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1 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F4-6 1.2 Sicherheitseinrichtungen Ausgabe 03/98 ab S oftwareversion SR.403.xx 1 - 18 Abb. 1.2.4 E ingreifschutz -L e g e n d e z u Abb. 1.2.4 1 Eingr eifsc hutz f …

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Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F4-6 1 Betriebssicherheit
Ausgabe 03/98 ab Softwareversion SR.403.xx 1.2 Sicherheitseinrichtungen
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1.2.3.1 Funktionsbeschreibung
NOT-AUS-Schalter
Bei Betätigung des NOT-AUS-Schalters wird die Steuerspannung der Portalachsen ausgeschaltet. Das
bedeutet, daß die Portalachsen kraftlos sind und keine Gefahr mehr darstellen.
HINWEIS
Die Bestückung wird unterbrochen und kann, nachdem die Anlage wieder funktionsfähig ist, fortgesetzt oder
abgebrochen werden.
Schlüsselschalter:
Ist der Schlüsselschalter gedreht und werden die Schutzhauben geöffnet, bleiben die Portalachsen sofort ste-
hen. Der Stern kann mit geringer Geschwindigkeit getaktet werden.
WARNUNG
!
!
Trotz aller vom Hersteller vorgesehener Sicherheitsmaßnahmen kann ein unsachgemäßer Betrieb des Auto-
maten schwere Körperverletzungen (z.B. durch das Portal) und/oder erheblichen Sachschaden zur Folge
haben!
Sicherer Betrieb der Maschine setzt voraus, daß diese von qualifiziertem Personal sachgemäß unter Beach-
tung aller Warnhinweise bedient wird!
Bestimmte Aktionen an der Maschine (z.B. Einrichtarbeiten) erfordern eine über den Inhalt dieser Betriebsan-
leitung hinausgehende Schulung.
1.2.4 Eingreifschutz an den Stellplätzen der BE-Tische
GEFAHR
!
!
!
Als Voraussetzung für die Betriebssicherheit, müssen alle Stellplätze mit Zuführmodulen gerüstet sein. Soll-
ten nicht genügend Zuführmodule zur Verfügung stehen, muß anstelle der Module ein Eingreifschutz
("Dummy-Feeder") gerüstet werden.
Dabei stehen Ihnen folgende Varianten zur Verfügung:
Artikel-Nr.: 00116820-01 SIPLACE Eingreifschutz für 1 Stellplatz
Artikel-Nr.: 00116821-01 SIPLACE Eingreifschutz für 6-10 Stellplätze
Artikel-Nr.: 00116822-01 SIPLACE Eingreifschutz für 11-20 Stellplätze
1 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F4-6
1.2 Sicherheitseinrichtungen Ausgabe 03/98 ab Softwareversion SR.403.xx
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Abb. 1.2.4 Eingreifschutz
-Legende zu Abb. 1.2.4
1 Eingreifschutz für 1 Stellplatz 2 Eingreifschutz für 6 bis 10 Stellplätze
3 Eingreifschutz für 11 bis 20 Stellplätze
Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F4-6 1 Betriebssicherheit
Ausgabe 03/98 ab Softwareversion SR.403.xx 1.3 EGB-Richtlinien
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1.3 EGB-Richtlinien
1.3.1 Was bedeutet EGB?
Fast alle modernen Baugruppen sind mit hochintegrierten Bausteinen bzw. Bauelementen in MOS-Technik
bestückt. Diese elektronischen Bauelemente sind technologisch bedingt sehr empfindlich gegen Überspan-
nungen und damit auch gegen elektrostatische Entladung.
Die Kurzbezeichnung für solche e
lektrostatisch gefährdeten Bauelementebaugruppen ist ’EGB. Daneben fin-
det man häufig auch die international gebräuchliche Bezeichnung ’ESD’ (E
lectrostatic Sensitive Device).
Nachstehendes Symbol auf Schildern an Schränken, Baugruppenträgern oder Verpackungen weist auf die
Verwendung von elektrostatisch gefährdeten Bauelementen und damit auf die Berührungsempfindlichkeit der
betreffenden Baugruppen hin.
EGBs können durch Spannungen und Energien zerstört werden, die weit unterhalb der Wahr-
nehmungsgrenze des Menschen liegen. Solche Spannungen treten bereits dann auf, wenn ein
Bauelement oder eine Baugruppe von einem nicht elektrostatisch entladenen Menschen
berührt wird. Bauelemente, die solchen Überspannungen ausgesetzt wurden, können in den
meisten Fällen nicht sofort als fehlerhaft erkannt werden, da sich erst nach längerer Betriebszeit ein Fehlver-
halten einstellen kann.
1.3.2 Wichtige Schutzmaßnahmen gegen statische Aufladung
Die meisten Kunststoffe sind stark aufladbar und deshalb unbedingt von den gefährdeten Bauelementen
fernzuhalten!
Beim Umgang mit elektrostatisch gefährdeten Bauelementen ist auf gute Erdung von Mensch, Arbeitsplatz
und Verpackung zu achten!
1.3.3 Handhabung von EGB-Baugruppen
Grundsätzlich gilt, daß elektronische Baugruppen nur dann berührt werden sollten, wenn dies wegen daran
vorzunehmender Arbeiten unvermeidbar ist. Fassen Sie dabei Flachbaugruppen auf keinen Fall so an, daß
dabei Bauelementepins oder Leiterbahnen berührt werden.
Bauelemente dürfen nur berührt werden,
wenn man über EGB-Armband ständig geerdet ist oder
wenn man EGB-Schuhe oder EGB-Schuherdungsschutzstreifen in Verbindung mit einem EGB-Boden
trägt.
Vor dem Berühren einer elektronischen Baugruppe muß der eigene Körper entladen werden. Dies kann in
einfachster Weise dadurch geschehen, daß unmittelbar vorher ein leitfähiger, geerdeter Gegenstand berührt
wird (beispielsweise metallblanke Schaltschrankteile, eine Wasserleitung usw.).