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Einleitung 1.3.1 Wichtige Hinweise zur umweltfreundlichen Entsorgung von M ater ialien Weitere Hinweise Instandhaltungsanleitung SIPLACE Bestückköpfe DLM3/DLM4 9 1.3 1 . 3 W e it e r e H in w e is e Weitere Hinweise 1.3.…

Einleitung
Hinweise zur Instandhaltung 1.2.2 Berechnungsgrundlage der Instandhaltungsintervalle
8 Instandhaltungsanleitung SIPLACE Bestückköpfe DLM3/DLM4
1.2.2
1.2.2 Berechnungsgrundlage der Instandhaltungsintervalle
Berechnungsgrundlage der Instandhaltungsintervalle
Die Festsetzung der SIPLACE Instandhaltungsintervalle ist rein zeitbasiert auf folgender Grundlage ge-
macht:
▪ Schichtmodell: Acht Stunden pro Schicht, drei Schichten pro Tag, fünf Tage die Woche, 50 Wochen
pro Jahr
▪ Reale Bestückleistung nach Maschinenspezifikation
▪ Umwelt- und Produktionsbedingungen: siehe Dokument "Bedingungen an den Aufstellort"
1.2.2.1
1.2.2.1 Anpassung der Wartungsintervalle an die tatsächlichen Produktionsbedingungen
Anpassung der Wartungsintervalle an die tatsächlichen Produktionsbedingungen
Der Wartungsstatus berechnet sich aus Bestückzyklen, Temperatur und Betriebsstunden. Der War-
tungsstatus wird als Fortschrittsbalken (0 – 100 %) angezeigt.
Bestückzyklen für Wartungsfälligkeit:
▪ CPP: 40 Mio. bestückte Bauteile
▪ C&P20: 30 Mio. bestückte Bauteile
▪ C&P20A/M/P: 37,5 Mio. bestückte Bauteile
Einige Kunden wünschen, die Instandhaltungsintervalle
an ihre tatsächlichen Umwelt- und Produktionsbedingun-
gen anzupassen. Dazu gibt es für einige Baugruppen die
Möglichkeit, einen Wartungsmonitor an der Stationssoft-
ware abzurufen (ab SW703.02).
Der Wartungsmonitor steht für folgende Baugruppen zu
Verfügung:
▪CPP
▪ C&P20/A/M/P
▪ X- und Y-Achse (nur SX1/SX2/DX1/DX2)
HINWEIS
Wartungszähler
► Nach erfolgter Instandhaltung muss der Wartungszähler für die jeweilige Baugruppe
zurückgesetzt werden.

Einleitung
1.3.1 Wichtige Hinweise zur umweltfreundlichen Entsorgung von Materialien Weitere Hinweise
Instandhaltungsanleitung SIPLACE Bestückköpfe DLM3/DLM4 9
1.3
1.3 Weitere Hinweise
Weitere Hinweise
1.3.1
1.3.1 Wichtige Hinweise zur umweltfreundlichen Entsorgung von Materialien
Wichtige Hinweise zur umweltfreundlichen Entsorgung von Materialien
Für SIPLACE-Produkte werden nur Stoffe, Materialien und Teile verwendet, die sich leicht trennen und
umweltfreundlich entsorgen lassen.
1.3.2
1.3.2 Hinweis zum Original-SIPLACE-Zubehör
Hinweis zum Original-SIPLACE-Zubehör
Verwenden Sie nur Originalersatzteile und autorisiertes Zubehör. Die Verwendung anderer Teile
beeinträchtigt die Sicherheit und wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufheben.
1.3.3
1.3.3 EGB-Richtlinien
EGB-Richtlinien
1.3.3.1
1.3.3.1 Definition von EGB
Definition von EGB
1.3.3.2
1.3.3.2 Wichtige Schutzmaßnahmen gegen statische Aufladung
Wichtige Schutzmaßnahmen gegen statische Aufladung
► Die meisten Kunststoffe sind stark aufladbar und deshalb unbedingt von den gefährdeten Bauele-
menten fernzuhalten!
► Beim Umgang mit elektrostatisch gefährdeten Bauelementen ist auf gute Erdung von Mensch, Ar-
beitsplatz und Verpackung zu achten!
HINWEIS
Bestimmungen beachten
Für die fachgerechte und umweltfreundliche Entsorgung der Anlage, der Betriebsstoffe und der
Verbrauchs- und Verschleißteile ist ausschließlich der Betreiber der Anlage verantwortlich.
► Beachten Sie dazu die nationalen gesetzlichen Bestimmungen für die Abfallentsorgung
und den Umweltschutz.
Fast alle modernen Baugruppen sind mit hochintegrierten Bausteinen bzw. Bauelementen in MOS-
Technik bestückt. Diese elektronischen Bauelemente sind technologisch bedingt sehr empfindlich ge-
gen Überspannungen und damit auch gegen elektrostatische Entladung.
