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Software Versionsbeschreibung, Stationssoftware 407.05 Ausgabe 07/2008 7.1.6 Abläufe • Nach folgenden Fehlermeldungen muss in den Einzelfunktionen ein Portalreferenzlauf (sporadisch erst beim 2. Versuch erfolgreich) vera…

Software Versionsbeschreibung, Stationssoftware 407.05 Ausgabe 07/2008
• Für die Funktion "Stern takten" bei offenem Notauskreis an einer F5HM gilt folgende Einschränkung:
Da die 8V-Sternspannung entfällt, ist es nicht mehr möglich, bei offener Haube (offener Notauskreis)
den Stern zu takten. Die entsprechenden Funktionen in SITEST und in den Einzelfunktionen sind zwar
anwählbar, bewirken aber nichts mehr.
7.1.3 Doppeltransport
• Bei der Betriebsart "Doppeltransport asynchron" sind für Transportspur 1 und 2 nur Leiterplatten mit
identischem Format und Bestückinhalt erlaubt.
• Bei der Betriebsart "Doppeltransport synchron" sind für Transportspur 1 und 2 nur Leiterplatten mit
identischer Leiterplattenbreite erlaubt.
• LP-Barcode-Betrieb ist bei Doppeltransport-Maschinen nicht möglich.
• "Doppeltransport synchron" ist mit der Inkpunkterkennung nicht kombinierbar.
7.1.4 Whispering down the Line
Für die Funktionalität Whispering down the Line ist es notwendig, die folgenden Abläufe einzuhalten:
- Bevor eine Station ausgeschaltet wird, muss der Stationsrechner über die Bedienoberfläche
heruntergefahren werden
- Es müssen Leiterplatten mit eindeutigen Barcodes verwendet werden
- Vor einem Auftragswechsel muss zuerst die Linie leergefahren werden. Andernfalls wird die noch in der
Linie befindliche Leiterplatte mit dem falschen Auftrag und falschen Whisperdaten bestückt.
Für dieses Leistungsmerkmal ist es wichtig, dass alle Maschinen optimal gemappt sind! Deshalb wird
bei der Installation ab der Version 404.01 ein Mapping dringend empfohlen!
7.1.5 Barcode-Betrieb
• LP-Barcode-Betrieb ist bei Doppeltransport-Maschinen nicht möglich.
• Leiterplatten, die ins Eingabeband übernommen werden und vom Barcode-Leser erfasst wurden, dürfen
nicht entnommen werden, da ansonsten die nächste LP - sofern ein Loswechsel stattfindet - mit dem
falschen Nutzen bestückt wird!
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Software Versionsbeschreibung, Stationssoftware 407.05 Ausgabe 07/2008
7.1.6 Abläufe
• Nach folgenden Fehlermeldungen muss in den Einzelfunktionen ein Portalreferenzlauf (sporadisch erst
beim 2. Versuch erfolgreich) veranlasst werden, um das Weiterbestücken zu ermöglichen:
- #2138 x-Achse: Kommando zur Zeit ungültig
- #2139 y-Achse: Kommando zur Zeit ungültig
- #2192/2193 Portal-Endschalter betätigt
- #63 x-Achse: freigeschaltet
- #64 y-Achse: freigeschaltet
- #2344 x-Achse: Tachobruch
- #2345 y-Achse: Tachobruch
• Bei einem Portalfehler während des Pipettenwechsels wird in der Anzeige immer Portal 1 angezeigt.
• Wenn beim Abholen ein Maschinenfehler auftritt, fährt das Portal anschließend in die Service-Position.
Falls sich ein Bauteil am C&P-Kopf in der Abwurfposition befindet, fällt dieses Bauteil beim Initialisieren
des Sternes auf die Förderer.
• Folgender Ablauf kann zu einem Fehler führen:
- Status der Maschine: Barcode-Betrieb
Losgröße 1
Inkpunkterkennung aktiv
- Leiterplatte 1 (Mitt.Band): laut Nutzen hat Portal 2 nichts zu bestücken
alle Nutzen sind "ausgeinkt" (schlechte Inkpunkte)
- Leiterplatte 2 (Eing.Band): nur Portal 2 hat Bauelemente zu bestücken
- Fehlerbild: Portal 1 hat für die erste Leiterplatte Lageerkennung gemacht
Portal 2 hat für die nächste Leiterplatte bereits
Bauelementabgeholt
Fehlermeldung: Position außerhalb Verfahrbereich
- weiteres Vorgehen: Halt betätigen → Bearbeitung abbrechen
• Wenn die Leiterplattenlageerkennung aufgrund eines Bauteils mit Sonderablauf vorgezogen wird, wird
bereits nach der Lageerkennung im Modus Sonderablauf zur Abholposition gefahren.
