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Offset aufnahme system für SIPLAC E 80 S1 5 / S20 / F 3 / F4 Betrieb sanleitung Ausgabe 01/98 Seite 6 v on 47 1.2 Definitionen Qualifiziertes bzw . ausreichend geschultes Personal: Personen, die mit der Aufstellung, dem …

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Betriebsanleitung Offsetaufnahmesystem für SIPLACE 80 S15 / S20 / F3 / F4
Ausgabe 01/98
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Übersicht
Die Kompensation des Bestückungs-Offset-Fehlers ist immer dann nötig, wenn die Maschine transpor-
tiert wurde oder der Verdacht besteht, daß der Offset zu groß ist. Zu diesem Zweck bestückt man
Glasbauelemente auf eine Offset-Meßplatte (ebenfalls aus Glas), in die eine Nonius-Skala aufgebracht
ist. An dieser Skala wird nach der Bestückung mit Hilfe eines verzugsfreien Mikroskops (Vergrößerung
10x) der Versatz der Pinstrukturen der Glasbauelemente in x- und y-Richtung an den vier Kanten ab-
gelesen. Aus den festgestellten Meßwerten wird ein Mittelwert gebildet. Dieser Mittelwert wird in die
Maschinendaten aufgenommen. Dadurch kann der Offset-Fehler beim Bestücken kompensiert werden.
Hinweis
Der Ablauf der Messung und die Auswertung der festgestellten Meßwerte sind für verschiedene Ma-
schinentypen unterschiedlich. Beachten Sie dazu die entsprechenden Abschnitte dieser Anleitung.
1.1 Sicherheitshinweise
Gefahr !!!
Die Automaten der SIPLACE Familie werden mit 3 x 400V
Ö
10%, 50/60 Hz Netzspannung versorgt.
Teile dieser Anlage führen daher gefährliche Spannungen auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter.
Unsachgemäßer Umgang mit diesen Automaten kann deshalb zu Tod oder schwerer Körperverlet-
zung sowie erheblichen Sachschäden führen.
Beachten Sie die geltenden Unfallverhütungs- und VDE-Vorschriften (insbesondere EN 60204).
Bei Nichtbeachtung kann die Berührung spannungsführender Teile zu Tod oder schwerer Körper-
verletzung führen.
Offsetaufnahmesystem für SIPLACE 80 S15 / S20 / F3 / F4 Betriebsanleitung
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1.2 Definitionen
Qualifiziertes bzw. ausreichend geschultes Personal:
Personen, die mit der Aufstellung, dem Betrieb und der Instandhaltung des Bestückautomaten und der
Zusatzgeräte vertraut sind und über eine entsprechende Qualifikation verfügen, wie z.B.:
Die Ausbildung oder Unterweisung bzw. Berechtigung, Stromkreise und Anlagenteile gemäß den
Standards der Sicherheitstechnik ein- und auszuschalten, freizuschalten, zu erden oder zu kenn-
zeichnen.
Die Ausbildung oder Unterweisung gemäß den Standards der Sicherheitstechnik in Pflege und Ge-
brauch einer angemessenen Sicherheitsausrüstung.
Die Schulung in erster Hilfe.
Gefahr !!!
Im Sinne dieser Betriebsanleitung bedeutet, daß Tod, schwere Körperverletzung oder erheblicher
Sachschaden eintreten werden, wenn die Gefahrenhinweise nicht beachtet werden.
Vorsicht !
Im Sinne dieser Betriebsanleitung bedeutet, daß eine leichte Körperverletzung oder ein Sachschaden
eintreten kann, wenn die Vorsichtshinweise nicht beachtet werden.
Hinweis
Im Sinne dieser Betriebsanleitung ist eine wichtige Information über das Produkt oder den jeweiligen
Teil der Betriebsanleitung, auf die besonders aufmerksam gemacht werden soll.
Eine Nichtbeachtung sämtlicher Hinweise kann zu Tod, schweren Körperverletzungen und/oder erheb-
lichen Sachschäden führen!
Betriebsanleitung Offsetaufnahmesystem für SIPLACE 80 S15 / S20 / F3 / F4
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1.3 Benötigtes Werkzeug und Hilfsmittel
Koffer (Artikel-Nr. 00335381-01) mit verzugsfreiem Mikroskop (Artikel-Nr. 00334518-01), Offset-
messplatte komplett (wird im folgenden Text “Glasplatte” genannt, Artikel-Nr. 00334513-01) und
Kunststoffdeckel (Artikel-Nr. 00334509-01), Box mit Glasbauelementen (Artikel-Nr. 00334587-01),
Bestück-Software (auf Diskette), Klebefolie, Glasreiniger, ein Zuführaufsatz für kleine Glasbauele-
mente, eine Zuführaufnahme für großes Glasbauelement
Linearförderer, z. B. Artikel-Nr.: 00142031-03
Pipetten (unbeschädigt, wenn möglich neu):
Typ 617 für SIPLACE S15
Typ 720 für SIPLACE S20 und SIPLACE F4
Typ 820 für SIPLACE F4/6
Typ 419 für den IC-Kopf
Weicher Lappen für Abwurfbehälter
Nicht unbedingt nötig, aber hilfreich:
MS Excel Version 5.0 (Windows 3.x) oder höher
Excel-Seiten zur Auswertung (Dateien auf Diskette)
1.4 Voraussetzungen an der Maschine
Die Maschine muß betriebswarm sein (mindestens 3 Stunden Betrieb)
Transportbreite von 135 mm muß möglich sein, d. h. Keramiksubstrat-Zentrierung und Vakuum-
LP-Unterstützung müssen demontiert werden
Stellplatz für Förderer muß frei sein