Die Kurzbezeichnung für elektrostatisch gefährdete Bauelementebaugruppen ist
’EGB’. Daneben findet man häufig auch die international gebräuchliche Bezeichnung
’ESD’ (Electrostatic Sensitive Device). Nebenstehendes Symbol auf Schildern an
Schränken, Baugruppenträgern oder Verpackungen weist auf die Verwendung von
elektrostatisch gefährdeten Bauelementen und damit auf die
Berührungsempfindlichkeit der betreffenden Baugruppen hin.
EGBs können durch Spannungen und Energien zerstört werden, die weit unterhalb der Wahrneh-
mungsgrenze des Menschen liegen. Solche Spannungen treten bereits dann auf, wenn ein Bauele-
ment oder eine Baugruppe von einem nicht elektrostatisch entladenen Menschen berührt wird.
Bauelemente, die solchen Überspannungen ausgesetzt wurden, können in den meisten Fällen nicht
sofort als fehlerhaft erkannt werden, da sich erst nach längerer Betriebszeit ein Fehlverhalten einstellen
kann.
Einleitung
Weitere Hinweise 1.3.4 Gültigkeit des Dokuments
10 Instandhaltungsanleitung SIPLACE Bestückköpfe DLM3/DLM4
1.3.3.3
1.3.3.3 Handhabung von EGB-Baugruppen
Handhabung von EGB-Baugruppen
Grundsätzlich gilt, dass elektronische Baugruppen nur dann berührt werden sollten, wenn dies wegen
daran vorzunehmender Arbeiten unvermeidbar ist. Fassen Sie dabei Flachbaugruppen auf keinen Fall
so an, dass dabei Bauelemente-Pins oder Leiterbahnen berührt werden.
Bauelemente dürfen nur berührt werden,
▪ wenn man über EGB-Armband ständig geerdet ist oder
▪ wenn man EGB-Schuhe oder EGB-Schuherdungsschutzstreifen in Verbindung mit einem EGB-Bo-
den trägt.
Vor dem Berühren einer elektronischen Baugruppe muss der eigene Körper entladen werden. Dies kann
in einfachster Weise dadurch geschehen, dass unmittelbar vorher ein leitfähiger, geerdeter Gegenstand
berührt wird (beispielsweise metallblanke Schaltschrankteile, eine Wasserleitung usw.).
Bringen Sie Baugruppen nicht mit aufladbaren und hochisolierenden Stoffen in Berührung, z. B. Kunst-
stoff-Folien, isolierende Tischplatten oder Bekleidungsteile aus Kunstfaser.
Legen Sie Baugruppen nur auf leitfähigen Unterlagen ab (Tisch mit EGB-Auflage, leitfähiger EGB-
Schaumstoff, EGB-Verpackungsbeutel, EGB-Transportbehälter).
Bringen Sie Baugruppen nicht in die Nähe von Datensichtgeräten, Monitoren oder Fernsehgeräten. Hal-
ten Sie zum Bildschirm einen Mindestabstand von > 10 cm ein.
1.3.3.4
1.3.3.4 Messen und Ändern an EGB-Baugruppen
Messen und Ändern an EGB-Baugruppen
An den Baugruppen darf nur dann gemessen werden, wenn
▪ das Messgerät geerdet ist (z. B über Schutzleiter) oder
▪ vor dem Messen bei potentialfreiem Messgerät der Messkopf kurzzeitig entladen wird (z. B. metall-
blankes Steuerungsgehäuse berühren).
► Verwenden Sie nur einen geerdeten Lötkolben, wenn Sie löten.
1.3.3.5
1.3.3.5 Versenden von EGB-Baugruppen
Versenden von EGB-Baugruppen
► Bewahren Sie Baugruppen und Bauelemente grundsätzlich in leitfähiger Verpackung (z. B. metalli-
sierten Kunststoffschachteln oder Metallbüchsen) auf bzw. versenden Sie diese auch in leitfähiger
Verpackung.
► Sind Verpackungen nicht leitend, müssen Sie die Baugruppen vor dem Verpacken leitend umhüllen.
Verwenden Sie dazu beispielsweise leitfähigen Schaumgummi, EGB-Beutel, Haushalts-Alufolie
oder Papier - unter keinen Umständen aber Kunststofftüten oder -folien.
► Achten Sie bei Baugruppen mit eingebauten Batterien darauf, dass die leitfähige Verpackung die
Batterieanschlüsse nicht berührt oder kurz schließt und decken Sie gegebenenfalls Anschlüsse zu-
vor mit Isolierband oder Isoliermaterial ab.
1.3.4
1.3.4 Gültigkeit des Dokuments
Gültigkeit des Dokuments
Dieses Dokument beinhaltet Hinweise zu den Instandhaltungsarbeiten für alle SIPLACE Bestückköpfe
vom Typ DLM.
Die beschriebenen Arbeiten sind für alle DLM weitgehend gleich:
▪ Im Falle, dass eine Unterscheidung notwendig ist, wird mit Bezugnahme auf den Versionsstand der
unterschiedliche Auslieferungszustand dokumentiert.
▪ Abbildungen sind exemplarisch zu verstehen, so bedeutet z. B. die Darstellung eines DLM3 oder ei-
ner abweichenden Lackierung nicht, dass die nachfolgende Information ausschließlich für den dar-
gestellten Typ gilt.