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Aufstellen und Inbetriebnahme Inbetriebnahme Einschalten der Masch ine 68 SIPLACE MTC2 Bedienungsanleitung Starten des Bestückablaufs X Schalten Sie die SIPLACE-Station un d den MTC2 ein. X Referenzieren Sie die SIPL ACE…

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Aufstellen und Inbetriebnahme
Einschalten der Maschine Inbetriebnahme
SIPLACE MTC2 Bedienungsanleitung
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4.3 Inbetriebnahme
4.3.1 Einschalten der Maschine
Rüstung
Die Lage der Flächenmagazine im Turm und deren Belegung mit Bauelementen wird in der Rüstung im
Programmiersystem SIPLACE Pro eingetragen. Die Rüstungsdaten werden vor dem Referenzfahren an
den MTC2 übergeben.
Referenzfahrt
Nach der Referenzfahrt der MTC-Achsen fährt die Leiterplatten-Kamera der SIPLACE-Station zwei
Positionsmarken im Bereich der Zuführachse an, um die Bauteilübergabeposition des MTC2 zu
überprüfen.
4-16: anzufahrende Positionsmarken der Fördererlageerkennung
Legende
HINWEIS:
Wird der Bestückablauf abgebrochen und der MTC2 dabei abgeschaltet, bleibt die Rüstung und
der aktuelle Füllstand gespeichert.
Wird der Bestückablauf wieder mit der vorher verwendeten stung gestartet, kann dieser dort
fortgesetzt werden, wo er unterbrochen wurde.
(1) Positionsmarken des MTC2
HINWEIS:
Wenn die Referenzfahrt nicht vollständig durchgeführt wurde und am Bildschirm eine
Fehlermeldung der Motorsteuerungen angezeigt wird, muss eine der Achsen neu eingemessen
werden.
Für diese Tätigkeiten sind entsprechend geschultes Personal und das Servicemenü der
Software notwendig (siehe Einstellanleitung MTC2 [00193630-xx]):
X Einmessen des Null-Offset der entsprechenden Achse
X Einmessen der Endpositionen der Achse
Aufstellen und Inbetriebnahme
Inbetriebnahme Einschalten der Maschine
68 SIPLACE MTC2 Bedienungsanleitung
Starten des Bestückablaufs
X Schalten Sie die SIPLACE-Station und den MTC2 ein.
X Referenzieren Sie die SIPLACE-Station und den MTC2.
X Rüsten Sie den MTC2 über die entsprechenden Nachfüllpositionen:
Öffnen Sie die Schutztüren und die Turmverriegelungen.
Schieben Sie die gerüsteten Kassetten in die entsprechenden Fächer der Türme.
Achten Sie darauf, dass die Kassettenverriegelungen einrasten.
Schließen Sie die Turmverriegelungen und die Schutztüren.
X Überprüfen Sie die geladenen Rüstungsdaten.
X Starten Sie den Bestückablauf über die SIPLACE-Station.
Die nachfolgende Abbildung zeigt das vereinfachte Ablaufdiagramm beim Wechsel von FMTs.
4-17: Vereinfachtes Ablaufdiagramm beim FMT-Wechsel
Aufgaben r das Bedienpersonal
Nachfüllkonzept Bedienelemente
SIPLACE MTC2 Bedienungsanleitung
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5 Aufgaben für das Bedienpersonal
5.1 Bedienelemente
Hauptschalter
Mit dem Hauptschalter wird die Stromversorgung ein- oder ausgeschaltet.
NOT-HALT-Taster
Bei Betätigung des NOT-HALT-Tasters wird die Motorspannung der Portalachsen abgeschaltet. Die
Portalachsen sind kraftlos und stellen keine Gefahr mehr da.
Beide Hub- und Zuführachsen des MTC2 werden deaktiviert.
Sehen Sie dazu auch...
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2.5.2 NOT-HALT-Taster [
J
39]
5.2 Rüsten des MTC2
5.2.1 Nachfüllkonzept
Durch die große Speicherkapazität des MTC2 ist es in jeder bekannten Anwendung möglich,
Bauelemente mehrfach zu rüsten. Grundsätzlich wird nach dem Leerwerden eines Flächenmagazins
auf das Reserve-Flächenmagazin zugegriffen.
Nachgefüllt wird normalerweise innerhalb eines Turms. Ein schneller Austausch von Flächenmagazinen
kann über Wechsel-Kassetten erfolgen, die maximal 6 bzw. 10 FMTs beinhalten. Die SIPLACE-Station
arbeitet so lange mit dem anderen Turm weiter, bis keine Bauelemente mehr verfügbar sind. Wenn
genügend Reserve-Flächenmagazine definiert werden, entsteht durch das Nachfüllen kein
Maschinenstillstand.
Zum Nachfüllen fährt der Turm in die Nachfüllposition. In dieser Position können beliebige
Flächenmagazine einzeln gewechselt werden. Sollen Kassetten gewechselt werden, fährt der Turm in
kassettenspezifische Nachfüllpositionen. Als Hilfe für das Einschieben der Kassetten sind
Führungsleisten vorgesehen.
Wird ein Flächenmagazin leer, so blinkt die entsprechende Anzeigeleuchte an der SIPLACE-Station.
Detaillierte Auskunft geben die Anzeigefunktionen in der Ansicht "Matrix Tray Changer" der
Stationsrechner-Software (siehe Abschnitt (5.3.2.1 Ansicht "Matrix Tray Changer"
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84 ) ). Hier
werden auch alle Bedienereingaben vorgenommen.
Die einzelnen Ebenen sind mit Nummern gekennzeichnet. Diese entsprechen den Nummern in der
Stationsrechner-Software und auf dem Barcode-Spurlineal.
Für die Handhabung von besonders leichten und empfindlichen Bauelementen können in der Rüstung
bauteilspezifische Achs-Beschleunigungen eingegeben werden.
HINWEIS:
Die Bestückung wird unterbrochen und kann, nachdem die Anlage wieder funktionsfähig ist,
fortgesetzt oder abgebrochen werden.