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Stationserweiterungen / Hardware Betriebsanleitung SIPLACE HS-50 1.3 Mechanische Keram iksubstrat-Zentrierung HS-50 Softwareversion SR.502.xx Ausgabe 01/01 8 Die Baueinh eit der mec hanisch en Kerami ksubstrat -Zentrie r…

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Betriebsanleitung 1 Option Keramiksubstrat-Zentrierung HS-50
Softwareversion SR.502.xx Ausgabe 01/01 1.3 Mechanische Keramiksubstrat-Zentrierung HS-50
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Die Option "Mechanische Keramiksubstrat-Zentrierung HS-50" wird eingesetzt, um Substrate mit
einer Seitenlänge von 50 mm bis 140 mm positionsstabil und materialschonend in X-Richtung in
der Bestückposition zu arretieren. Die Möglichkeit, die Keramiksubstrate bis zum Substratrand zu
bestücken, ist dabei ein weiterer Vorteil.
Die "Mechanische Keramiksubstrat-Zentrierung HS-50" ist in den Bearbeitungsbereichen, Portal
1 und 2 und / oder 3 und 4 - nächst der festen Transportseite - auf der jeweiligen Hubtischplatte
montiert (siehe Abb. 1.3 - 1). Beide Bearbeitungsbereiche des jeweiligen Transportes müssen von
LP-Klemmung auf mechanische Keramiksubstratzentrierung umgerüstet sein (siehe Abb. 1.3 - 3).
Auf Kundenanfrage ist die Keramiksubstratzentrierung auch für den Linkstransport möglich.
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Stationserweiterungen / Hardware Betriebsanleitung SIPLACE HS-50
1.3 Mechanische Keramiksubstrat-Zentrierung HS-50 Softwareversion SR.502.xx Ausgabe 01/01
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Die Baueinheit der mechanischen Keramiksubstrat-Zentrierung wird durch Montage der entspre-
chenden Anschlagschiene und der entsprechenden Anschlageinheit, Satz 1, 2 oder 3 (Art.-Nr.
siehe Tabelle 1.3 - 4) an die zu bestückende Substratgröße 50 mm bis 140 mm angepaßt. Diese
Anpassung ist im Abschnitt 1.3.4 beschrieben.
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Zentrierbare Substratgrößen nach
entsprechender Rüstung der
mechanischen Keramiksubstrat-
Zentrierung:
50 mm bis 140 mm
Substratdicke: entsprechend der Dicke von Leiterplatten
Substratausführung: ungeritzt: problemlos innerhalb der spezifizierten
Dimensionen
geritzt: Nach Kundentest vor Start der Bestückung
Auflagebreite im Transport: 2,5 mm
Y-Zentrierung bei Einsatz der
Mechanischen Keramiksubstrat-
zentrierung:
Positionsgenauigkeit entsprechend der Toleranz der
eingestellten Transportbreite zur Breite des Substrats.
Keine Y-Zentrierung durch die mech. Keramiksubstrat-
Zentrierung.
Druckluftanschluß: Betriebsdruck 5,6 bar, Druckluftzweig Stopper
Freiraum unter dem Substrat bei
Verwendung der mech. Keramik-
substrat-Zentrierung:
12 mm
Lageerkennung mittels LP-Vision,
optionalem Schräglicht oder LP-
Kamera Multicolor.
Die Lageerkennung der Marken ist
bei mechanischer Keramiksubstrat-
Zentrierung zwingend erforderlich.
Es müssen mindestens 2 geeignete Marken auf dem
Keramiksubstrat vorhanden sein.
Die Auswahl der Lageerkennung erfolgt je nach Ober-
fläche der Marken, wie im entsprechenden Abschnitt
beschrieben:
- LP-Vision: siehe Betriebsanleitung
- optionale Schräglichtbeleuchtung: Abschnitt 1.6
- LP-Kamera Multicolor: siehe Einzeldokumentation
"Betriebsanleitung LP-Kamera Multicolor",
Art. Nr. 00192790-01
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Wesentliche Bestandteile der mechanischen Keramiksubstratzentrierung sind die X- Schlittenein-
heit mit Zentrierzangen, bestehend aus Anschlagschiene und Anschlag(-einheit) am vorderen
Ende der Zentriereinheit, ein Flachzylinder mit Druckluftanschluß 5,6 bar und Rückstellfeder so-
wie ein induktiver Näherungsschalter am hinteren Ende (siehe Abb. 1.3 - 3), der den Zustand
"Zentriereinheit geöffnet / geschlossen" signalisiert.
Die Ansteuerung der mechanischen Keramiksubstrat-Zentrierung und die Überwachung des Si-
gnalzustands des Näherungsschalters erfolgt durch die Transportsteuerung. Im Fehlerfall wird die
Meldung "Fehler Keramiksubstrat-Zentrierung 1 / 2" auf der Bedienoberfläche der Station ausge-
geben (siehe Abschnitt 1.3.6).
Im Bestückablauf wird das Substrat - wie eine LP - in den Bearbeitungsbereich 1 / 2 bzw. 4 / 3
transportiert und dort durch den Ultraschallsensor registriert. Der Stopper fährt daraufhin aus, wo-
durch das Substrat in X-Richtung vorpositioniert wird, anschließend fährt der Stopper zurück.
Die geöffnete Keramiksubstratzentrierung (Druckluft liegt in dieser Situation an der Keramiksub-
strat-Zentrierung an) wird durch den Hubtisch nach oben in den Substrat-Bereich gebracht, das
Signal für "Hubtisch oben" erfolgt.
Es folgt die mechanische X-Zentrierung: Die Zentriereinheit wird drucklos, dadurch fährt die X-
Schlitteneinheit der Keramiksubstrat-Zentrierung nach vorne und zentriert das Substrat mit Hilfe
einer Zugfeder in X-Richtung (= Transportrichtung) zwischen den beiden Kugellagern der An-
schlagschiene und der Rolle der Anschlageinheit.
Nach der Lageerkennung und erfolgtem Bestückvorgang öffnet die Zentriereinheit durch Druck-
luftbeaufschlagung.
Der induktive Näherungsschalter an der Zentriereinheit wird bedeckt (Berosignal wird 1). Wenn
dieses Berosignal für "Keramiksubstrat-Zentrierung geöffnet" vorliegt, fährt der Hubtisch mit ge-
öffneter Zentriereinheit nach unten und somit aus dem Substrat-Transportweg.
Das Substrat wird in den nächsten Transportbereich (Zwischentransport / Ausgabetransport) be-
fördert.