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Artikel-Nr.: 00192 168-01 Betriebsanleitung - Productivity Lift SPLFS03_V40_11_0300_200300_V1_14.doc Ausgabestand: 20.03.2000 - Version V 1.14 Seite 43 7.2 Anlagenart Hier wird die Art der Anlage bestimmt, was der Positi…

Artikel-Nr.: 00192 168-01 Betriebsanleitung - Productivity Lift
SPLFS03_V40_11_0300_200300_V1_14.doc Ausgabestand: 20.03.2000 - Version V 1.14 Seite 42
7 Einstellmodus
Im Einstellmodus können Parameter eingegeben und geändert werden die nicht zur
Grundeinstellung der Anlage dienen, sondern z.B. vom Maschinentyp abhängige Werte
darstellen. In das Menü Einstellmodus gelangt man durch Drücken der Alt- Taste.
Definition:
Sicht in Durchlaufrichtung.
Abbildung 51: Definition / Schema der Transportspuren
7.1 Identnummer
Über diese Auswahl kann dem nachfolgenden Parametersatz eine Identnummer zugeordnet
werden. Beim Start der Anlage muß dann nur noch die entsprechende LP-Nummer aufgerufen
werden und die Anlage stellt die gespeicherten Parameter automatisch ein. Die Nummer
besteht aus zwei Zuordnungsziffern und einer achtstelligen Kennziffer. Über die
Zuordnungsziffern kann der Parametersatz beim Start der Anlage aufgerufen werden. Die
achtstellige Kennziffer kann beliebig verändert werden und dient lediglich zur Eingabe von
Anwenderspezifischen Kennummern. Bei beiden Nummern ist nur eine numerische Eingabe
möglich.
Hand
Stop
Start
Enter
Alt
Abbildung 52: Identnummer
Spur 1Spur 2
Spur 3Spur 4
Bedienseite
Identnummer
01 00000001

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7.2 Anlagenart
Hier wird die Art der Anlage bestimmt, was der Position und der dadurch erforderlichen
Funktionsweise des Gerätes in der Produktionslinie entspricht.
Für den Productivity Lift sind folgende Anlagenarten definiert:
Eingangsmodul : Steht der Lift am Anfang der Siplace - Bestücklinie, ist unter Anlagenart
diese Einstellung zu wählen. Das Eingangsmodul kann nur auf den
Transportspuren 1 und 2 Leiterplatten übernehmen. Vorrangig wird
versucht die LPs dann an den Bestücker weiterzugeben. Ist dies nicht
möglich, werden die unbestückten LPs grundsätzlich an die Spur 3 auf
dem unteren Band weitergegeben und vorerst zum nächsten Lift
(Zwischenmodul) bzw. Bestücker transportiert.
Zwischenmodul : Das Zwischenmodul steht in Folge nach dem Eingangsmodul und wird
solange als Zwischenmodul definiert, solange die nachfolgenden
Bestücker gleichen Typs sind. Das Zwischenmodul übernimmt entweder
bestückte LPs von den Spuren 1, 2 und 4 und gibt diese auf der Spur 4
weiter oder es übernimmt unbestückte LPs von der Spur 3 und versucht
diese an den folgenden Bestücker abzugeben. Ist der folgende Bestücker
belegt werden die unbestückten LPs über die Spur 3 zum nächsten Lift
bzw. Bestücker weiter transportiert.
Zuordnung der Ein- und Ausläufe zueinander:
• Übernahme Einlauf Spur 1 → Übergabe Auslauf Spur 4
• Übernahme Einlauf Spur 2 → Übergabe Auslauf Spur 4
• Übernahme Einlauf Spur 3 → Übergabe Auslauf Spur 1, 2 oder 3
• Übernahme Einlauf Spur 4 → Übergabe Auslauf Spur 4
Um zu verhindern, dass die Anlage blockiert, darf nur eine LP
übernommen werden, wenn der zugeordnete Auslauf Bereit ist. Den
einzelnen Transportrichtungen sind feste Prioritäten zugeordnet. Einlauf
Spur 1 und 2 sowie Auslauf Spur 1 und 2 haben jeweils die gleiche
Priorität. Im übrigen gilt:
1. Übernahme Einlauf Spur 3 → Übergabe Auslauf Spur 1 und 2
2. Übernahme Einlauf Spur 1 und 2 → Übergabe Auslauf Spur 4
3. Übernahme Einlauf Spur 3 → Übergabe Auslauf Spur 3
4. Übernahme Einlauf Spur 4 → Übergabe Auslauf Spur 4
Kreuzmodul : Die Einstellung Kreuzmodul ist i mmer dann zu wählen, wenn in der
Linie der Typ des Bestückers wechselt. Beim Kreuzmodul werden alle
ankommende LPs behandelt, als wären sie unbestückt. Somit werden
die auf den Spuren 1, 2 und 4 ankommende LPs dem Bestücker zur
Bearbeitung bereitgestellt. Folgt danach noch ein Bestücker gleichen
Typs, können auch beim Kreuzmodul LPs auf Spur 3 weitergegeben
werden sofern der aktuelle Bestücker belegt ist. Ist das Kreuzmodul
der letzte Lift vor dem Endmodul, darf auf der Spur 3 keine LP
weitergegeben werden. Ebenfalls darf vom letzten Zwischenmodul vor
diesem Kreuzmodul keine LP mehr übernommen werden können.
Umsetzm. 4→2 : Umsetzmodul von 4 Spuren auf 2 Spuren, wobei mit 4 Spuren die
unteren und oberen beiden Spuren gemeint sind.
Anwendungsfall:
Eine lange Bestücklinie soll z. B. wegen eines Personendurchganges mit
einem Gerät, das dies ermöglicht, unterbrochen werden. Dadurch
reduzieren sich die Transportspuren auf 2 Spuren, da so ein Gerät keine
zwei Spuren auf dem unteren Transportniveau besitzen kann. Mit dem
Umsetzmodul 4→2 wird der Transport der LPs, getrennt nach
bearbeiteten und unbearbeiteten LPs, auf 2 Spuren reduziert.

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Umsetzm. 2→4 : Umsetzmodul von 2 Spuren auf 4 Spuren, wobei mit 4 Spuren die
unteren und oberen beiden Spuren gemeint sind.
Anwendungsfall:
Eine lange Bestücklinie soll z.B. wegen eines Personendurchganges mit
einem Gerät, das dies ermöglicht, unterbrochen werden. Dadurch
reduzieren sich die Transportspuren auf 2 Spuren, da so ein Gerät keine
zwei Spuren auf dem unteren Transportniveau besitzen kann. Mit
dem Umsetzmodul 2→4 wird der Transport der LPs, getrennt nach
bearbeiteten und unbearbeiteten LPs, nach einer solchen Unterbrechung
wieder auf 4 Spuren erweitert.
Endmodul : Als Endmodul ist der letzte Lift, in Durchlaufrichtung, nach den Siplace
Anlagen definiert. Das Endmodul besitzt grundsätzlich kein unteres Band.
Ist der Lift als Endmodul ausgeführt, stehen die o. g. Anlagenarten nicht
zur Auswahl. Die Übernahme der LPs erfolgt von den Spuren 1, 2 und 4.
Die Übernahme an den Spuren 1 und 2 hat Priorität. Die Abgabe der
Leiterplatten kann beim Endmodul nur über die Ausläufe Spur 1 und 2
erfolgen. Von Spur 3 können keine LPs übernommen oder auf ihr
weitergegeben werden.
Hand
Stop
Start
Enter
Alt
Abbildung 53: Anlagenart
Anlagenart
Eingangsmodul