00192404-02.pdf - 第95页
Betriebsanleitung SIPLACE S-25 HM 3 Was ist zu tun ... Softwareversion SR.502.xx Ausgabe 01/2001 DE 95 3 W as ist zu tun ... Dies es Kapit el enth ä lt ein e Anzahl von The men, di e Sie bei der t ä gl ichen A rbeit an e…
2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE S-25 HM
2.8 EGB-Richtlinien Softwareversion SR.502.xx Ausgabe 01/2001 DE
94
Vor dem Berühren einer elektronischen Baugruppe muss der eigene Körper entladen werden.
Dies kann in einfachster Weise dadurch geschehen, dass unmittelbar vorher ein leitfähiger, geer-
deter Gegenstand berührt wird (beispielsweise metallblanke Schaltschrankteile, eine Wasserlei-
tung usw.).
Bringen Sie Baugruppen nicht mit aufladbaren und hochisolierenden Stoffen in Berührung, z.B.
Kunststoffolien, isolierende Tischplatten oder Bekleidungsteile aus Kunstfaser.
Legen Sie Baugruppen nur auf leitfähigen Unterlagen ab (Tisch mit EGB-Auflage, leitfähiger
EGB-Schaumstoff, EGB-Verpackungsbeutel, EGB-Transportbehälter).
Bringen Sie Baugruppen nicht in die Nähe von Datensichtgeräten, Monitoren oder Fernsehgerä-
ten. Halten Sie zum Bildschirm einen Mindestabstand von > 10 cm ein.
2.8.4 Messen und Ändern an EGB-Baugruppen
An den Baugruppen darf nur dann gemessen werden, wenn
– das Messgerät geerdet ist (z.B über Schutzleiter) oder
– vor dem Messen bei potentialfreiem Messgerät der Messkluppe kurzzeitig entladen wird (z.B
metallblankes Steuerungsgehäuse berühren).
Å Verwenden Sie nur einen geerdeten Lötkolben, wenn Sie löten.
2.8.5 Versenden von EGB-Baugruppen
Bewahren Sie Baugruppen und Bauelemente grundsätzlich in leitfähiger Verpackung (z.B.
metallisierten Kunststoffschachteln oder Metallbüchsen) auf bzw. versenden Sie diese auch in
leitfähiger Verpackung.
Sind Verpackungen nicht leitend, müssen Sie die Baugruppen vor dem Verpacken leitend umhül-
len werden. Verwenden Sie dazu beispielsweise leitfähigen Schaumgummi, EGB-Beutel, Haus-
halts-Alufolie oder Papier - unter keinen Umständen aber Kunststofftüten oder -folien).
Achten Sie bei Baugruppen mit eingebauten Batterien darauf, dass die leitfähige Verpackung die
Batterieanschlüsse nicht berührt oder kurzschließt und decken Sie gegebenenfalls Anschlüsse
zuvor mit Isolierband oder Isoliermaterial ab.
Betriebsanleitung SIPLACE S-25 HM 3 Was ist zu tun ...
Softwareversion SR.502.xx Ausgabe 01/2001 DE
95
3 Was ist zu tun ...
Dieses Kapitel enthält eine Anzahl von Themen, die Sie bei der täglichen Arbeit an einer
SIPLACE-Linie unterstützen sollen.
So wird Ihnen z.B. Hilfestellung gegeben, wie Sie schon im Vorfeld die notwendigen Maßnah-
men treffen können, um die Maschinenstillstandszeiten zu minimieren, so dass eine möglichst
hohe Effizienz der SIPLACE-Linie bei der Produktion erreicht wird.
Darüber hinaus werden in diesem Kapitel die Aufgaben des Bedieners und des Einrichters in
einem sogenannten Bediener- bzw. Einrichterprofil beschrieben.

3 Was ist zu tun ... Betriebsanleitung SIPLACE S-25 HM
3.1 SIPLACE-Linie einschalten Softwareversion SR.502.xx Ausgabe 01/2001 DE
96
3.1 SIPLACE-Linie einschalten
3.1.1 Linienrechner einschalten / Bedienoberfläche des LR-Programms starten
Å Schalten Sie die unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) ein.
Die Linienrechner-Software wird hochgeladen.
Nach ca. 2 Minuten wird das Login-Dialogfenster am Bildschirm dargestellt
Å Geben Sie im Editierfeld "login" plr eingeben und betätigen Sie die RETURN-Taste.
Å Geben Sie im Editierfeld "Password" das Passwort ein und betätigen Sie die RETURN-Taste.
Ist keine Passworteingabe erforderlich, betätigen Sie nur die RETURN-Taste
Nach ca. 3 Minuten wird auf dem Bildschirm der Desktop (Stammfenster) mit der darüberlie-
genden Login-Dialogbox dargestellt.
Å Geben Sie im Editierfeld "Benutzer" den in Ihrem Benutzerkonto festgelegten Benutzernamen
und im Editierfeld "Passwort" das dazugehörige Passwort ein.
Å Klicken Sie zur Bestätigung OK an. Die Funktionen des LR-Programms können jetzt entspre-
chend Ihrer Zugriffsrechte ausgeführt werden.
3.1.2 Was Sie beachten sollten, bevor Sie die Stationen einschalten
ACHTUNG
Bevor Sie die Stationen einschalten, führen Sie bitte die nachfolgend beschriebenen Arbeits-
schritte durch. 3
Å Überprüfen Sie, ob die Stationen an die Strom- bzw. Druckluftversorgung angeschlossen sind.
Å Führen Sie eine Sichtprüfung an den Stationen durch. Achten Sie insbesondere darauf, dass
sich keine Hindernisse im Verfahrbereich der Portale befinden.
Å Stellen Sie sicher, dass sich die z-Achsen aller Köpfe in ihrer oberen Endstellung befinden.
Å Schließen Sie die Fördererabdeckungen und die Schutzhauben.
Å Stellen Sie sicher, dass sich im Diskettenlaufwerk des Stationsrechners keine Diskette befin-
det.