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nicht an beiden Köpfen gleichzeitig oder mit dem Membran- nicht gleich- zeitig der Ventilplatten/Dichtungen- Wechsel vorgenommen, so ist die Soll- leistung der Pumpe auch nach der Instandhaltung nicht gewährleistet. Wu…

Die Pumpen dürfen nicht verwen-
det werden, wenn durch den Luft-
einlaß bei der Belüftung (Trock-
nungssystem) reaktive, explosive
oder anderweitig gefährliche
Mischungen entstehen können
(z.B. mit dem Medium).
Vor jeder Anwendung der Pumpen
ist deshalb sicherzustellen, daß bei
Luftzufuhr keine reaktiven, explosi-
ven oder anderweitig gefährlichen
Mischungen entstehen können.
Für die zu verwendenden Medien
sind die entsprechenden Sicher-
heitsvorschriften und -maßnahmen
zu berücksichtigen.
Die Pumpen dürfen nicht gegen
Druck anlaufen. Dies gilt auch im
Betrieb nach einer kurzzeitigen
Stromunterbrechung.
Die an die Pumpen anzuschließen-
den Komponenten müssen auf die
pneumatischen Daten der Pumpen
ausgelegt sein (siehe Kapitel 8).
Der maximal zulässige Betriebs-
überdruck (1 bar ü) darf nicht über-
schritten werden.
Drosselung oder Regulierung der
Luft- bzw. Gasmenge sollte nur in
der saugseitigen Leitung erfolgen,
um ein Überschreiten des maximal
zulässigen Betriebsüberdrucks zu
vermeiden.
Wird eine Drosselung oder Regu-
lierung der Luft- bzw. Gasmenge
druckseitig ausgeführt, so ist dar-
auf zu achten, daß der maximal
zulässige Betriebsüberdruck der
Pumpe nicht überschritten wird.
Bei Pumpenstillstand muß in den
Leitungen der normale atmosphäri-
sche Druck hergestellt werden.
Sorgen Sie dafür, dass der Pum-
penauslaß nicht verschlossen
oder eingeengt ist.
Membrane und Ventilplatten sind
die einzigen Verschleißteile der
Pumpen. Eine Abnutzung macht
sich meistens durch einen starken
Abfall der pneumatischen Leistung
bemerkbar. Beim Austausch ist
gemäß dem Kapitel 5 vorzugehen.
Umgebungsbedingungen: siehe
Kapitel 1.3.
4.2 Bedienung
Pumpe in Betrieb nehmen
Netzstecker der Pumpe in ord-
nungsgemäß installierte Schutz-
kontaktsteckdose stecken.
Pumpe einschalten am Netzschal-
ter der Pumpe (siehe Abb. 1).
Wird im aktuellen Evakuationsvor-
gang die zyklische Trocknung der
Pumpenköpfe gewünscht:
Trocknungssystem einschalten an
der Steuerung des Trocknungs-
systems (nicht im Lieferumfang
enthalten).
Das Trocknungssystem sollte
nur eingeschaltet werden,
wenn an der Druckleitung der
Pumpe ein Behälter angebracht
ist, der das Kondensat auffängt.
Andernfalls fließt das Konden-
sat unkontrolliert ab.
Prüfen Sie:
Verschlauchung auf richtige
Anschlüsse.
Verkabelung auf richtige
Anschlüsse.
Nach Ende der Evakuation/des Prozes-
ses Pumpe außer Betrieb nehmen:
Pumpe ca. 5 min bei vollem Durch-
satz mit Luft spülen.
Falls Trocknungssystem einge-
schaltet ist:
Trocknungssystem ausschalten an
der Steuerung des Trocknungs-
systems (nicht im Lieferumfang
enthalten).
Pumpe aussschalten am Netz-
schalter der Pumpe.
Netzstecker der Pumpe aus der
Steckdose ziehen.
5. Instandhaltung:
Wechsel von Membranen und
Ventilplatten/Dichtungen
Der Membranwechsel sollte immer an
beiden Pumpenköpfen gleichzeitig
durchgeführt werden. Bei einem Mem-
branwechsel sollten auch die Ventil-
platten/Dichtungen der Pumpe erneu-
ert werden. Wird die Instandhaltung
PM 16527-860.3-2.00 d 11/05
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Abb. 1: Pumpe PM 16527-N 860.3-2.00
Lüfterhaube
Anschlußkasten der Pumpe
Netzschalter

nicht an beiden Köpfen gleichzeitig
oder mit dem Membran- nicht gleich-
zeitig der Ventilplatten/Dichtungen-
Wechsel vorgenommen, so ist die Soll-
leistung der Pumpe auch nach der
Instandhaltung nicht gewährleistet.
Wurden mit der Pumpe aggressive,
toxische oder anderweitig gefähr-
liche, gesundheitsgefährdende
oder schädliche Stoffe gefördert,
so gilt es zu beachten:
1.) Die Pumpe bzw. deren Teile müs-
sen vor der Instandhaltung gerei-
nigt werden.
