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3 Technische Daten und Baugruppen Betriebsanleitung SIPLACE SX1/SX2/DX1/DX2 3.8 LP-Transportsystem Ab Softwa reversion SR.706.xx Ausgabe 0 6/2012 DE 144 3.8.2 Aufbau des LP-Einfachtransports 3 Abb. 3.8 - 1 Aufbau des LP-…

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Betriebsanleitung SIPLACE SX1/SX2/DX1/DX2 3 Technische Daten und Baugruppen
Ab Softwareversion SR.706.xx Ausgabe 06/2012 DE 3.8 LP-Transportsystem
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3.8 LP-Transportsystem
3.8.1 Beschreibung
Die LP-Transporte sind als dreigliedrige Transporte aufgebaut mit Eingabetransport, Bearbei-
tungstransport und Ausgabetransport. Die zwei Bereiche Eingabetransport und Ausgabetransport
dienen als Pufferzonen für die Leiterplatten, falls kleinere Wartezeiten auftreten sollten.
Die Transportbänder werden von Gleichstrommotoren angetrieben. Ultraschall-Sensorenüberwa-
chen und steuern den Transport der Leiterplatten. Hat die Leiterplatte den Bestückbereich erreicht
und die Ultraschall-Sensore passiert, wird sie abgebremst. Ein Stopper positioniert die Leiter-
platte. Sobald die Leiterplatte ihre Sollposition erreicht hat, wird das Transportband gestoppt und
die Leiterplatte von der Unterseite her geklemmt.
Der Abstand zwischen Leiterplattenoberseite und Bestückkopf bleibt daher bei jeder Leiterplatte
unverändert und hängt nicht von der Dicke der Leiterplatte ab. Dementsprechend ist auch die Be-
stückrate nicht von der LP-Dicke abhängig. Darüber hinaus lässt sich die LP-Markenzentrierung
optimieren. Durch den gleichbleibenden Abstand zwischen LP-Oberfläche und LP-Kamera ist der
Fokus der LP-Kamera immer gleich scharf auf die LP-Oberfläche eingestellt. Die LP-Markenkon-
turen werden optimal auf dem CCD-Chip der LP-Kamera abgebildet.
Die Breite des Leiterplatten-Transports wird elektronisch von einem integrierten Regelkreis einge-
stellt und überwacht. Sie lässt sich per Programmaufruf wählen. Dazu aktiviert die Regelelektronik
den Antriebsmotor so lange, bis die gewünschte Breite erreicht ist. Die Breitenverstellung ist also
unabhängig von anderen Maschinenkomponenten.
Die Transporthöhe lässt sich am Automaten so wählen, dass diese in Linien mit 900, 930 oder
950 mm Transporthöhe integriert werden können. Die Standardhöhe beträgt 930 mm.
Die Kommunikation zwischen den LP-Transporten der einzelnen Automaten erfolgt über die
SMEMA-Schnittstelle oder die optionale Siemens-Schnittstelle.
Für den Doppeltransport kann die feste Transportseite rechts oder links gewählt werden. Der
Wechsel der festen Transportseite von rechts auf links oder umgekehrt ist bei diesem Transport
leicht per Stationssoftware möglich.
Für den Einfachtransport kann nur die feste Transportseite rechts eingestellt werden. Die feste
Transportseite links ist jedoch über eine mechanische Umrüstung möglich.
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3.8 LP-Transportsystem Ab Softwareversion SR.706.xx Ausgabe 06/2012 DE
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3.8.2 Aufbau des LP-Einfachtransports
3
Abb. 3.8 - 1 Aufbau des LP-Einfachtransports
(1) Eingabetransport
(2) Stopper - Eingabebereich
(3) Stopperleiste
(4) Bearbeitungstransport
(5) Stopper - Bearbeitungsbereich
(6) Ausgabetransport
(7) Stopper - Ausgabebereich
(8) Hubtisch
(9) Transportsteuerung (unter der Abdeckung)
HINWEIS
Die freie Positionierung von Leiterplattenunterstützungen wird durch die Stopperleiste einge-
schränkt. 3
(5)
(1)
(3)
(7)
(8)
(6)
(4)
(2)
(9)
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3.8.3 Aufbau des flexiblen LP-Doppeltransport
Der flexible Doppeltransport besitzt zwei elektrisch und mechanisch voneinander unabhängige
Transportspuren. Die festen Transportwange ist standardmäßig auf der rechten Seite. Je nach Er-
fordernis lässt sich der LP-Doppeltransport als Einfach- oder Doppeltransport betreiben.
3
Abb. 3.8 - 2 Aufbau des LP-Doppeltransports
(1) Eingabetransport
(2) Stopperleiste - Transportspur 1
(3) Bearbeitungstransport
(4) Hubtisch 1
(5) Ausgabetransport
(6) Stopperleiste - Transportspur 2
(7) Hubtisch 2
(8) Transportsteuerung (unter der Abdeckung)
T1 Transportspur 1
T2 Transportspur 2
HINWEIS
Die freie Positionierung von Leiterplattenunterstützungen wird durch die Stopperleisten einge-
schränkt. 3
(5)
(1)
(3)
(4)
(7)
(8)
(T1)
(T2)
(2)
(6)