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7 Stationserweiterungen Betriebsanleitung SIPLACE S-27 H M 7.11 Bauelemente-S ensor Softwarev ersion SR .503.xxAusgabe 07/2003 D E 204 7.1 1.2 Messbedingungen Um eine gül tige Mes sung zu er halten, müs sen die folgenden…

Betriebsanleitung SIPLACE S-27 HM 7 Stationserweiterungen
Softwareversion SR.503.xx Ausgabe 07/2003 DE 7.11 Bauelemente-Sensor
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Abb. 7.11 - 2 Bestückkopf mit Bauelemente-Sensor
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Die grüne Kontroll-LED leuchtet, wenn der Bauelemente-Sensor eingeschaltet und der unsicht-
bare IR-Lichtstrahl für die Bauelemente-Höhenmessung (siehe Abb. 7.11 - 2
, roter Streifen) nicht
unterbrochen ist. Zur Funktionskontrolle können Sie den IR-Strahl unterbrechen. Die grüne Kon-
troll-LED muss erlöschen.
Grüne Kontroll-LED

7 Stationserweiterungen Betriebsanleitung SIPLACE S-27 HM
7.11 Bauelemente-Sensor Softwareversion SR.503.xxAusgabe 07/2003 DE
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7.11.2 Messbedingungen
Um eine gültige Messung zu erhalten, müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein:
– Die leere Pipettenspitze muss beim Kalibriervorgang vom Lichtstrahl getroffen werden.
– Die Pipettenspitze muss sich mit dem Bauelement innerhalb des Lichtstrahls befinden.
– Minimale Pipettenlänge 13 mm.
– Pipettenlänge + Bauelemente-Höhe + Toleranz < 17 mm
Unter Berücksichtigung dieser Messbedingungen lässt sich entweder die Anwesenheit oder Ab-
wesenheit eines Bauelements bestimmen oder die Bauelemente-Höhe.
Die minimale Höhendifferenz beträgt 100 µm.
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Abb. 7.11 - 3 Bauelemente-Sensor, Funktionsprinzip
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HINWEIS 7
Bei Bestückung von 0201-Bauelementen mit der Pipette 906 ist der Bauelemente-Sensor zwin-
gend erforderlich, da keine Vakuummessung durchgeführt werden kann. 7
Auch bei Bestückung anderer kleiner Bauelemente wie 0402 oder 0603 kann die Verwendung des
Bauelemente-Sensors die dpm-Rate verbessern.
Beachten Sie, dass bei Auswahl des Bauelemente-Sensors in der Gehäuseformliste das Baue-
lement auch nur auf Maschinen bestückt werden kann, die mit dem Bauelemente-Sensor ausge-
stattet sind.
Inkrementalscheibe
Bauelement
Pipette
IR-LED FototransistorBauelemente-Sensor im Querschnitt

Betriebsanleitung SIPLACE S-27 HM 7 Stationserweiterungen
Softwareversion SR.503.xx Ausgabe 07/2003 DE 7.12 SIPLACE Productivity-Lift
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7.12 SIPLACE Productivity-Lift
7.12.1 Konzept der Parallelbestückung
In der Regel sind Bestücklinien in Serie angeordnet und seriell miteinander verkettet. Das
Bestückprogramm wird sequenziell abgearbeitet, während die Leiterplatten von einer Maschine
zur nächsten transportiert werden. Dies bedeutet, dass die Bestückung einer Leiterplatte auf
unterschiedliche Automaten verteilt ist.
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Abb. 7.12 - 1 Serielle und parallele Linien im Vergleich
Bei der parallelen Verkettung werden die Bestückinhalte einzelner Automaten zusammenge-
fasst. Mehrere Automaten arbeiten dasselbe Bestückprogramm ab. Sie bestücken alle Bauele-
mente auf einer Maschine, die in der seriellen Verarbeitung auf mehrere Automaten verteilt sind.
Ist die Kapazität eines Automaten ausgelastet, werden die Leiterplatten zum nächsten Automa-
ten mit demselben Bestückprogramm transportiert und dort bestückt. Diese Kombination von
Maschinen mit gleichem Bestückinhalt wird als Gruppe oder Cluster bezeichnet.
Serielle Linie
Parallele Linie
Unterflurtransport
Gruppe (Cluster)
Horizontal-/
Vertikallift