2.) Es ist sicherzustellen, dass das
Instandhaltungspersonal keinen
Gefahren ausgesetzt ist. Dazu müs-
sen entsprechende Schutzmaß-
nahmen ergriffen werden entspre-
chend der geförderten Medien (ein
Beispiel hierfür ist die Verwendung
von Schutzhandschuhen).
3.) Die sachgerechte Entsorgung der
Verschleißteile ist sicher zu stellen.
Verwenden Sie ausschließlich Ori-
ginalersatzteile von KNF.
Benötigte Werkzeuge/Teile:
1 Ersatzteilset nach Kapitel 7
Schraubendreher Klingenbreite
2 mm
Kreuzschlitzschraubendreher Nr. 2
Filzstift.
Der Wechsel von Membranen und
Ventilplatten/Dichtungen ist in der fol-
genden Reihenfolge durchzuführen:
a.) Vorbereitende Schritte
b.) Pumpenkopf abmontieren
c.) Membrane wechseln
d.) Ventilplatten/Dichtungen wechseln
e.) Pumpenkopf montieren
f.) Abschließende Schritte.
Die Positionsnummern innerhalb
der folgenden Arbeitsanweisungen
beziehen sich auf die Abbildung 2.
a.) Vorbereitende Schritte
Pumpe außer Betrieb nehmen
(siehe Kapitel 4.2) einschließlich
der Trennung der Pumpe vom Netz
(Ziehen des Netzsteckers der
Pumpe).
Schläuche am pneumatischen
Pumpenein- und -ausgang abneh-
men.
An der pneumatischen Kopfver-
schaltungen eine der beiden
Überwurfmuttern von Hand lösen;
dann die zugehörige Winkelein-
schraub-Verschraubung des Pum-
penkopfes entgegen den Uhrzei-
gersinn
soweit drehen, daß
sich der Verbindungsschlauch
abziehen läßt.
Befestigungsschrauben der Lüfter-
haube (siehe Abb. 1) lösen, Lüfter-
haube abnehmen.
b.) Pumpenkopf abmontieren
(für jeden Pumpenkopf einzeln)
Druckplatte , Kopfdeckel ,
Zwischenplatte und Gehäuse
mit einem durchgehenden Filzstift-
strich markieren. Damit läßt
sich sicherstellen, daß die Teile
beim späteren Zusammenbau rich-
tig montiert werden.
Die acht Schrauben lösen und
den Pumpenkopf vom Gehäuse
abnehmen.
Das Magnetventil des Trock-
nungssystems bleibt dabei
montiert.
c) Membranwechsel
Pumpe derart positionieren, daß
Membrane nach oben weist.
Die Strukturembrane durch
Drehen des Lüfterrads in den
oberen Umkehrpunkt bewegen.
Mit Schraubendreher die Struktur-
membrane an einer Stelle vorsich-
tig leicht anheben (Vorsicht:
Gehäuse nicht beschädigen). Die
Strukturmembrane an den gegen-
überliegenden Seitenrändern anhe-
ben, fassen und entgegen den Uhr-
zeigersinn herausschrauben.
Paßscheibe(n) vom Pleuel
abnehmen und aufbewahren.
Alle Teile auf Verunreinigung kon-
trollieren und gegebenenfalls
reinigen.
Die Paßscheibe(n) auf den
Gewindebolzen der neuen Struktur-
membrane schieben.
Neue Strukturmembrane mon-
tieren: Das Pleuel mit einem
Finger halten, die Strukturmem-
brane mit Paßscheiben leicht ein
schrauben (im Uhrzeigersinn).
Die Strukturmembrane durch Dre-
hen des Lüfterrads in den oberen
Umkehrpunkt bewegen; die Struk-
turmembrane mit einem Schrau-
benzieher leicht anheben, an
gegenüberliegenden Seitenrändern
fassen (Vorsicht: nicht überdehnen)
und nun handfest anziehen.
d) Ventilplatten/Dichtungen
wechseln
Die beiden Schrauben lösen.
Kopfdeckel mit Druckplatte
von der Zwischenplatte trennen.
Von der Zwischenplatte die Ventil-
PM 16527-860.3-2.00 d 11/05
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X
X
Abb. 2: Schnitt durch die Pumpenköpfe (symbolisch)
Legende
Pos Bezeichnung
Druckplatte
Kopfdeckel
Zwischenplatte
Gehäuse
Linsen-Senkschraube mit Kreuz-
schlitz
Strukturmembrane
Paßscheibe(n)
Pleuel
Flachkopfschraube mit Kreuzschlitz
Tellerfeder
Ventilplatte/Dichtung

platten/Dichtungen entfernen.
Ventilsitze, Zwischenplatte und
Kopfdeckel auf Sauberkeit prüfen;
bei Unebenheiten, Kratzern und
Korrosion sind diese Teile zu erset-
zen.
Die neuen Ventilplatten/Dichtungen
in die Ventilsitze der Zwischen-
platte einlegen; die Ventilplatten/
Dichtungen für Druck- und Saug-
seite sind identisch; gleiches
gilt für Ober- und Unterseite der
Ventilplatten/Dichtungen.
e) Pumpenkopf montieren
Strukturmembrane durch Dre-
hen des Lüfterrads in mittlere
Position bewegen.
