00196674-01 - VD SetupCenter V3.3_de_en.pdf - 第54页
Restriktionen Bekannte Sachverhalte / Probleme (Allgemein) SIPLACE Pro 54 Versionsbeschreibung SIPLACE Setup Center 3.3 6.2.6 SIPLACE Pro Setup Center referenziert Objekte in SIPLACE Pro durch Namen und kann daher dies…
Restriktionen
Update Installation Bekannte Sachverhalte / Probleme (Allgemein)
Versionsbeschreibung SIPLACE Setup Center 3.3
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6.2 Bekannte Sachverhalte / Probleme (Allgemein)
6.2.1 Update Installation
Es wird empfohlen, vor dem Update auf Setup Center 3.3 eine komplette Sicherung der Setup
Center Datenbank durchzuführen.
Es wird empfohlen, vor dem Update auf Setup Center 3.3 die Datenbank auf ein Minimum zu
reduzieren
(siehe Online Help: Datenbank, Automatisches Löschen von alten Gebinden).
Bei einer Update Installation muss wegen der Konvertierung der Datenbank mindestens 1,7 mal die
Größe der Setup Center Datenbank als freier Festplattenplatz zur Verfügung stehen.
Der Update der Datenbank kann abhängig von der Größe der Datenbank und von der verwendeten
Hardware bis zu mehreren Stunden dauern.
Während dem Datenbank-Upgrade darf keine Setup Center GUI gestartet sein, und somit keine
Produktion stattfinden.
6.2.2 Rüstverifikation
Es ist Vorraussetzung, dass ein Förderer während der Rüstverifikation nicht entnommen oder
getauscht wird. Das bedeutet, solange die Rüstverifikation für eine Spur stattfindet, müssen der
Förderer und die zugehörigen Gebinde am gleichen Ort verbleiben.
Dringende Empfehlung: Angespleißte Gurte müssen zeitnah verifiziert werden (Modus Nachfüllen).
Sonst besteht die Gefahr, dass bei extrem schlechten Abholraten und kleinen Schwellwerten nicht
verifizierte Bauteile bestückt werden. Wenn keine Splice Sensoren eingesetzt werden, sollte die
Restmenge eines auslaufenden Gurtes vor dem Anspleißen geprüft und ggf. korrigiert werden.
6.2.3 Teilrüstung
Rüstkontrolle für Teilrüstungen bei S-Förderern verhält sich anders wie bei X-Föderern, weil S-Förderer
keine Förderer-ID haben.
6.2.4 Mengenverwaltung
Wird das Gebinde vom Förderer genommen, geht die Information der verbliebenen Füllmenge
verloren bzw. ist unklar. Die Verfolgung der Mengen auf den Rollen ist somit nicht länger möglich.
Wird eine Rolle erneut gerüstet, die in der Rüstung zuvor vorhanden war, muss die Menge manuell
über die Füllstandskontrolle korrigiert werden.
Wenn keine Gebindegröße als Barcode definiert ist, wird die Mengenangabe der Bauelemente aus
SIPLACE Pro verwendet. Die Mengeninformationen der Gehäuseform aus SIPLACE Pro werden
ignoriert.
6.2.5 Förderer
Das Nachfüllen eines Flächenmagazins in einem WPC / MTC bewirkt immer ein Setzen, d.h. das
Vorgängergebinde wird abgerüstet und das eben gescannte Gebinde wird gerüstet.

Restriktionen
Bekannte Sachverhalte / Probleme (Allgemein) SIPLACE Pro
54 Versionsbeschreibung SIPLACE Setup Center 3.3
6.2.6 SIPLACE Pro
Setup Center referenziert Objekte in SIPLACE Pro durch Namen und kann daher diese nicht wieder
finden, wenn sie umbenannt werden.
In Setup Center wird die Groß-/Kleinschreibung bei Namen von SIPLACE Pro Objekten beibehalten,
jedoch wird zwischen Groß-/Kleinschreibung nicht unterschieden.
Setup Center reagiert im Allgemeinen nicht auf Änderungen in SIPLACE Pro. Das heißt, dass alle
Aktionen wie das Umbenennen, Verschieben und Verändern von Objekten von Setup Center nicht
verfolgt werden. Nach den Änderungen in SIPLACE Pro muss Setup Center die Rüstungen neu
laden. Im Falle einer Online-Rüstkontrolle muss die Rüstung mit SIPLACE Line Control erneut an
die Linie übertragen werden. Für eine Offline-Rüstkontrolle genügt es, diese zu schließen und neu
zu öffnen. Das Hinzufügen, Löschen und Ändern von Barcodes zu Bauelementen wird aktiv erkannt.
Ebenso wird das Umbenennen von Linien in der Linienkonfiguration registriert und Setup Center
rüstet ab.
6.2.7 Länge der Rüstungsnamen
Die Rüstungsnamenlänge ist bei Maschinen der S-, F-, HS- und HF-Serie auf 20 bzw. 50 Zeichen
begrenzt, d.h. nur die ersten 20 bzw. 50 Zeichen können ausgewertet werden, um die
entsprechende Rüstung aus SIPLACE Pro zu laden.