• Beim MVS 340 wird die Falschfarbendarstellung erst nach der zweiten Messung innerhalb des Menüs
angezeigt.
• Wenn in Einzelfunktionen eine Achse freigeschaltet wird, ist anschließend der Portalreferenzlauf
durchzuführen.
• Bild speichern im BE-Testen unterstützt nicht die Mehrfachmessung.
• Beim Laden einer Marke, die älter als ca. fünf Jahre ist, kann es zum Absturz der Bedienoberfläche
kommen. Um dieses Problem zu beseitigen, muss diese Marke unter dem selben Namen neu geteacht
werden. Beim Bestückablauf tritt dieser Fehler nicht auf.
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Software Versionsbeschreibung, Stationssoftware 407.05 Ausgabe 07/2008
• Drehachse des IC-Kopfes: Die Drehachse des IC-Kopfes ist ab der SW-Version 405.02 eine optimierte
rotatorische Drehachse. Bei einigen Maschinen könnte es vorkommen, dass die Aufnahme von Pipetten
im Pipettenwechsler nicht funktioniert. In diesem Fall müsste in der Datei achs.ma im Achsrecord 7 der
Modus 1 auf 60 gesetzt werden. Die Drehachse wird dann translatorisch und ohne Optimierung
betrieben.
• Für eine Passmarke, die auch als Inkpunkt verwendet wird, muss eine unterschiedliche Markennummer
verwendet werden.
7.1.7 SOKO "Hohe Bauelemente"
• Die SOKO kann nur an der letzten Maschine einer Linie benutzt werden.
• Die Bestückleistung der Maschine wird reduziert.
• Die SOKO kann nicht mit Multicolor-Kameras zusammenarbeiten, da die Kamera zu hoch ist.
• Die Bestückreihenfolge muss eingehalten werden. Es dürfen nach der Bestückung hoher Bauelemente
keine niedrigeren Bauelemente mehr bestückt werden.
• Bei sehr niedrigen Bauelementen ist es möglich, dass der C&P-Kopf die Bauelemente nicht mehr
abholen kann. Hier ist Abhilfe möglich: Man kann die Magazine unterlegen.
• Damit die maximale Freihöhe erreicht wird, muss am 6er C&P-Kopf eine Spezialpinole in das erste
Segment von Hand gerüstet werden.
• Nach einem Maschinenfehler darf die bestückte Leiterplatte nicht abgebrochen werden. Der Kopf dreht
den Stern sonst über den Bestückpositionen der hohen Bauelemente und räumt die Leiterplatte ab.
7.1.8 Füllstandskontrolle
• Die Anzeige der Leiterplatten, die mit der aktuellen Bauteile-Konfiguration noch gefertigt werden können,
ist erst gültig, wenn die erste Leiterplatte eines Nutzens abgeschlossen wurde.
7.1.9 Traceability
• Der Schwellwert "Restlänge in mm" in der Füllstandskontrolle, darf nur in Verbindung mit installierter
Traceability-Option aktiviert werden.
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Die Leiterplatten-Barcodes aller Leiterplatten innerhalb der Maschine müssen unterschiedlich sein. Falls
sich Leiterplatten mit identischen Barcodes in der Maschine befinden, kann die Korrektheit der
Traceability-Daten nicht mehr garantiert werden.
Beachten Sie, dass alle Stationen während der Rüstkontrolle eingeschaltet sind. Andernfalls gehen Teile
der erfassten Informationen verloren und müssen nach dem Einschalten noch einmal gescannt werden.
In der xml-Datei (ab Version 1.1 bzw. 2.1) der Plattform 2 wird protokolliert, ob eine Einzelschaltung
bestückt wurde bzw. ausgeinkt war (omit = TRUE / FALSE). Auf Grund der fehlenden Datenversorgung
vom Programmiersystem kann dies für die Version 407.04.SP1 nicht mit ausgegeben werden.
Der Betrieb von Traceability ist in Verbindung mit Leiterplatten-Barcode-Betrieb nicht möglich.
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