeicherte Energien in der Druckluftversorgung und elektrische Energien in Elektrolytkondensa
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toren müssen durch geeignete Maßnahmen freigesetzt sein.
Warten Sie dazu nach dem Abschalten des Automaten die angegebenen Entlade- bzw. Druckab
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bauzeiten ab um am Automaten gefahrlos arbeiten zu können.
► Überprüfen der Verriegelung:
Testen Sie die Verriegelung des Automaten, indem Sie einfach den START-Taster drücken.
Folgende Schritte sind nötig, um den Automaten wieder betriebsbereit zu machen.
► Überprüfen Sie den Arbeitsbereich. Sorgen Sie dafür, dass das autorisierte Personal sämtliches
Werkzeug entfernt und alle Sicherheitseinrichtungen wieder in Kraft setzt.
► Unterrichten Sie alle betroffenen Mitarbeiter.
► Informieren Sie alle Arbeiter in dem betreffenden Bereich, dass die Maschine wieder in Betrieb ge
-
nommen wird, ehe Sie auch nur eines der Schlösser bzw. Warnschilder entfernen.
► Entfernen Sie die Schlösser/Warnschilder.
Jeder dazu autorisierte Mitarbeiter muss sein eigenes Schloss entfernen und unter Verschluss neh
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men.
► Schalten Sie den Automaten ein und lassen Sie während des Betriebs autorisiertes Personal
überprüfen, ob die Reparaturen ordnungsgemäß durchgeführt worden sind.
Testen
Servicepersonal darf die Schaltungen testen, indem es diese kurzzeitig aktiviert, ohne das Verriege
-
lungsverfahren aufzuheben. Dies allerdings nur, wenn keine weiteren Personen mehr Arbeiten an der
zu testenden Baugruppe ausführen.
Es ist außerordentlich wichtig, dass alle weiteren START-Taster mit dem Warnschild "Nicht in Betrieb
nehmen" gekennzeichnet sind, um so ein unbeabsichtigtes Starten der Anlage in dieser Zeit zu verhin
-
dern.
Verantwortung und Pflichten
▪ Es gehört zu den Aufgaben und Pflichten des Instandhaltungs- und Servicepersonals sicherzustel
-
len, dass dieses Verfahren eingehalten wird.
▪ Es gehört zu den Aufgaben und Pflichten des unmittelbar Vorgesetzten des Instandhaltungs- und
Servicepersonals, diesen Personenkreis in dieses Verfahren einzuweisen.
▪ Es gehört zu den Aufgaben und Pflichten des Sicherheitsbeauftragten, unter Einbeziehung des Si
-
cherheitskommittees, der Gesundheitsbehörden (Health Service Department) und den Managern
der verschiedensten Abteilungen und Vizepräsidenten das Verfahren zum Verriegeln und Kenn
-
zeichnen der Verriegelung der Automaten zu regeln.

Einleitung
Weitere Hinweise 1.3.1 Wichtige Hinweise zur umweltfreundlichen Entsorgung von Materialien
16 Serviceanleitung SIPLACE SX1/SX2/DX1/DX2 FS02
1.3
1.3 Weitere Hinweise
Weitere Hinweise
1.3.1
1.3.1 Wichtige Hinweise zur umweltfreundlichen Entsorgung von Materialien
Wichtige Hinweise zur umweltfreundlichen Entsorgung von Materialien
Für SIPLACE-Produkte werden nur Stoffe, Materialien und Teile verwendet, die sich leicht trennen und
umweltfreundlich entsorgen lassen.
1.3.2
1.3.2 Hinweis zum Original-SIPLACE-Zubehör
Hinweis zum Original-SIPLACE-Zubehör
Verwenden Sie nur Originalersatzteile und autorisiertes Zubehör. Die Verwendung anderer Teile
beeinträchtigt die Sicherheit und wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufheben.
1.3.3
1.3.3 Hinweise zu dieser Serviceanleitung
Hinweise zu dieser Serviceanleitung
Für spezielle Fragen bei Servicearbeiten wenden Sie sich bitte direkt an die SIPLACE-Kundenhotline
(0049) 089 20800 48642 oder senden Sie eine e-mail an: hotline.siplace@asmpt.com.
1.3.4
1.3.4 EGB-Richtlinien
EGB-Richtlinien
1.3.4.1
1.3.4.1 Definition von EGB
Definition von EGB
1.3.4.2
1.3.4.2 Wichtige Schutzmaßnahmen gegen statische Aufladung
Wichtige Schutzmaßnahmen gegen statische Aufladung
► Die meisten Kunststoffe sind stark aufladbar und deshalb unbedingt von den gefährdeten Bauele
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menten fernzuhalten!
► Beim Umgang mit elektrostatisch gefährdeten Bauelementen ist auf gute Erdung von Mensch, Ar
-
beitsplatz und Verpackung zu achten!
HINWEIS
Bestimmungen beachten
Für die fachgerechte und umweltfreundliche Entsorgung der Anlage, der Betriebsstoffe und der
Verbrauchs- und Verschleißteile ist ausschließlich der Betreiber der Anlage verantwortlich.
► Beachten Sie dazu die nationalen gesetzlichen Bestimmungen für die Abfallentsorgung
und den Umweltschutz.
WARNUNG
Zusatzqualifikation erforderlich
Die in dieser Anleitung beschriebenen Servicearbeiten sind nur durch speziell geschulte Ser
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vicetechniker zu leisten und erfordern daher eine entsprechende Zusatzqualifikation und Zu
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satzkenntnisse.
Fast alle modernen Baugruppen sind mit hochintegrierten Bausteinen bzw. Bauelementen in MOS-
Technik bestückt. Diese elektronischen Bauelemente sind technologisch bedingt sehr empfindlich ge
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gen Überspannungen und damit auch gegen elektrostatische Entladung.
Die Kurzbezeichnung für elektrostatisch gefährdete Bauelemente-Baugruppen ist
"EGB". Daneben findet man häufig auch die international gebräuchliche Bezeichnung
"ESD" (Electrostatic Sensitive Device). Nebenstehendes Symbol auf Schildern an
Schränken, Baugruppenträgern oder Verpackungen weist auf die Verwendung von
elektrostatisch gefährdeten Bauelementen und damit auf die
Berührungsempfindlichkeit der betreffenden Baugruppen hin.
EGBs können durch Spannungen und Energien zerstört werden, die weit unterhalb der Wahrneh
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mungsgrenze des Menschen liegen. Solche Spannungen treten bereits dann auf, wenn ein Bauelement
oder eine Baugruppe von einem nicht elektrostatisch entladenen Menschen berührt wird. Bauelemente,
die solchen Überspannungen ausgesetzt wurden, können in den meisten Fällen nicht sofort als fehler
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haft erkannt werden, da sich erst nach längerer Betriebszeit ein Fehlverhalten einstellen kann.