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Die Pumpen dürfen nicht verwen- det werden, wenn durch den Luft- einlaß bei der Belüftung (Trock- nungssystem) reaktive, explosive oder anderweitig gefährliche Mischungen entstehen können (z.B. mit dem Medium). Vor jeder…

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1. Beschreibung und
Anwendungsbereich
Die selbsttrocknenden Laborvakuum-
pumpen fördern und evakuieren 100%
ölfrei. Sie sind gasdicht und arbeiten
wartungsfrei.
Sie ermöglichen es während des Eva-
kuierens, Kondensatflüssigkeit mit
hoher Geschwindigkeit aus den Pum-
penköpfen zu blasen, während das
Vakuum im Rezipienten konstant bleibt.
Nach der Trocknung der Pumpenköpfe
erreicht die Pumpe ein merklich besse-
res Vakuum und vermag deutlich
schneller zu evakuieren als zuvor.
Die Steuerung der Trocknung erfolgt
über ein Magnetventil über drei Varia-
blen:
Zeitdauer zwischen Einschalten
des Trocknungssystems und der
ersten Belüftung der Pumpenköpfe
(t
1
)
Zeitdauer der Belüftung der Pum-
penköpfe (t
2
)
Zeitdauer zwischen den Belüftun-
gen der Pumpenköpfe (t
3
).
Dieser Pumpentyp ist mit dem Magnet-
ventil für die Belüftung der Pumpen-
köpfe ausgerüstet. Die Steuerungse-
lektronik gehört nicht zum Lieferum-
fang.
1.1 Elektrische Daten
Genaue elektrische Daten:
siehe Kapitel 8.
Die Pumpen werden von einem
Thermoschalter gegen
Überlastung geschützt.
1.2 Anwendungsbereich
Die Pumpen und/oder das Trock-
nungssystem dürfen nicht in explo-
sionsgefährdeter Umgebung einge-
setzt werden.
Die Pumpen dürfen nicht verwen-
det werden, wenn durch den Luft-
einlaß bei der Belüftung (Trock-
nungssystem) reaktive, explosive
oder anderweitig gefährliche
Mischungen entstehen können
(z.B. mit dem Medium).
Vor jeder Anwendung der Pumpen
ist deshalb sicherzustellen, daß bei
Luftzufuhr keine reaktiven, explosi-
ven oder anderweitig gefährlichen
Mischungen entstehen können.
Maximal zulässiger Betriebs-
überdruck, Endvakuum, Förderlei-
stung: siehe Kapitel 8.
Die Pumpen dürfen keine Flüssig-
keiten fördern. In unserer Pro-
grammübersicht finden Sie dafür
geeignete Pumpen.
Liegt Ihre Anwendung außerhalb des
o.g. Bereichs, so sprechen Sie mit
unserem Fachberater (Telefonnummer:
siehe letzte Seite).
1.3 Umgebung
Während des Betriebes sind folgende
Umgebungsbedingungen einzuhalten:
Die Pumpen und/oder das Trock-
nungssystem dürfen nicht in explo-
sionsgefährdeter Umgebung einge-
setzt werden.
Umgebungstemperaturbereich im
Betrieb: + 5 °C .... + 40 °C.
Im Betrieb muß eine ausreichende
Kühlluftzufuhr gewährleistet sein.
2. Sicherheit
Beachten Sie, daß die Pumpen nur
für den bestimmungsgemäßen
Gebrauch eingesetzt werden
dürfen.
Die Pumpen und/oder das Trock-
nungssystem dürfen nicht in explo-
sionsgefährdeter Umgebung einge-
setzt werden.
Die Pumpen dürfen nicht verwen-
det werden, wenn durch den Luft-
einlaß bei der Belüftung (Trock-
nungssystem) reaktive, explosive
oder anderweitig gefährliche
Mischungen entstehen können
(z.B. mit dem Medium).
Vor jeder Anwendung der Pumpen
ist deshalb sicherzustellen, daß bei
Luftzufuhr keine reaktiven, explosi-
ven oder anderweitig gefährlichen
Mischungen entstehen können.
Die an die Pumpen anzuschließen-
de Komponenten müssen auf die
pneumatischen Daten der Pumpen
ausgelegt sein (siehe Kapitel 8).
Schließen Sie das Gerät nur an
ordnungsgemäß installierte Schutz-
kontaktsteckdosen an.
Wird der Pumpenbetrieb durch den
Thermoschalter wegen Überhit-
zung unterbrochen, so starten die
Pumpen nach Abkühlung auto-
matisch. Sorgen Sie dafür, daß
hieraus keine Gefahrensituationen
entstehen können.
Für die zu verwendenden Medien
sind die entsprechenden Sicher-
heitsvorschriften und -maßnahmen
zu beachten.
Gehäuseteile, die mit dem unten-
stehenden Hinweisschild gekenn-
zeichnet sind, dürfen nur nach
Ziehen des Netzsteckers
(Unterbrechen der Spannungsver-
sorgung) geöffnet werden.
