00196456-05_UM_SX12DX12_SR706_DE.pdf - 第208页

4 Aufstellen und Inbetriebnahme Betriebsanleitung SIPLACE SX1/SX2/DX1/DX2 4.2 Infrastruktur des Aufstellungsorts Ab Softwareversion SR.706.xx Ausgabe 06/2012 DE 208 4.2.2.2 Druckluf t anschluss am Automaten 4 Abb. 4.2 - …

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Betriebsanleitung SIPLACE SX1/SX2/DX1/DX2 4 Aufstellen und Inbetriebnahme
Ab Softwareversion SR.706.xx Ausgabe 06/2012 DE 4.2 Infrastruktur des Aufstellungsorts
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4.2 Infrastruktur des Aufstellungsorts
4.2.1 Empfehlungen zur Untergrundbeschaffenheit
Der Untergrund des Automaten muss fest und eben sein, denn dynamische Kräfte können beim
Betrieb des Automaten Schwingungen am Aufstellort erzeugen. Die Größe der Schwingungen
hängt von der Unterbodenkonstruktion ab. Grundsätzlich geeignet sind, sofern die Parameter für
die Bodenbelastung usw. eingehalten werden:
Stahlbeton-Deckenkonstruktionen, z.B. Decken in Industriehallen
Stahlbeton-Bodenplatten, z.B. Betonböden in nicht unterkellerten Industriehallen
Räume mit Doppelboden, sofern in den Zwischenraum ein stabiles Fundament eingezogen
ist. Für dieses Zwischenfundament gelten die gleichen Aufstellbedingungen. Es kann aus
Stahlträgern oder aus Beton gefertigt sein.
4.2.1.1 Maximale Bodenebenheit
Der Untergrund des Automaten darf maximal ein Gefälle von 0,63% aufweisen. Das entspricht
einem Gefälle von 5 mm auf einer Stecke von 800 mm (z. B. die Breite eines BE-Tisches).
4.2.1.2 Maschinengewicht und Flächenlast
Die Werte für Maschinengewichte und Flächenlast finden Sie in Abschnitt 3.4.1, Seite 105.
4
4.2.2 Druckluftversorgung
4.2.2.1 Druckluftversorgung überprüfen
Überprüfen Sie, ob die Druckluftversorgung den vorgeschriebenen Maschinenspezifikationen
entspricht (siehe Tabelle in Abschnitt 3.3
, Seite 103).
HINWEIS: 4
In der Dokumentation "Netzkonfiguration (Elektrik und Druckluft) für SMD-Anlagen beim Kun-
den", Artikel-Nr. 00191409-xx sind Maßnahmen beschrieben, um die geforderte Spezifikation zu
erzielen.
Protokollieren Sie die Drucklufteigenschaften am Aufstellungsort.
WARNUNG
Lösen Sie niemals Druckluftleitungen, die unter Druck stehen. Es besteht Verletzungsgefahr! 4
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4.2.2.2 Druckluftanschluss am Automaten
4
Abb. 4.2 - 1 Drucklufteinheit am Automaten
Legende zu Abbildung 4.2 - 1
(1) Manometer für Versorgungsdruck der Portale 1 und 2
Solldruck: 0,46 ± 0,01 MPa, 4,6 ± 0,1 bar (Anzeigebereich 0 - 0,6 MPa, 0 - 6 bar)
(2) Manometer für Versorgungsdruck der Maschinenkomponenten
Solldruck: 0,5 ± 0,025 MPa, 5 ± 0,25 bar (Anzeigebereich 0 - 0,6 MPa, 0 - 6 bar)
(3) Manometer für Versorgungsdruck der Bulkcase Zuführmodule
Solldruck: 0,25 ± 0,05 MPa, 2,5 ± 0,5 bar (Anzeigebereich: 0 - 0,6 MPa, 0 - 6 bar)
(4) Manometer für Eingangsdruck
Solldruck: 0,5 - 1,0 MPa, 5 - 10 bar (Anzeigebereich: 0 - 1,0 MPa, 0 - 10 bar)
(5) Druckluftfilter
(6) Druckluftanschluss
(7) Absperrhahn in Stellung "AUF"
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4.2.3 Netzversorgung
4
Abb. 4.2 - 2 Lage der Stromversorgung am Automaten (Beispiel SX1/SX2)
(1) Trafo-Einheit (hinter der Gurtabfallrutsche) im Maschinenständer
(2) Abdeckung seitlich
(3) Verriegelung
(4) Hauptschalter mit Sicherung gegen Wiedereinschalten
(5) Abdeckung vorne
4.2.3.1 Gefahrenhinweise
WARNUNG
Der Automat wird mit 3x200V~, 3x208V~, 3x220V~, 3 x 230 V~, 3x380V~, 3x400V~
bzw. 3 x 415 V~ ± 5 %, 50/60 Hz Netzspannung versorgt. Teile dieser Anlage führen daher le-
bensgefährliche Spannungen - auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter. Unsachgemäßer Um-
gang mit diesem Automaten kann deshalb zu Tod oder schwerer Körperverletzung sowie
erheblichem Sachschaden führen. 4
Beachten Sie deshalb die geltenden Unfallverhütungs- und DIN-Vorschriften (insbesondere
EN 60204, Teil 1 oder IEC 60204, Teil 1) bzw. die Vorschriften Ihres Landes.
Nur qualifiziertes und zertifiziertes Personal darf die Abdeckung über dem Stromversor-
gungseinschub öffnen und den Automaten an die Stromversorgung anschließen.
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