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5 Visionfunktionen Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F4-6 5.7 Leitfaden zum Beschreiben von Gehäuseformen Ausgabe 07/97 ab Softwarevers ion SR.403.xx 5 - 134 Einric hter Abb. 5.7.11 Beleuchtungsparame ter für Bauelemen…

Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F4-6 5 Visionfunktionen
Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.403.xx 5.7 Leitfaden zum Beschreiben von Gehäuseformen
Einrichter 5 - 133
5.7.8.2 Falschfarbendarstellung
Die Falschfarbendarstellung dient zur aussagekräftigen, objektiven Beurteilung der Beleuchtung. Dabei wird
ein Helligkeitswert in einer Farbe dargestellt.
Für eine Messung wird ein Kontrast von mindestens 4 Farbstufen zwischen Beinchen und Körper benötigt. Im
Menü ’Beleuchtung’ des GF-Manipulators werden Bauelemente in der Falschfarbendarstellung auf dem Stati-
onsrechner-Monitor angezeigt.
5.7.8.3 Einstellwerte für die Beleuchtung von Bauelementen
Zum Standardbauelementespektrum gehören Chips (0603 bis 2220), Tantalkondensatoren, Melf-Bauele-
mente, PLCCs, QFPs, SOs, SOJs, TSOPs, ICs, Leistungsbauelemente, Flip-Chips,
µ
BGAs und BGAs.
Für die nachstehend aufgeführten Bauelemente verwendet der GF-Interpreter im Stationsrechner die in Abb.
5.7.11 aufgelisteten, voreingestellten Beleuchtungsparameter:
–
Chips (0603 bis 2220)
–
Tantalkondensatoren (BE-Körper, nicht spiegelnd)
–
Melf
–
PLCC, QFP, SO, SOJ, TSOP, ICs, Leistungs-ICs
–
Flip-Chips,
µ
BGAs, BGAs
Zu den Sonderbauelementen zählen
–
Leistungstransistoren
–
Stecker
–
PLCC-Sockel
–
Quarze
In der Regel brauchen Sie die Beleuchtungsparameter für die Bauelemente nicht zu verändern.
Farbstufe Helligkeit
weiß hell
gelb
orange
rot
braun
grün
hellblau
blau
violett
schwarz dunkel
Tab. 5.7.5 Umwandlungstabelle für die Falschfarbendarstellung am 6er Revolverkopf

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5.7 Leitfaden zum Beschreiben von Gehäuseformen Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.403.xx
5 - 134 Einrichter
Abb. 5.7.11 Beleuchtungsparameter für Bauelemente an der 6er Revolverkopfkamera (32x32)
Einstellen der Beleuchtung von Bauelementen
Chip
IC
Melf
BGA
Tantal
Kondensator
flach: 150
steil: 150
J-Lead
PLCC
flach: 70
steil: 140
Keramik-
BGA
flach: 0
steil: 255
Plastik-
BGA
0805 und
größer
flach: 200
steil: 120
0603
flach: 255
steil: 50
Allgemein
flach: 120
steil: 150
flach: 255
steil: 130
flach: 200
steil: 0
Gullwing
SO, SOT,
TSOP
QFP,
Sonderbauelemente
Leistungs-
transistor
flach: 255
steil: 150
PLCC-
Sockel
flach: 0- 30
steil:150-200
Stecker
flach: 0
steil:150-200
Quarz
flach: 200
steil:120-180
TBGA
glänzend
flach: 200
steil: 0
TBGA
matt
flach: 0
steil:150-200
ca. 180
255
Falls nötig,
folgende Farb-
tafel verwenden
1
Spiegelnd
flach: 255
steil: 40
8
6
2
7
5
3
4
6
1
2
3
4
5
Nicht für spiegelnde Bauelemente verwenden.
Negativen Ballkontrast bei der Ballabbildung verwenden.
Die Beschreibung darf nur die innerste Ballreihe enthalten. Negativen Kontrast verwenden.
Vorbehaltlich der Bestückbarkeit der Bauelemente. Die Prüfung muß für jeden Typ erfolgen.
7
Die Kante der großen Kühlfläche ist bei einigen Exemplaren herstellungsbedingt stark unregelmäßig. Im Zweifel nicht für die Messung benützen.
Bis zu PLCC 52 Sockel. Auf korrekte Pipette achten!
Falls nötig, wie ein BGA beschreiben.
8
Als FDC beschreiben. Meßmodus Size + Lead

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Einrichter 5 - 135
5.7.8.4 Testen der Beleuchtungseinstellung
Die Beleuchtungsparameter können Sie in der Option ’Beleuchtung’ einstellen (siehe Abschnitt 5.6.4.8, Seite
5 - 95). Danach können Sie mit der Option ’Bauelement messen’ das Bauelement vermessen und anhand
des Meßergebnisses die Einstellungen überprüfen.
Gehen Sie zum Test der Beleuchtungseinstellung wie folgt vor:
●
Führen Sie mit den vorgeschlagenen Beleuchtungswerten der Abbildung 5.7.11 eine Messung durch. Die
Messung soll erfolgreich verlaufen.
●
Reduzieren Sie für jede Ebene den eingestellten Helligkeitswert um 50 %.
Die Messung soll erfolgreich verlaufen.
●
Erhöhen Sie für jede Ebene den eingestellten Helligkeitswert um 50 %.
Die Messung soll erfolgreich verlaufen.
Führt obige Prozedur nicht zum Erfolg, verfahren Sie wie folgt:
●
Erhöhen Sie - ausgehend vom vorgeschlagenen Beleuchtungswert - die Helligkeit einer jeden einzelnen
Beleuchtungsebene und zwar so lange, bis die Messung noch erfolgreich ist.
●
Ermitteln Sie diesen oberen Grenzwert nacheinander für jede einzelne Beleuchtungsebene.
●
Reduzieren Sie - ausgehend vom vorgeschlagenen Beleuchtungswert - die Helligkeit einer jeden einzel-
nen Beleuchtungsebene und zwar so lange, bis die Messung noch erfolgreich ist. Ermitteln Sie diesen
unteren Grenzwert nacheinander für jede einzelne Beleuchtungsebene.
●
Bilden Sie aus dem oberen und unteren Grenzwert für jede Ebene den Mittelwert. Dies ist der gesuchte
optimale Beleuchtungswert.
Beispiel eines Beleuchtungstests:
–
Einstellwerte aus der Abbildung:
flach: 150
steil: 180
–
Bauelement messen. Die Messung ist erfolgreich.
–
Einstellwerte um 50 % reduzieren.
flach: 75
steil: 90
–
Einstellwerte um 50 % erhöhen.
flach: 225
steil: 255
–
Bauelement messen. Die Messung ist erfolgreich.
–
Einstellwerte auf die vorgeschlagenen Werte zurücksetzen:
flach: 150
steil: 180
➧
optimale Einstellung