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6 Neue Funktionalitäten SIPLACE Softwareanleitung SR 601.xx 6.3 Überprüfung des Vakuums im Haltekre is (nur für RV-Köpfe) Ausgabe 07/2005 DE 68 6.3 Überprüfung des V akuums im Haltekreis (nur für R V -Köp fe) Durch ein z…

SIPLACE Softwareanleitung SR 601.xx 6 Neue Funktionalitäten
Ausgabe 07/2005 DE 6.2 C&P20-Kopf
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6.2.4 Kopffunktionen C&P20-Kopf - Einzelne Segmente abschalten
Beim C&P20-Kopf kann jedes der 20 Segmente individuell mit Hilfe der Funktion "Segment aus-
lassen" abgeschaltet und auch wieder mit Hilfe der Funktion "Segment zulassen" eingeschaltet
werden. Dadurch muss bei Auftreten von Fehlern an einzelnen Segmenten die Bestückung nicht
abgebrochen werden und reduziert somit die Stillstandszeiten der Maschine. 6
Die Ansicht "C&P20-Kopffunktionen" zum Auslassen/Zulassen einzelner Segmente wird wie folgt
aus der Grundansicht aufgerufen: 6
6
Æ Klicken Sie die Symbolschaltfläche für das Portal an, an dem sich der C&P20-Kopf befindet,
z. B. für Portal 1.
Æ Klicken Sie die Symbolschaltfläche an, um in die Ansicht "C&P20-Kopffunktionen" zu
wechseln.
Æ Wählen Sie aus der Liste der Segmente das gewünschte Segment aus und klicken Sie die
Schaltfläche Segment auslassen an. Mit dem Segment wird nicht mehr bestückt.
6
In der Liste wird der Status des Segments auf "ausgelassen" gesetzt und der Eintrag für die
Segmentnummer ist mit einem roten Ausrufezeichen gekennzeichnet. Zusätzlich wird in der
Grundansicht das Symbol angezeigt. 6
HINWEIS
Eine detaillierte Beschreibung zur weiteren Vorgehensweise und zur Ausführung der sonstigen
Funktionen für den C&P20-Kopf finden Sie in der Online-Hilfe. 6
6.2.4.1 Einschränkungen
– Möglicherweise wird eine neue Optimierung erforderlich.
6
6 Neue Funktionalitäten SIPLACE Softwareanleitung SR 601.xx
6.3 Überprüfung des Vakuums im Haltekreis (nur für RV-Köpfe) Ausgabe 07/2005 DE
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6.3 Überprüfung des Vakuums im Haltekreis (nur für
RV-Köpfe)
Durch ein zu geringes Vakuum im Haltekreis kann es zum Verrutschen von Bauelementen an den
Pipetten und somit zu einer Verschlechterung der Bestückgenauigkeit und Bestücksicherheit
kommen. 6
Das Vakuum im Haltekreis wird im wesentlichen von zwei Faktoren beeinflusst. 6
– Vakuumwerte in Abhängigkeit der Meereshöhe
Diese können durch Eingabe der Vakuumparameter in den Maschinendaten eingestellt wer-
den.
– Streuung der Vakuumwerte im Haltekreis bei offenen Ventilstößeln.
6
Das Vakuum im Haltekreis wird automatisch überwacht. 6
– Die vorliegenden Messergebnisse für das Vakuum im Haltekreis werden nach jedem Bestück-
zyklus ausgewertet.
– Es werden nur Bestückzyklen ausgewertet, in denen kein offenes Segment das Messergebnis
verfälscht hat. Dazu werden alle Zyklen mit Fehlermeldungen beim optischen Zentrieren
(SIPLACE Vision) und Vakuum-Problemen (Bauteil vor Bestücken nicht an Pipette) von der
Auswertung ausgeschlossen.
– Ist das ausgewertete Vakuum zu gering, wird die Fehlermeldung "258 Vakuum im Haltekreis
zu gering (Soll/Ist)“ angezeigt.
6.4 Maschinenstopp bei Folienriss
Reißt während der Bestückung an einem Gurtförderer die Abdeckfolie, werden alle Spuren des
entsprechenden Stellplatzes deaktiviert, so dass keine Bauelemente von den Förderern auf die-
sem Stellplatz mehr abgeholt werden können. Es wird eine entsprechende Fehlermeldung an der
Station angezeigt und an der Hauptstöranzeige wird ein Spurfehler gemeldet. Die Maschine wird
so lange angehalten, bis der Fehler behoben und bestätigt wurde. Somit wird vermieden, dass
eine im Förderbereich liegende Abdeckfolie den Bestückkopf beim Abholen von Bauelementen
beschädigen kann. 6
SIPLACE Softwareanleitung SR 601.xx 6 Neue Funktionalitäten
Ausgabe 07/2005 DE 6.5 Förderer der X-Serie (8 - 88 mm X)
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6.5 Förderer der X-Serie (8 - 88 mm X)
Die Förderer der SIPLACE X-Serie (X-Förderer) sind die Nachfolger der bisherigen SIPLACE
Förderer (S-Förderer). Sie erleichtern das Handling und steigern die Effizienz der Maschinentypen
der X-Serie. 6
Folgende Daten werden persistent in im Förderer gehalten: 6
Fördererinformation: 6
Typ, ID, SW-Versionsinformation, Anzahl Förderzyklen, aufgetretene Fehler, Wartungsinforma-
tion 6
Rüstinformation: 6
– Schrittweite (Teilung), Abhollage und Abholposition, Erkennung von Gurtwechseln, Erkennung
und Meldung von Bedienereingriffen (Takten, Einstellung der Schrittweite)
– An- bzw. Abmelden des Förderers an der "XFeeder Control Unit" (XFCU)
– Erkennung beim Stellen des Förderers auf einer falschen Spur
Die Anzeige der Fehler bzw. Warnungen erfolgt am Förderer über das Display und mittels LED.
Somit kann der Bediener anhand der Fördererinformation den Förderer leichter verwalten, warten
und reparieren. Die Rüstinformation schützt ihn vor Fehlern beim Rüsten der Förderer. Falsche
Schrittweiten werden bei allen Förderertypen der X-Serie erkannt und automatisch korrigiert,
falsche Abhollagen und Abholpositionen werden nur bei Förderern des Typs 8 mm X erkannt und
automatisch korrigiert. 6
Die Rüstkontrolle kann sicherer und einfacher durchgeführt werden. Mehrfaches Scannen der
Barcodes wegen Rüstkontrolle ist nicht mehr erforderlich. Da die Förderer-ID mit der Rüstinfor-
mation verknüpft wird, können die Förderer an einer beliebige Maschine mit BE-Wagen der X-
Serie gestellt werden, ohne dass die Rüstinformation neu gescannt werden muss. 6
Die Energie- und Datenübertragung erfolgt kontaktlos. Dadurch ist das sichere Stellen und Ent-
fernen des Förderers für den Bediener einfacher und weniger fehleranfällig. 6
6.5.1 Einschränkungen
– X-Förderer können nur auf BE-Wagen der X-Serie gerüstet werden.
– Pro Stellplatz können entweder X-Förderer oder S-Förderer gestellt werden. Eine Mischung
von X-Förderern und S-Förderern auf einem Stellplatz ist nicht möglich.
– Da die Stellplätze für X-Förderer die neue "XFeeder Control Unit" (XFCU) benötigen und die
Stellplätze für die bisherigen SIPLACE Förderer die alte "Feeder Control Unit" (FCU), sind bei
einer nachträglichen Änderung der Maschinenkonfiguration Umbaumaßnahmen an den Stell-
plätzen erforderlich.