Operating manual vacuum pump 2SH_Ger - 第11页

Gardner Denver Elmo Technology GmbH 11 / 18 610.00139.01.000 Installation GEFAHR Gefahr durch Elektrizität! Der elektrische Anschlu ss muss von qualifizier- ten und autorisierten Elektrofachkräften vorge- nommen werden! …

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Installation
5 Installation
WARNUNG
Unsachgemäßer Umgang mit dem System
kann schwere oder sogar tödliche Verlet-
zungen zur Folge haben!
Haben Sie die Sicherheitshinweise in Kapitel
1 Sicherheit, Seite 5 f. gelesen?
Sie dürfen sonst keine Arbeiten mit oder an dem
System durchführen!
5.1 System aufstellen
VORSICHT
Gefahr von Stolpern und Fall!
Darauf achten, dass das System keine Stolper-
stelle bildet!
System ggf. mit Schutzzaun abschranken oder
mit rot-weißer Banderole o.ä. kennzeichnen.
VORSICHT
Gefahr von Beschädigungen des Systems
durch Überhitzung!
Das System ist so aufzustellen, dass Wärmeab-
fuhr und Kühlluftzufuhr nicht behindert werden.
Der Mindestabstand zur Wärmeabfuhr (
Fig. 4)
ist einzuhalten.
Abluft anderer Maschinen / Geräte darf nicht
unmittelbar angesaugt werden!
WARNUNG
Gefahr durch Umstürzen oder Herabstürzen
des Systems!
Bei Aufstellung auf beweglichen Maschinentei-
len oder in großer Höhe ohne Sicherung gegen
Absturz muss das System mit der Aufstellungs-
fläche verbunden werden.
Aufstellbedingungen:
Das System aufstellen:
auf ebenen, waagerechten Flächen,
auf stationären (feststehenden) Flächen oder
Konstruktionen,
in einer Höhe von max. 1000 m [3280 ft] über
NN.
Für Aufstellhöhen über 1000 m NN [3280 ft]
beim Service nachfragen.
< 0,09 m
< 0,2 m
< 0,2 m
610.00139.99.B04
Fig. 4: Mindestabstände Wärmeabfuhr
Bei der Aufstellung des Systems ist Folgendes zu
beachten:
Die Tragfähigkeit der Aufstellfläche muss für
das Gewicht des Systems ausgelegt sein.
Das Schwingungsverhalten am Einsatzort
muss berücksichtigt werden.
Die Gesamtschwingungen des Systems sind
von folgenden Faktoren abhängig:
-
den Eigenschwingungen des Systems,
-
der Ausrichtung und Aufstellung,
-
der Beschaffenheit (Schwingungsverhal-
ten) der tragenden Fläche,
-
den Einflüssen durch Schwingungen an-
derer Bauteile und Anlagenkomponenten
(Fremdschwingungen).
Der maximal zulässige Wert für Schwingungen
beträgt v
eff
= 4,5 mm/s [0,177"/s].
Um eine einwandfreie Funktion und lange Le-
bensdauer des Systems zu gewährleisten, darf
dieser Wert nicht überschritten werden.
In der Regel kann dieser Wert ohne ein besonde-
res Fundament oder eine spezielle Grundplatte
eingehalten werden.
Für weitere Informationen zum Schwingungsver-
halten des Systems beim Service nachfragen.
System mittels Feststellrollen (Pos. 11, Sei-
te
3) gegen wegrollen sichern.
5.2 System elektrisch anschließen
GEFAHR
Gefahr durch Elektrizität!
Unsachgemäßes Verhalten kann schwere Per-
sonen- und Sachschäden verursachen!
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Installation
GEFAHR
Gefahr durch Elektrizität!
Der elektrische Anschluss muss von qualifizier-
ten und autorisierten Elektrofachkräften vorge-
nommen werden!
GEFAHR
Gefahr durch Elektrizität!
Vor Beginn von Arbeiten am System:
Spannungsfrei schalten.
Gegen Wiedereinschalten sichern.
Spannungsfreiheit feststellen.
Erden und kurzschließen.
Benachbarte, unter Spannung stehende
Teile abdecken oder abschranken.
GEFAHR
Gefahr durch Elektrizität!
Lose Verbindungen, angeschmorte und durch-
geschmorte Leitungen auswechseln!
GEFAHR
Gefahr durch Elektrizität!
Das System so installieren, dass es nicht zu
Beschädigungen der elektrischen Einrichtung
durch äußere Einwirkungen kommen kann!
Elektrische Zuleitungen sicher vor Beschädi-
gungen durch äußere Einwirkungen und frei von
Zugspannungen verlegen!
VORSICHT
Ein falscher elektrischer Anschluss kann das
System schwer beschädigen!
Vorschriften:
Den elektrischen Anschluss ausführen:
gemäß den jeweils geltenden nationalen,
örtlichen und anlagespezifischen Bestim-
mungen und Erfordernissen,
gemäß den Vorschriften des Versorgungsun-
ternehmens.
Elektrische Energieversorgung:
Die Bedingungen am Einsatzort müssen mit den
Angaben auf dem Leistungsschild übereinstim-
men.
