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Einleitung 44 Software Versionsbeschreibung SIPLACE Setup Center 2.3 ACHTUNG: Unique Förderer ID für S-F örderer wird nicht mehr unterstützt. ACHTUNG: Die Funktionalität des Spleißsensors am X- Förderer wird e rst nach e…

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Einleitung
Software Versionsbeschreibung SIPLACE Setup Center 2.3
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1 Einleitung
SIPLACE Setup Center ist eine Anwendung zur Durchführung der Rüstkontrolle an der SIPLACE-
Maschine (Online) und im Vorrüstbereich (Offline).
Rüstkontrolle bezeichnet dabei, das schrittweise Kontrollieren von der Zuordnung eines Bauelements
aus der Soll-Rüstung zu einer Spur in der Ist-Rüstung. SIPLACE Setup Center ermittelt die Daten der
Soll-Rüstung über das SIPLACE Pro Interface (SPI). Das Bauelement wird anhand von Barcode-
Etiketten auf dem Gebinde identifiziert, die SIPLACE Setup Center mittels Scannersystem liest und über
einer flexible Barcode-Etikettendefinition verarbeitet. Die Spur wird über den Spurbarcode an der
Maschine oder der Bauelemente-Verifizierungstaste am X-Förderer dem Bauelement zugeordnet. Alle
gewonnen Daten während einer Rüstkontrolle speichert SIPLACE Setup Center in einer eigenen
Datenbank.
SIPLACE Setup Center beherrscht heute den Umgang mit Gebinden, die eindeutig identifizierbar sind,
und solchen Gebinden, die einer Charge zugeordnet sind. Unterschieden werden die Gruppen dadurch,
das ein Gebinde einen Unikats-Barcode (UID) besitzt oder eine Chargenidentifikation (ICL), wie z.B:
eine Seriennummer. Technisch bedingt kann Setup Center nicht alle Funktionen gleich komfortabel im
ICL-Modus bereitstellen, daher empfiehlt es sich Gebinde mit Unique Identification auszustatten.
SIPLACE Setup Center unterstützt heute die Online-Rüstkontrolle für alle SIPLACE Bestückautomaten
(außer F3 und S15). Des weiteren unterscheidet SIPLACE Setup Center die freiwillige Rüstkontrolle und
die erzwungene Rüstkontrolle. Die freiwillige Rüstkontrolle, wird ohne eine Verbindung zur Station
durchgeführt. Dadurch entfällt der Zwang zurstkontrolle und es kann auch ohne Rüstkontrolle
produziert werden. Die erzwungene Rüstkontrolle wird mit einer Verbindung zur Station durchgeführt
und verlangt vor der Produktion eine erfolgreiche Rüstkontrolle. Dies geschieht, indem nach dem
Download eines Auftrags oder eines Gebindewechsels die Maschine alle Fächer deaktiviert für deren
Gebinde keine Rüstkontrolldaten vorliegen. Dadurch muss der Linienbediener bevor die Produktion
beginnen kann alle notwendigen Bauelemente/Gebinde für das Produkt erfolgreich kontrolliert haben.
Die erzwungene Online-Rüstkontrolle wird nicht durch die C-Serie unterstützt.
SIPLACE Setup Center ermöglicht auch die Offline-Rüstkontrolle im Vorrüstbereich durchzuführen. Die
Offline-Rüstkontrolle wird für einen Wechseltisch einer ausgewählten Rüstung durchgeführt. Nach
Fertigstellen der Rüstung über die Offline-Rüstkontrolle, kann der Wechseltisch aus dem Vorrüstbereich
zu der Fertigungslinie geschoben werden und über die „Wechseltisch-Verwaltung“ an der Station
angemeldet werden. Auch hier werden alle SIPLACE Maschinen unterstützt.
Mit Unterstützung der Maschinen der X-Serie wurde das Konzept der Gerätekennung für Maschinen
(Unique Machine ID), Wechseltische (Unique Table ID) und Förderer (Unique Feeder ID) eingeführt. Das
Equipment der X-Serie unterstützt das Konzept direkt durch die Hardware, für die F-, S-, HF-, HS- und
C-Serie muss mittels Setup Center die Identifikation ausgedruckt und manuell angebracht werden.
Im Gegensatz zu den bisher vorhandenen Rüstkontrollsystemen nutzt das SIPLACE Setup Center ein
Funkscannersystem, welches dem Benutzer immer die aktuellen Daten der Rüstung anzeigt. Das
Funkscannersystem bietet dem Benutzer eine einfache Benutzerführung. Das vierzeilige Display zeigt
dem Benutzer Informationen an und dient weiterhin zur Steuerung bestimmter Abläufe. Die
Menüstrukturen sind dabei an die Bedienung von Mobilfunktelefonen angelehnt. Zusätzlich meldet der
Scanner erfolgreich oder erfolglos abgeschlossene Aktionen über verschiedene, akustische und
optische Signale.
ACHTUNG:
Die aus Setup Center 2.0 und 2.1 bekannte Linien-ID wird nicht mehr unterstützt und wird durch
die Maschinen ID ersetzt.
Es ist erforderlich, die vorhandenen Barcode-Etiketten für die Online-Rüstkontrolle zu entfernen
und mit neuen Etiketten zu überschreiben, wie z.B. für 'Tischkontrolle', 'Nachfüllen',
'Schichtwechsel', 'Bauelemente suchen' usw.
Einleitung
44 Software Versionsbeschreibung SIPLACE Setup Center 2.3
ACHTUNG:
Unique Förderer ID für S-Förderer wird nicht mehr unterstützt.
ACHTUNG:
Die Funktionalität des Spleißsensors am X-Förderer wird erst nach einem Upgrade bzw.
Austausch von Software und Hardware verfügbar sein, die für 10/2007 geplant sind. Bis dahin
ist die Funktion Spleißsensor deaktiviert.
Systemüberblick
Software Versionsbeschreibung SIPLACE Setup Center 2.3
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2Systemüberblick
Das SIPLACE Setup Center Paket besteht aus folgenden Subsystemen:
Setup Center GUI
Setup Center Datenbank
Datalogic Dragon M101 Barcode Scanner
Symbol MC70 Scanner
Docking Station (nur X-Serie mit Offline-Rüstkontrolle)
Setup Center lädt die Soll-Rüstung aus SIPLACE Pro. Bei der Online-Rüstkontrolle lädt Setup Center
die Soll-Rüstung automatisch nach dem Download eines Loses an die Linie. Bei der Offline-
Rüstkontrolle wählt der Bediener die Soll-Rüstung manuell aus.
Während der Rüstkontrolle, werden die Gebindedaten durch den „DRAGONTM Barcode Scanner“ oder
den Symbol MC70 Scanner erfasst, gegen die geladenen Soll-Rüstung kontrolliert und in der Setup
Center Datenbank abgelegt. Die Rüstkontrolldaten werden bei erzwungener Rüstkontrolle mittels
Stationsschnittstelle an die Maschine oder direkt an die Docking Station übertragen.