Zwischenplatte , mit Ventilplat-
ten/Dichtungen entsprechend
der Markierungen (M) auf das
Gehäuse setzen.
Kopfdeckel auf Zwischenplatte
auflegen entsprechend der Filz-
stiftmarkierung (M).
Druckplatte aufsetzen, Schrau-
ben mit Tellerfedern ein-
schrauben, bis Schraubenköpfe
flächig aufsitzen (nicht festziehen!).
Die ersten drei aufzusteckenden
Tellerfedern müssen vom
Schraubenkopf wegweisen, die
folgenden drei dem Schrauben-
kopf zugeneigt sein (siehe Detail
X in Abb. 2).
Schrauben über Kreuz nur leicht
anziehen.
Leichtgängigkeit der Pumpe durch
Drehen des Lüfterrads prüfen.
Nun die Schrauben handfest
anziehen.
Schrauben mit je einer weiteren
halben Umdrehung anziehen.
Die Aufgaben b), c), d) und e) für den
zweiten Pumpenkopf ausführen.
f) Abschließende Schritte
Pneumatische Verschaltung wieder
montieren:
Schlauch auf den Schlauchan-
schluß der Winkeleinschraub-Ver-
schraubung schieben, diese wieder
in gerade Stellung bringen, Über-
wurfmutter festziehen.
Lüfterhaube wieder montieren.
Pumpe wieder an das elektrische
Netz anschließen.
Sollten Sie bezüglich der Instand-
haltung Fragen haben, so sprechen
Sie mit unserem Fachberater (Tele-
fonnummer: siehe letzte Seite).
6. Störungssuche
Ausreichendes Vakuum wird nicht
erreicht
Mögliche Ursachen:
Schlauchverbindungen undicht.
Kondensat im Pumpenkopf:
Trocknungssystem einschalten
bzw. Zeitdauer zwischen den
Belüftungen der Pumpenköpfe ver-
kleinern.
Membrane oder/und Ventilplat-
ten/Dichtungen abgenutzt (Ventil-
platten/Dichtungen- und Mem-
branwechsel: siehe Kapitel 5).
Nach einem Wechsel von Mem-
branen, Ventilplatten/Dichtungen :
siehe Beschreibung im Kapitel 5).
Pumpe ist eingeschaltet, läuft
aber nicht, Netzschalter leuchtet
nicht
Mögliche Ursachen:
Pumpe ist nicht an das elektrische
Netz angeschlossen.
Keine Spannung in elektrischem
Netz.
Sicherung der Pumpe defekt
(Störungssuche darf nur durch
Fachpersonal erfolgen!).
Pumpe vom elektrischen Netz
nehmen durch Ziehen des Netz-
steckers.
Platzierung der Sicherung:
Sicherung zugänglich nach
Öffnen des Anschlußkas-
tens der Pumpe (zur Position
des Anschlußkastens siehe
Abb. 1).
Dimensionierung der Sicherung:
siehe Kapitel 8.
Pumpe ist eingeschaltet, läuft
aber nicht, Netzschalter leuchtet
Mögliche Ursachen:
Thermoschalter hat wegen Über-
hitzung der Pumpe angesprochen
(Netzstecker ziehen, Pumpe
abkühlen lassen, Ursache der
Überhitzung feststellen und
beseitigen).
7. Bestellangaben
Ersatzteil-Set
Ein Ersatzteil-Set enthält alle für
eine vollständige Instandhaltung
der beiden Pumpenköpfe erfor-
derlichen Ersatzteile.
Ersatzteil-Set bestehend aus
2 Membranen, 4 Ventilplatten/
Dichtungen
Best.Nr.: 047499
8. Technische Daten
Förderleistung: max. 60 l/min
Endvakuum: 4 mbar abs
Zul. Betriebs-
druck: max. 1 bar
ü
Zul. Umgebungs-
temperatur: +5... +40°C
Schlauchanschluss für Schlauch
ID 10 mm
Spannung Pumpe: 230 V
Frequenz: 50 Hz
Leistungsauf-
nahme Pumpe: 220 W
Sicherung
Pumpe
(je 2): 3,15 T [A]
Schutzart: IP 54
Spannung Magnet-
ventil 24 V DC
CE - sicherheitstechnische
Anforderungen
Die Pumpen entsprechen den
Sicherheitsbestimmungen der EG-
Niederspannungsrichtlinie 73/23
EWG und der EG-Richtlinie über
die elektromagnetische Verträg-
lichkeit 89/336 EWG.
Folgende harmonisierte Normen
werden erfüllt:
EN 55014
EN 61000-6-1
EN 61000-6-3
EN 61000-3-2/3
EN 61010 -1
Die Pumpen entsprechen nach
IEC 664
der Überspannungskategorie II
dem Verschmutzungsgrad 2.
PM 16527-860.3-2.00 d 11/05
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