00190970-02 - 第295页

5 Vi sion f unktionen Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F4-6 5.6 Bauelement testen Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.403.xx 5 - 88 Einricht er Opti sche Verm essung von BG As und Flip- Chi ps am 80 F 4 bzw. 80F 4 -6 …

100%1 / 704
Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F4-6 5 Visionfunktionen
Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.403.xx 5.6 Bauelement testen
Einrichter 5 - 87
4. Lead Driven Mode
Die Definition der Meßmethoden finden Sie in Abschnitt 5.6.4.14 ab Seite 5 - 103.
Diese Meßmethode erkennen Sie daran,
daß entweder ein Fenster um eine Beingruppe liegt (kombiniertes Fenster, voreingestellter Wert)
oder daß ein Fenster um jedes einzelne Beinchen liegt (separates Fenster). Sie können die Fensterart
’separates’ oder ’kombiniertes Fenster’ im Menü ’Meßmodus ändern’ durch Eingabe des Hex-Codes modi-
fizieren.
Vorgehen:
Jedes Bein wird einzeln ähnlich wie im Corner Driven Mode gemessen, oder es wird die gesamte Beingruppe
gemessen.
Rechtecke:
dunkelblau: Suchfenster um die gesamte Beingruppe oder um jedes Bein einer Gruppe
hellblau: Suchfenster um das erste Bein einer Gruppe
grün: x- und y-Toleranzen
Kreuz:
weiß: Ergebnis der Lageerkennung-> x, y, Winkel
Overlay:
grau: Profil in der jeweiligen Integrationsrichtung
blau: Gradienten aus den obigen Profilen
Die Gradienten werden nur für das Profil in Beinrichtung angezeigt und benötigt.
gelb: Ergebnis des geometrischen Filters
rot: Interpolationsgrenzen zur Lagebestimmung
hellblau: Ergebnis der Interpolation-> Lage
Anmerkungen:
Es wird für beide Integrationsrichtungen ein Overlay angeboten.
5 Visionfunktionen Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F4-6
5.6 Bauelement testen Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.403.xx
5 - 88 Einrichter
Optische Vermessung von BGAs und Flip-Chips am 80F
4
bzw. 80F
4
-6 Bestückautomaten
Das Fadenkreuz zeigt die Position des Bauelements im Kamerakoordinatensystem an. Die Bauelemente-
umrisse werden farblich hervorgehoben.
Die Meßwerte repräsentieren die geometrischen BE-Parameter wie
Position im Kamerakoordinatensystem
Verdrehwinkel
Maximaler Versatz der Balls in X- und Y-Richtung
Faktor für die Qualität der Messung
1. Grid Driven Mode
Die Definition der Meßmethode finden Sie in Abschnitt 5.6.4.14 ab Seite 5 - 103.
Der Grid-Driven-Mode arbeitet mit vorgegebenen Vorlagetoleranzen und ist daher als erster Meßschritt für die
optische Vermessung von BGAs und Flip-Chips zu betrachten. Für die Bestimmung der Grobposition ist die
Messung einiger Anschlüsse ausreichend.
Die Anzahl der zu messenden Balls und die Vorlagetoleranzen definieren die Suchfenstergröße. Die Grobpo-
sition und Verdrehung des Bauelements werden im Corner-Mode bestimmt, d. h. für jede Ecke des Bauele-
ments wird eine Suchfenstergröße definiert. Diese Meßmethode erkennen Sie
an der synthetischen Modelldarstellung in Pixelauflösung am linken Rand des Videobildes und
an den 4 Fenstern an den Ecken des Bauelements.
Vorgehen:
Der Algorithmus definiert 4 dunkelblaue Eckfenster, abhängig von den Vorlagetoleranzen und den in der
GF-Datei definierten Balls. Voreingestellter Suchwert ist 5 Balls.
Ein Erkennungsalgorithmus läuft ab, um alle dem Modell entsprechenden Balls zu erkennen. Die gefunde-
nen werden mit hellblauen Kreuzen markiert.
Die in der GF-Datei definierten Balls werden vom Suchalgorithmus ermittelt. Die gefundenen Balls werden
mit einer weißen Umrandung markiert. Werden definierte Balls nicht gefunden, erscheint eine Fehlermel-
dung am Bildschirm.
Aus diesen Daten wird nun die Groblage und die Verdrehung des Bauelements bestimmt. Die gemessene
Position des Bauelements wird mit einem weißen Fadenkreuz markiert.
Rechteck:
dunkelblau: 4 Suchfenster, abhängig von den Vorlagetoleranzen und der Ballanzahl
Kreuz
:
weiß: Gefundene Ballmodell-Kandidaten
Overlays:
weiß: Gefundene, in der GF-Datei definierte Balls
Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F4-6 5 Visionfunktionen
Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.403.xx 5.6 Bauelement testen
Einrichter 5 - 89
Fadenkreuz:
weiß: Ergebnis der Lageerkennung -> x, y, Winkel
Stern:
weiß: Zentrum des Bauelements -> Lage
Synthetische Modelldarstellung am linken Videobildrand:
Abbildung: Modell in Pixelauflösung
Mit roten ’+’-Zeichen markierte Punkte:
außerhalb des Kreises:
Kontrast < 0, Ball ist dunkler als der Hintergrund
innerhalb des Kreises:
Kontrast > 0, Ball ist heller als der Hintergrund
Mit gelben ’–’ Zeichen markierte Punkte:
Der Abstand zwischen ’+’ und ’–’ Zeichen stellt die Radius-
toleranz dar.
2. Ball Driven Mode
Die Definition der Meßmethoden finden Sie in Abschnitt 5.6.4.14 ab Seite 5 - 103.
Das Verfahren arbeitet mit hoher Genauigkeit und eignet sich deshalb zur genauen Positionsbestimmung
aller definierten Balls. Der Ball-Driven-Mode folgt als Feinsuche dem Grid-Driven-Mode.
Die Meßmethode erkennen Sie
an der synthetischen Modelldarstellung in Pixelauflösung am linken Rand des Videobildes.
daß ein Fenster um jeden Ball liegt (separates Fenster) oder
daß in Abhängigkeit vom Speicher ein Fenster über dem gesamten Bauelement oder einer definierten
Ball-Reihe liegt (kombiniertes Fenster).
Vorgehen:
Alle in der GF-Datei definierten Balls werden vermessen. Geometrische Kriterien dienen dabei zur Auswahl
des Fenstermodus:
Ist der Abstand zwischen zwei Balls gering (< 2 x Ball-Durchmesser), wird der Fenstermodus ’kombiniert’
bevorzugt.
Bei großem ’Ball’-Abstand wird der Fenstermodus ’separat’ angewählt. Standardmäßig ist das separate
Fenster voreingestellt.
Fenster:
dunkelblau: Über je einen Ball (separates Fenster)
Über eine Reihe oder alle Balls (kombiniertes Fenster)