Ohne Leistungsherabsetzung zulässige Abwei-
chungen:
±5% Spannungsabweichung
±2% Frequenzabweichung
5.2.1 Netzanschlussleitung anschließen
GEFAHR
Gefahr durch tödlichen Ableitstrom
(PE) >3,5 mA gegen Erde!
Anschluss als Festinstallation ausführen.
PE doppelt ausführen.
Den elektrische Anschluss ausführen:
als dauerhaft sichere elektrische Verbindung.
als Festverdrahtung mit geeigneten Kabel-
schuhen.
Die Netzanschlussleitung (Pos.
19, Seite 4)
entsprechend folgendem Schema im betrei-
berseitigen Schaltschrank anschließen:
Leiter Anschluss
Leiter 1 L1
Leiter 2 L2
Leiter 3 L3
Schutzleiter (grün-gelb)
Klemme
Die Erdungsleitung (Pos. 18, Seite 4) erden.
WARNUNG
Gefahr durch Elektrizität!
Luftabstände zwischen blanken, spannungsfüh-
renden Teilen untereinander und gegen Erde:
5,5 mm [0,217"] (bei einer Bemessungsspan-
nung von U
N
690V)
Drahtenden dürfen nicht abstehen!
WARNUNG
Gefahr durch Elektrizität!
Anschlussklemmen müssen frei sein von
Fremdkörpern,
Schmutz,
Feuchtigkeit.
Kabeleinführungsöffnungen staub- und wasser-
dicht verschließen.
Regelmäßig auf Dichtheit prüfen.
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Inbetriebnahme
5.2.2 NOT-Aus Schalter installieren
Die NOT-Aus Funktion muss über eine ex-
terne Steuereinheit sichergestellt werden.
Diese Steuereinheit muss ein selbständiges
Wiederanlaufen des Systems verhindern.
5.2.3 Fehlerstrom-Schutzschalter anschlie-
ßen
GEFAHR
Gefahr durch tödlichen Stromschlag!
Das System hat intern einen Netzgleichrichter.
Bei einem Körperschluss kann ein glatter Feh-
ler-Gleichstrom die Auslösung wechselstrom-
sensitiver bzw. pulsstromsensitiver Fehlerstrom-
Schutzschalter blockieren und somit die Schutz-
funktion für alle an diesem Fehlerstrom-
Schutzschalter betriebenen Betriebsmittel auf-
heben.
Pulsstromsensitive Fehlerstrom-
Schutzschalter in Anlagen mit Antriebsreg-
lern mit einphasigem Netzanschluss (L1/N)
verwenden.
Allstromsensitive FI-Schutzschalter in Anla-
gen mit Antriebsreglern mit dreiphasigem
Netzanschluss (L1/L2/L3) verwenden.
Fehlerstrom-Schutzschalter nur zwischen
speisendem Netz und Antriebsregler installie-
ren.
Fehlerstrom-Schutzschalter können falsch
auslösen durch
-
kapazitive Ausgleichsströme der Lei-
tungsschirme während des Betriebs (vor
allem bei langen, geschirmten Motorlei-
tungen),
-
gleichzeitiges Zuschalten mehrerer An-
triebsregler ans Netz,
-
Einsatz zusätzlicher Entstörfilter.
5.2.4 Steuerleitung anschließen
Den Stecker der anlagenseitigen Steuerungslei-
tung an den Steuerungsanschluss (Pos.
23, Sei-
te
4) anschließen.
Die Überwachungskomponenten werden nach
Betreibervorgabe gesteuert.
5.3 System mechanisch anschließen
ACHTUNG
Verschlauchung frei von mechanischen Span-
nungen anbringen.
Die Gase / Dämpfe werden über den Saugan-
schluss (Pos.
5, Seite 3) angesaugt und über die
Abluftöffnung (Pos.
9, Seite 3) ausgestoßen.
Verschluss entfernen
Um das Eindringen von Fremdkörpern zu verhin-
dern, sind bei Lieferung die Anschlussöffnung am
Sauganschluss (Pos.
5, Seite 3) verschlossen.
Verschlüsse erst unmittelbar vor dem Anschluss
der Verschlauchung entfernen.
5.3.1 Sauganschluss anschließen
Die anlagenseitige Saugleitung an den Saugan-
schluss (Pos.
5, Seite 3) anschließen und mit
Schlauchschelle sichern.
5.3.2 Kühlluftöffnungen
Kühlluftöffnungen (Pos. 7, Seite 3) auf
Fremdkörper überprüfen und Fremdkörper
entfernen.
Die seitlichen Kühlluftöffnungen können bei Be-
trieb unter Standardbedingungen verschlossen
sein.
5.3.3 Abluftöffnung
Die Gase / Dämpfe werden über die Abluftöff-
nung (Pos.
9, Seite 3) in die Umgebung ausge-
stoßen.
Hier sind keine Montageschritte erforderlich.
6 Inbetriebnahme
6.1 System vorbereiten und anfahren
Das Anfahren bei Inbetriebnahme ist identisch
mit der Vorgehensweise im Betrieb.