Verwenden Sie ausschließlich
Original-Ersatzteile von KNF.
3. Aufstellen und Anschließen
Wählen Sie einen sicheren Stand-
ort (ebene Fläche) für die Pumpen.
Die Pumpen derart aufstellen, daß
ihr Lüfterrad ausreichend Kühlluft
ansaugen kann.
Saug- und Druckleitung an-
schließen (Schlauch ID 10 mm).
Druckleitung so verlegen, daß
das Kondensat aus der
Pumpe abfließen kann (fallen-
de Leitung).
Durch die Druckleitung wird das
Kondensat aus der Pumpe abgelei-
tet. Es ist ein Behälter zu installie-
ren, der das Kondensat auffängt.
Das Ventil ist an die Steuerungs-
elektronik des Trocknungssystems
(nicht im Lieferumfang enthalten)
anzuschließen (siehe dazu Abb. 1).
Schließen Sie das Gerät nur an
ordnungsgemäß installierte
Schutzkontaktsteckdosen an.
Die Daten der Versorgungsspan-
nung sind mit den elektrischen
Pumpendaten zu vergleichen; die
Versorgungsspannung darf um
maximal + 10 % bzw. - 10 % von der
nominalen Pumpenspannung ab-
weichen.
4. Betrieb
4.1 Betriebsbedingungen
Die Pumpen und/oder das Trock-
nungssystem dürfen nicht in explo-
sionsgefährdeter Umgebung
eingesetzt werden.
PM 1633-842.3-3.00 d 11/05 Zeichen: = Bildposition, = Merkpunkt, = Arbeitsschritt, = Benutzungshinweis, Warnhinweis Technische Änderungen vorbehalten
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Die Pumpen dürfen nicht verwen-
det werden, wenn durch den Luft-
einlaß bei der Belüftung (Trock-
nungssystem) reaktive, explosive
oder anderweitig gefährliche
Mischungen entstehen können
(z.B. mit dem Medium).
Vor jeder Anwendung der Pumpen
ist deshalb sicherzustellen, daß bei
Luftzufuhr keine reaktiven, explosi-
ven oder anderweitig gefährlichen
Mischungen entstehen können.
Für die zu verwendenden Medien
sind die entsprechenden Sicher-
heitsvorschriften und -maßnahmen
zu berücksichtigen.
Die Pumpen dürfen nicht gegen
Druck anlaufen. Dies gilt auch im
Betrieb nach einer kurzzeitigen
Stromunterbrechung.
Die an die Pumpen anzuschließen-
den Komponenten müssen auf die
pneumatischen Daten der Pumpen
ausgelegt sein (siehe Kapitel 8).
Der maximal zulässige Betriebs-
überdruck (1 bar ü) darf nicht über-
schritten werden.
Drosselung oder Regulierung der
Luft- bzw. Gasmenge sollte nur in
der saugseitigen Leitung erfolgen,
um ein Überschreiten des maximal
zulässigen Betriebsüberdrucks zu
vermeiden.
Wird eine Drosselung oder Regu-
lierung der Luft- bzw. Gasmenge
druckseitig ausgeführt, so ist dar-
auf zu achten, daß der maximal
zulässige Betriebsüberdruck der
Pumpe nicht überschritten wird.
Bei Pumpenstillstand muß in den
Leitungen der normale atmosphäri-
sche Druck hergestellt werden.
Sorgen Sie dafür, dass der Pum-
penauslaß nicht verschlossen
oder eingeengt ist.
Membrane und Ventilplatten sind
die einzigen Verschleißteile der
Pumpen. Eine Abnutzung macht
sich meistens durch einen starken
Abfall der pneumatischen Leistung
bemerkbar. Beim Austausch ist
gemäß dem Kapitel 5 vorzugehen.
Umgebungsbedingungen: siehe
Kapitel 1.3.
4.2 Bedienung
Pumpe in Betrieb nehmen
Netzstecker der Pumpe in ord-
nungsgemäß installierte Schutz-
kontaktsteckdose stecken.
Pumpe einschalten am Netzschal-
ter der Pumpe (siehe Abbildung 1).
Wird im aktuellen Evakuationsvor-
gang die zyklische Trocknung der
Pumpenköpfe gewünscht:
Trocknungssystem einschalten an
der Steuerung des Trocknungs-
systems (nicht im Lieferumfang
enthalten).
Das Trocknungssystem sollte
nur eingeschaltet werden,
wenn an der Druckleitung der
Pumpe ein Behälter angebracht
ist, der das Kondensat auffängt.
Andernfalls fließt das Konden-
sat unkontrolliert ab.
Prüfen Sie:
Verschlauchung auf richtige
Anschlüsse.
Verkabelung auf richtige
Anschlüsse.