6.2.8 Sonderzeichen
In Barcodes dürfen die Zeichen mit den Hexadezimal-Codes [00 - 19; D800 - DFFF; FFFE; FFFF]
nicht vorkommen, da diese nicht an die Maschine übertragen werden können.
6.2.9 Docking Station
Wenn die Docking Station ausgeschaltet wird, muss Setup Center nach dem Wiedereinschalten neu
gestartet werden, damit sich die Docking Station und Setup Center wieder richtig synchronisieren.
Der Hochlauf der Dockingstation kann bis zu einer Minute dauern. Solange muss mit dem Start von
Setup Center gewartet werden.
Zum Verbinden der Docking Station ist eine CAN-Bus – PCI-Karte notwendig. Diese Karte bietet die
Möglichkeit maximal 8 Docking Stationen anzuschließen. Diese Karte unterstützt 2 CAN-Busse, an
die jeweils 4 Docking Stationen angeschlossen werden können. Es ist maximal eine CAN-Bus – PCI
Karte pro Rechner möglich.
Der CAN-Bus muss korrekt terminiert sein, ansonsten können Probleme bei der Kommunikation
auftreten.
6.2.10 Manuelle Barcode-Eingabe
Bei der manuellen Barcode-Eingabe wird die Anmeldung von "Benutzer-Barcodes" (via Barcode-
Assistent) nicht unterstützt.
Staionssoftware Max. Länge der Rüstungsnamen
407 20 Zeichen exklusive Pfadangabe
505 50 Zeichen exklusive Pfadangabe
605 / 703 / 704 255 Zeichen inklusive Pfadangabe
HINWEIS:
Es wird empfohlen, allgemein keine Sonderzeichen zu benutzen, da es sonst zu
Fehler führen kann.
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Mehrere Instanzen von Setup Center Bekannte Sachverhalte / Probleme (Allgemein)
Versionsbeschreibung SIPLACE Setup Center 3.3
55
6.2.11 Mehrere Instanzen von Setup Center
Setup Center synchronisiert nicht die Daten mehrerer laufender Instanzen. Die GUI wird nur dann
aktualisiert, wenn zugehörige Daten im aktuellen Setup Center verändert werden. Am häufigsten tritt
dies auf, wenn z.B. ein Setup Center am Vorrüstplatz und eines an der Linie verwendet wird. Die
Tische, die von offline nach online gebracht werden, sind nur in der Setup Center Instanz an der Linie
aktualisiert.
Daten einer Offline-Rüstung kann durch Schließen und erneutes Starten der Offline-Rüstkontrolle
aktualisiert werden.
6.2.12 Barcode Scanner
Die Barcode Scanner des Herstellers Datalogic können auf ihrer Anzeige nur ASCII-Zeichen
darstellen. Dies bedeutet, dass alle Namen, die nicht-ASCII-Zeichen beinhalten, Probleme in deren
korrekten Darstellung haben.
Wird am Datalogic Barcode Scanner eine Taste gedrückt, wenn kein Empfänger vorhanden ist, so
wird diese Information nicht noch einmal übertragen. Es muss dann eine andere Taste gedrückt oder
ein Barcode gescannt werden, um die Kommunikation wieder herzustellen.
Die Datenübertragung zwischen der Basisstation und dem Scanner erfolgt auf der Frequenz 433
MHz. Die maximale Reichweite zwischen Scanner und Basisstation (im freien Feld) beträgt 50 m.
Es können bis zu 32 Scanner mit einer Basisstation verbunden werden.
Einschränkung beim USA Modell:
Das USA-Model arbeitet auf 910 MHz bei einer maximalen Reichweite von 30m.
6.2.13 Betriebsmittelverwaltung
Setup Center bietet keine Dialoge zum Verwalten von Betriebsmitteln, wie z.B. Wechseltischen oder
Förderern.
6.2.14 Barcode-Fragment
Die maximale Länge eines Barcode-Fragments sind 255 Zeichen, mit der Ausnahme des Barcode-
Fragments, ‚Unique ID’ mit 40 Zeichen. Zusätzlich wird die Länge durch den genutzten Barcode-
Scanner Typ, die Codierung des Barcodes (z.B. Code 3of9, EAN 128, usw.) und den Inhalt des
Barcodes eingeschränkt. Daher können keine festen Aussagen zur realen Längenbeschränkung
angeben werden.
Der erste konfigurierte Barcode eines Barcode-Etiketts muss eine Mindestlänge von 5 Zeichen
haben. Es spielt keine Rolle, ob er auf ein Fragment oder mehrere Fragmente aufgeteilt ist.
6.2.15 Verhaltensänderung sperren statt abrüsten
In Ausnahmesituationen kann es passieren, dass Spuren auf einer Station durch Setup Center
gesperrt wurden, dieser Sperrstatus in Setup Center aber nicht mehr vorliegt, so dass die Sperre
nicht mehr automatisch aufgehoben werden kann.
Für diesen Fall können die Sperren mit der Station synchronisiert werden: Mit einem rechten
Mausklick auf die betroffene Station öffnet sich ein Menü, in dem durch einen linken Mausklick auf
den Menüeintrag 'Sperren synchronisieren' die Sperren synchronisiert werden.