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1 Nachrüstanleitung SOKO Vario Grid Pepperl&Fuchs (00166280-01) SOKO Ausgabe 06/2006 6 1.4 Restriktionen Es können max. 4 Module pro Bestü ckbereich angeste uert werden. Durch den gefor derten T each Modus der V ario…
SOKO 1 Nachrüstanleitung SOKO Vario Grid Pepperl&Fuchs (00166280-01)
Ausgabe 06/2006
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1 Nachrüstanleitung
SOKO Vario Grid Pepperl&Fuchs
(00166280-01)
1.1 Voraussetzungen
HW: SIPLACE X Einfachtransport 1
SW: ab 601.03 1
Transport-SOKO-FW V6.05.48 1
1.2 Geforderte Funktionalitäten
Der Kunde fertigt in kleiner Stückzahl flexible Baugruppen mit mehreren Einzelnutzen, welche
auch zur Vereinzelung entsprechend vorbereitet sind. Damit sind die Leiterplatten äußerst instabil
und müssen entsprechend unterstützt werden. Auch sind Freihöhen von 20mm einzuhalten, da
die Boards doppelseitig bestückt werden. 1
Durch die kleinen Losgrößen besteht die Anforderung Unterstützungswechselzeiten kleiner 20
Sekunden einzuhalten. Da dies mit Einzelpins nicht möglich ist, wurde eine flexible Unterstützung
gefordert. In der Spezifikation wird die Integration des Produkts „Vario Grid“ von der Firma LTC
gefordert. EA ist lediglich für die Ansteuerung des Tools verantwortlich, die Vario Grid Module wer-
den beigestellt. Die Gewährleistung der Funktion der Vario Grid Module liegt nicht bei Siemens.1
Das VarioGrid muß mit der "Option Lange Leiterplatte" kombinierbar sein. 1
1.3 Aktivieren der Option
Die Option ist mit gestecktem X36, X37 und Transport Firmware V6.05.48 aktiviert (diese muss
entsprechend downgeloaded werden). Der Schalter im Bereich des Ausgabebandes muss einge-
schaltet sein. 1
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1.4 Restriktionen
Es können max. 4 Module pro Bestückbereich angesteuert werden. Durch den geforderten Teach
Modus der Vario Grid Module mit jeder zu bestückenden Leiterplatte kommt es zu geringfügigen
Taktzeitverlängerungen. 1
Die BE-Höhe der Bauteile auf der Unterseite darf max. 20mm abzüglich Wölbung betragen. Die
minimale Leiterplattenbreite beträgt 80mm. 1
Der Versorgungsschlauch zur Wartungseinheit sollte min. PU10 sein. Der Haltedruck sollte min.
0,2 bar, der Klemmdruck min 4,5 bar betragen. 1
Die Soko Vario Grid ist nicht kombinierbar mit folgenden Optionen: 1
– Keramiksubstratzentrierung
– LP-Ausrichtung
– AVSP, Vacuum Tooling
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1.5 Sicherheitshinweise
WARNUNG
Übergeordnet gelten die Sicherheitshinweise im Kapitel Betriebssicherheit der Betriebsanleitung
und der Serviceanleitung. 1
Die Automaten SIPLACE werden mit Netzspannung versorgt.
Teile der Anlage führen daher gefährliche Spannungen! Diese Spannung liegt im Maschinenstän-
der-Innenraum an bestimmten Baugruppen auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter an!
Unsachgemäßer Umgang mit dem Automaten oder die Berührung spannungsführender Teile
des Automaten kann zu Tod oder schwerer Körperverletzung sowie zu erheblichem Sachscha-
den führen.
Vor allen Arbeiten muß - nach ordnungsgemäßem Herunterfahren des Betriebssystems - die
Maschine am Hauptschalter ausgeschaltet und vom Netz getrennt worden sein. Zusätzlich muß
anschließend die Druckluftzuführung am Hauptventil der Drucklufteinheit im Maschinenständer
abgeschaltet und durch Betätigen des Nadelventils an der Drucklufteinheit entlüftet worden sein.
In der Nähe der Linearmotoren besteht Gefahr für Träger von Herzschrittmachern, wie im Detail
im Kapitel "Spezielle Sicherheitshinweise für Arbeiten in der Nähe starker Magnetfelder" in der
Betriebs- und Serviceanleitung beschrieben.
Beachten Sie jederzeit die geltenden Unfallverhütungs- und DIN-Vorschriften und die speziellen
Sicherheitsvorschriften Ihres Landes.
Beachten Sie die Ausführungen zu den Restpannungen im Kapitel "Betriebssicherheit".
Beachten Sie die EGB -Vorschriften wie in der Betriebsanleitung, Kap. Betriebssicherheit,
beschrieben.
Sichern Sie die Maschine während der Nachrüstung gewissenhaft gegen andere Personen und
gegen unbefugtes Wiedereinschalten, wie in der Betriebsanleitung im Kapitel "Verriegeln des
Automaten...." beschrieben.
Bei der Arbeit mit dem SITEST-Programm besteht zusätzliche, erhöhte Unfallgefahr.
Das SITEST-Programm darf nur durch hierfür autorisierte und geschulte Personen gestartet wer-
den.
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1.5.1 Definitionen
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Hinweis 1
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