Nach Ende der Evakuation/des Prozes-
ses Pumpe außer Betrieb nehmen:
Pumpe ca. 5 min bei vollem Durch-
satz mit Luft spülen.
Falls Trocknungssystem einge-
schaltet ist:
Trocknungssystem ausschalten an
der Steuerung des Trocknungs-
systems (nicht im Lieferumfang
enthalten).
Pumpe aussschalten am Netz-
schalter der Pumpe.
Netzstecker der Pumpe aus der
Steckdose ziehen.
PM 1633-842.3-3.00 d 11/05
3
Abb. 1: Pumpe PM 16633-842.3-3.00
Netzschalter
231
5. Instandhaltung:
Wechsel von Membranen und
Ventilplatten/Dichtungen
Der Wechsel der Strukturmembrane
sollte immer an beiden Pumpenköpfen
gleichzeitig durchgeführt werden. Bei
einem Membranwechsel sollten auch
die Ventilplatten/Dichtungen der
Pumpe erneuert werden. Wird die
Instandhaltung nicht an beiden Köpfen
gleichzeitig oder mit dem Strukturmem-
bran- nicht gleichzeitig der Ventilplat-
ten/Dichtungenwechsel vorgenommen,
so ist die Sollleistung der Pumpe auch
nach der Instandhaltung nicht gewähr-
leistet.
Wurden mit der Pumpe aggressive,
toxische oder anderweitig gefähr-
liche, gesundheitsgefährdende
oder schädliche Stoffe gefördert,
so gilt es zu beachten:
1.) Die Pumpe bzw. deren Teile müs-
sen vor der Instandhaltung gerei-
nigt werden.
2.) Es ist sicherzustellen, dass das
Instandhaltungspersonal keinen
Gefahren ausgesetzt ist. Dazu müs-
sen entsprechende Schutzmaß-
nahmen ergriffen werden entspre-
chend der geförderten Medien (ein
Beispiel hierfür ist die Verwendung
von Schutzhandschuhen).
3.) Die sachgerechte Entsorgung der
Verschleißteile ist sicher zu stellen.
Verwenden Sie ausschließlich Ori-
ginalersatzteile von KNF.
Notwendige Werkzeuge/Materialien:
Ersatzteil-Set (siehe Kapitel 7);
Kreuzschlitz-Schraubendreher
Nr. 2.
Der Wechsel von Strukturmembranen
und Ventilplatten/Dichtungen ist in der
folgenden Reihenfolge durchzuführen:
a.) Vorbereitende Schritte;
b.) Pumpenköpfe abmontieren;
c.) Strukturmembranen wechseln;
d.) Ventilplatten/Dichtungen
wechseln;
e.) Pumpenköpfe montieren;
f.) abschließende Schritte.
Die Positionsnummern innerhalb
der folgenden Arbeitsanweisungen
beziehen sich auf die Abbildung 2.
a.) Vorbereitende Schritte
Pumpe außer Betrieb nehmen
(siehe Kapitel 4.2) einschließlich
der Trennung der Pumpe vom Netz
(Ziehen des Netzsteckers der
Pumpe).
Schläuche am pneumatischen
Pumpenein- und -ausgang abneh-
men.
b.) Pumpenköpfe abmontieren
An der pneumatischen Kopfver-
schaltung eine der beiden Über-
wurfmuttern von Hand lösen;
dann die zugehörige Winkelein-
schraub-Verschraubung des Pum-
penkopfes entgegen den Uhr-
zeigersinn
soweit drehen, daß
sich der Verbindungsschlauch
abziehen läßt.
An den beiden Pumpenköpfen die
außenliegenden Schrauben
lösen.
Beide Pumpenköpfe (bestehend
aus Druckplatte , Kopfdeckel
und Zwischenplatte ) vorsichtig
abnehmen.
Das Magnetventil des Trock-
nungssystems bleibt dabei
montiert.
c.) Strukturmembranen wechseln
Eine Strukturmembrane herun-
terdrücken, so daß die andere
Membrane ihre höchste Position
erreicht.
Die durch ihre Position besser
greifbare Strukturmembrane mit
den Händen vorsichtig greifen und
entgegen den Uhrzeigersinn
herausdrehen.
Die auf das Membrangewinde
PM 1633-842.3-3.00 d 11/05
4
Legende
Schraube (12x)
Schraube (3x)
Tellerfeder
Druckplatte
Kopfdeckel
Ventilplatte/Dichtung
Zwischenplatte
Passstift
Strukturmembrane
Passscheibe dick
Passscheibe dünn
Dämpfungsring A
Schraube
Dämpfungsfilz
Dämpfungsring B
Aufnahme
Dämpfungsring C
Dämpfungsmem-
brane
Orientierung der
Tellerfedern
Abb. 2: Pumpenkopf für N 842.3_ (Explosionzeichnung, symbolisch)
Bei Pumpe N 842__ ist die Kopfform rund statt sechseckig.