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ASM OIS/SIS Datenbanken 15.1 (R18-1) / Schnittstellenbeschreibung Ausgabe 05/2018
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1 Allgemeines
Dieses Dokument beschreibt die Software ASM OIS Version 15.1 (R18-1). Das Release-Tag zeigt
an, in welchem ASM-Release das aktuelle Produkt freigegeben wurde.
Beispiel: (R18-1)> 1. Release, 2018.
Die Software ASM OIS/SIS (Operator Information System/Setup Information System) wickelt die
Betriebsdatenerfassung für die SIPLACE
®
Bestückautomaten ab. Die Daten werden in einer
Datenbank gespeichert. Damit Fremdbenutzer / 3
rd
Party-Anwendungen diese Daten abrufen und
verarbeiten können, werden hier Funktionsweisen der Software ASM OIS/SIS sowie das
Datenbankformat für die darin zur Verfügung gestellten Daten beschrieben.
ASM OIS/SIS Datenbanken 15.1 (R18-1) / Schnittstellenbeschreibung Ausgabe 05/2018
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2 Datenschnittstelle
Alle abrufbaren Daten aus der OIS/SIS-Datenbank werden über Datenbank-Views zur Verfügung
gestellt. Dadurch wird sichergestellt, dass sich auch nach einer eventuellen Änderung des
Datenbankformats die Datenbankschnittstelle nicht (zwingend) verändert. Alle Views können nur
gelesen werden; ein schreibender Zugriff ist nicht möglich. Wenn Zeichenketten (Strings)
übergeben werden, so wird dies ohne Längenbegrenzung durchgeführt. D. h. die übergebenen
Werte entsprechen immer dem tatsächlich in der Datenbank vorliegenden Format, da die ODBC-
Schnittstelle einen variablen Zugriff zulässt. Eine mögliche Änderung der String-Längen innerhalb
der Datenbank bewirkt also immer auch eine korrekte Weitergabe über ODBC.
ASM OIS/SIS Datenbanken 15.1 (R18-1) / Schnittstellenbeschreibung Ausgabe 05/2018
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3 Einschränkungen
Durch die verwendete Hardware bzw. den verfügbaren Datenspeicher sind für die eingesetzten
Programme bestimmte Obergrenzen bzw. Prioritäten vorgegeben. Um einen uneingeschränkten
Bestückablauf zu gewährleisten, muss der Software SIPLACE Pro immer die höchste Priorität
eingeräumt werden; es folgt die Software ASM OIS und ASM SIS und erst dann die eingesetzten
3
rd
Party-Produkte. Eine derartige Beschränkung muss eventuell über eine entsprechende
Konfiguration innerhalb von Windows vorgenommen werden. Auch darf die Größe eines 3
rd
Party-
Datenbankschemas nicht die Grenzen der vorhandenen Rechnerausstattung sprengen, so dass
hier eventuell eine Begrenzung auf einen maximalen Anteil an dem zur Verfügung stehenden
Datenspeicher vorgenommen werden muss.
Zusätzliche Einschränkungen für OIS
Auf den Betriebsdaten-Tabellen BOARD, EVENT, USEREVENT, PICKUPERROR und
USEDCOMPONENTS gibt es einen gruppierten Index auf den Attributen "Identifikationsnummer
der Station" sowie "Datum/Uhrzeit", an dem dieser Event aufgetreten ist.
Dadurch kann das Abfragen für eine Station und ein Zeitintervall besonders schnell abgearbeitet
werden.
Im Gegensatz dazu werden Abfragen für ein Zeitintervall für mehrere Stationen langsam
abgearbeitet.
Daher ist es besser, die Abfragen stationsweise zu machen.
Es gibt ebenfalls einen normalen Index für die Tabellen BOARD, EVENT, USEREVENT,
PICKUPERROR und USEDCOMPONENTS.
Dadurch können Abfragen über alle Stationen für ein Zeitintervall schnell abgearbeitet werden.
Beispiele Pseudo SQL Abfragen
Schnelle Abfrage für große Datenmengen über dtTime:
FOREACH (station x in line) { SELECT all boards WHERE station = x AND
dtTime = 12.03.2007 }
Schnelle Abfrage über alle Stationen für große Datenmengen über dtCreated:
SELECT all boards AND dtCreated = 12.03.2007
Langsame Abfrage für große Datenmengen über dtTime:
SELECT all boards WHERE (station = line.station1 OR station =
line.station2 …) AND dtTime = 12.03.2007
Langsame Abfrage für große Datenmengen über dtCreated:
FOREACH (station x in line) { SELECT all boards WHERE station = x AND
dtCreated = 12.03.2007 }