RDS_Magazintrockner_de.pdf - 第3页
Neue W elt der T rocknungsverfahren mit dem RDS Magazintrockner v on Rehm Der neue RDS Magazintrockner von Rehm ist eine optimale Anlage mit Inertgasbetrieb zum T empern von Powermodu- len. Das System kann T emperaturen …

Optimal für Powermodule
und Hochtemperaturanwendungen
DerentscheidendeWettbewerbsfaktordeutscherEnergieversorgungssystemeistnicht
mehrnurderPreis.VielmehrwerdeninnovativeLeistungsmerkmale,Zuverlässigkeitund
dieVerfügbarkeitdieAkzeptanzaufdenweltweitenMärktensichern.Elektronikkomponen-
ten und die geeignete Aufbau- und Verbindungstechnik haben dafür eine Schlüsselfunktion.
Der rasante Netzausbau für regenerative Energien, welcher im Zuge der Energiewende
eingeleitet wurde, stellt die Hersteller leistungselektronischer Systeme vor die Aufgabe, den
Markt mit zuverlässigen Systemen zu beliefern. Die steigenden Qualitätsansprüche der Ener-
gieversorger und die Forderung nach Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit führen schon heute
zu hohen Herausforderungen an die Systementwicklung. Diesen Leistungsstand gilt es nun
auch bei Offshore Anwendungen zu erreichen und auszuweiten.
Für diesen Bereich bietet Rehm Thermal Systems den neuen RDS Magazintrockner an.
Das energieefziente und ressourcenschonende System wurde im Rahmen des Forschungs-
vorhabens HotAL (Hochtemperaturoptimierte AL-Bondtechnik für Offshore Anwendungen)
entwickelt. Ziel ist es, Leistungselektronik-Module durch Nutzung innovativer Materialien und
Prozessführung für Hochtemperaturanwendungen zu optimieren. Neben Rehm waren bei
diesem vom BMBF geförderten Projekt das Fraunhofer IZM Berlin und die Industriepartner
Heraeus, SEMIKRON sowie F & K Delvotec Bondtechnik beteiligt.
Trocknen |
Aushärten
Neues Verfahren für elektronische
Komponenten im Hochleistungsbereich

Neue Welt der Trocknungsverfahren
mit dem RDS Magazintrockner von Rehm
Der neue RDS Magazintrockner von Rehm ist eine optimale
Anlage mit Inertgasbetrieb zum Tempern von Powermodu-
len. Das System kann Temperaturen bis 300 °C und Restsau-
erstoffwerte kleiner 5000 ppm O
2
erreichen und überzeugt
durch eine innovative Schleusentechnik sowie eine gute
Wärmedämmung, welche stabile Höhenprole im Prozess
ermöglichen. Der RDS Magazintrockner eignet sich beson-
ders für die thermische Behandlung von Semicon-Applikatio-
nen, Hybrid-Aufbauten und elektronischen Baugruppen, die in
Magazinen transportiert werden. Dazu zählen beispielsweise
elektronische Komponenten in Windkrafträdern, Elektroautos
oder Wechselrichter im Solarbereich.
Temperaturen bis 300 °C realisierbar
Restsauerstoffwerte <5000 ppm O
2
erreichbar
StabilesHöhenproldurchSchleusentechnikundguteWärmedämmung
GleichmäßigeDurchwärmungderBaugruppenbeikleinstem∆T
Leistungsstarke Kühlzone mit Temperaturen von 20 °C

TechnischeDetails
Der RDS Magazintrockner im Überblick
Die Anlage besteht aus je einer Schleusenzone am Ein- und
Auslauf, vier Heizzonen und einer Kühlzone. Um eine Atmo-
sphäre mit geringem Sauerstoffanteil zu realisieren, sind
bei den möglichen Magazingrößen Schleusen notwendig.
Ein dreigeteilter Transport am Ein- und Auslauf gewährleis-
tet, dass die Schotts unabhängig voneinander öffnen und
schließen können. In jeder Beladesituation wird auf diese
Weise eine inerte Prozesskammer garantiert. Die Magazine
werden mit einem sogenannten Hubtransport in den Schleu-
senzonen umgesetzt. Beim Beladen senkt sich die Transpor-
teinheit mit Hubmotor unter das Niveau des Kammertrans-
ports und lädt gleichzeitig das Magazin auf diesen ab. Das
Entladen des Magazins funktioniert im umgekehrten Prinzip.
Der Prototyp des neuen Magazintrockners verfügt über eine
manuelle Be- und Entladung. Die Anlage ist so konzipiert,
dass im Bedarfsfall eine Zuführung über ein Handlingsys-
tem möglich ist. Durch den flexiblen Transport lässt sich
sowohl ein geringer Durchsatz für die Prototypenfertigung
als auch ein hoher Durchsatz bei späterem Linieneinsatz
realisieren. Über eine Grundträgerplatte kann eine Vielfalt
von Magazingrößen mit den maximalen Abmessungen von
460 mm Höhe, 240 mm Breite und 240 mm Tiefe bei einer
Taktzeit von minimal drei Minuten bis maximal 24 Stunden
befördert werden.
Durch die 80 mm starke Prozesskammerdämmung und
die Schotts wird eine sehr gute thermische Trennung der
Prozesskammer von der Umgebung erreicht. Ein Austausch
von kalten und warmen Gasströmungen kann so effektiv
verhindert werden, was ebenfalls eine geringere elektrische
Leistungsaufnahme zur Folge hat.
1.
Beladung
Beladung der Magazine im Wa-
renträger von Hand oder mittels
Handlingsystem mit exakter
Positionierung.
3.
N
2
-Tunnel
Mittels Schleusentechnik wird ein
niedriges Restsauerstoffniveau
im N
2
-Tunnel garantiert. Schotts
vermeiden einen Luftdurchzug.
5.
Kühlung
Durch ein Schott zwischen Heiz-
und Kühlzone wird eine optimale
thermische Trennung erreicht.
Kühlzonentemperaturen von 20 °C
sind möglich.
7.
Hubtransport/Auslauf
Analog zum Hubtransport am
Einlauf werden die Magazine zum
Auslauf befördert. Die Einlauf- und
Prozesskammerschotts bleiben
geschlossen.
4.
Vorheizung/Heizung
Die vier Heizzonen garantieren
eine gleichmäßige Durchwär-
mung aller Bauelemente im
Magazin bei geringstem ∆ T.
2.
Hubtransport/Einlauf
Ein Hubmechanismus führt die
Magazine dem Prozesskammer-
transport zu.
6.
N
2
-Tunnel
Die Schleusen im Auslaufbereich
sorgen ebenfalls für einen gerin-
gen ppm-Wert in der Prozesskam-
mer und ein stabiles Höhenprol.
8.
Entladung
Manuelle oder automatische Entla-
dung der Magazine.
1.
6.
7.
8.
2.
3. 4. 5.