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Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F4-6 11 Stationserweiterungen/Optionen Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.403.xx 11.9 GEM-Schnittstelle 11 - 65 Folgen de Param eter kön nen ein gestellt werden: ● T3: Reply Timeout -…

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11 Stationserweiterungen/Optionen Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F4-6
11.9 GEM-Schnittstelle Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.403.xx
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11.9.2.4 SECS-Parameter
VORSICHT
!
Folgende Parameter müssen vorgegeben werden, um die Übertragung vom Host zum Linienrechner zu opti-
mieren.
Die in Abb. 11.9.5 vorgegebenen Werte sind getestete und empfohlene Parameter und sollen eingetragen
werden.
HINWEIS
Die Änderung der Parameter hat folgende Auswirkungen auf den laufenden Betrieb der GEM Schnittstelle:
Nach der Anpassung eines Timeout Wertes oder der TCP Portnummer wird die GEM Verbindung zum Host
kurzzeitig unterbrochen.
Nach der Änderung der IP-Adresse oder der IP-Maske wird die GEM Software beendet.
Die GEM Software wird erst mit dem erneuten Einschalten der Station wieder nutzbar.
Abb. 11.9.5 SECS - Parameter
Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F4-6 11 Stationserweiterungen/Optionen
Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.403.xx 11.9 GEM-Schnittstelle
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Folgende Parameter können eingestellt werden:
T3: Reply Timeout
-
Nach dem Senden einer Primären Message an den Host wartet die Station maximal T3 Sekunden auf
die Sekundäre Message des Hosts.
-
Wertebereich: 1 - 120 Sekunden
T5: Connect Separation Timeout
-
Bestimmt die Wartezeit zwischen den aufeinanderfolgenden Versuchen, die Verbindung aufzubauen.
Hat nur dann eine Bedeutung, wenn die Station als ACTIVE ENTITY konfiguriert wurde.
-
Wertebereich: 1 - 240 Sekunden
T6: Control Transaction Timeout
-
Nach dem Senden der Meldung Connect.req oder Linktest.req an den Host wartet die Station maxi-
mal T6 Sekunden auf die Meldung Connect.rsp oder Linktest.rsp. Dann wird die TCP/IP Verbindung
unterbrochen.
-
Wertebereich: 1 - 240 Sekunden
T7: NOT SELECTED Timeout
-
Nach dem Aufbau der TCP/IP Verbindung wartet eine als PASSIVE ENTITY konfigurierte Station
maximal T7 Sekunden auf die Select.req Meldung vom Host. Dann wird die TCP/IP Verbindung unter-
brochen. Der erfolgreiche Austausch der Meldungen Select.req und Select.rsp ist die Basis für die
Konvertierung der TCP/IP Verbindung in eine HSMS Verbindung.
-
Wertebereich: 1 - 240 Sekunden
T8: Network Intercharacter Timeout
-
Der Empfang einer einzelnen HSMS Meldung darf maximal T8 Sekunden dauern. Sonst wird die
TCP/IP Verbindung unterbrochen.
-
Wertebereich: 1 - 120 Sekunden
CE: Connection Establishment Timeout
-
Eine als ACTIVE ENTITY konfigurierte Station wartet nach dem Senden eines TCP/IP Connect Kom-
mandos maximal CE Sekunden auf einen erfolgreichen Verbindungsaufbau oder eine Statusmeldung.
Nach dieser Zeitdauer wird angenommen, daß das Kommando fehlgeschlagen ist.
CA: Circuit Assurance
-
Bestimmt die Wartezeit zwischen dem Senden aufeinanderfolgender Linktest.req Meldungen. Diese
Meldungen überprüfen die Funktionsfähigkeit der HSMS Verbindung. Bei CA=0 werden keine Link-
test.req Meldungen gesendet.
TG: Grace Period
-
Während des Aufbaus einer SECS-II Verbindung puffert die SDR Komponente von Siplace GEM alle
Meldungen, die an den Host gesendet werden sollen. Kann die SECS-II Verbindung innerhalb von TG
Sekunden erfolgreich aufgebaut werden, so werden die gepufferten Meldungen an den Host übertra-
gen. Im anderen Fall werden diese von der SDR Komponente mit dem Status F_DELV zurückgewie-
sen.
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MS: Memory Stall
-
Die SDR Komponente von Siplace GEM toleriert maximal MS Sekunden lang den Zustand, daß alle
internen Puffer belegt sind und der Host versucht, weitere Datenpakete zu senden. Dann wird die
TCP/IP Verbindung beendet, um eine zu große Belastung des Netzwerks zu verhindern.
WS: Write Stall
-
Die SDR Komponente von Siplace GEM toleriert maximal WS Sekunden lang den Zustand, daß zu
sendende Datenpakete von der TCP/IP Verbindung nicht übernommen werden. Dann wird die TCP/IP
Verbindung beendet.
IP-Adresse:
-
für den Anschluß an das Kunden LAN
IP-Maske:
-
für den Anschluß an das Kunden LAN
Port:
-
TCP/IP Portnummer für die GEM Verbindung zum Host