00195406-01_Version Description Setup Center 2.3_ger eng.pdf - 第59页
Bereits vorhandene Funktionen Gerätekennung Software Versionsbeschreibung SIPLACE Setup Center 2.3 59 6.7 Gerätekennung Zweck Eine Gerätekennung oder ein Identifikator ( ID) is t ein eindeutiges künstliches Merkmal, das …
Bereits vorhandene Funktionen
Spleißüberwachung
58 Software Versionsbeschreibung SIPLACE Setup Center 2.3
einmal (Offline) durchgeführt werden muss. Tische können auch zwischen unterschiedlichen Rüstungen
verschoben werden. Dabei erzeugt Setup Center einen Deltabestand von den Bauelementen, die gleich
bleiben. Zusätzlich müssen nur unterschiedliche/nicht vorhandene Bauelemente-Chargen gesetzt
werden.
6.4 Spleißüberwachung
Zweck
Setup Center kann eine Spur deaktivieren, wenn eine erwartete Spleißerkennung nicht von der Station
gemeldet wurde. Diese Funktion gilt nur für X-Föderer.
Funktionsweise
In Setup Center kann ein Schwellwert für die maximale Mengenüberschreibung eingestellt werden.
Wenn bei einer Spur eine Spleißstelle erwartet und der eingestellte Wert für die Überschreitung erreicht
wurde, wird die Spur an der Station deaktiviert und in Setup Center rot markiert. Nach der manuellen
Kontrolle der Spleißstelle, wird mit Hilfe des Fehlerbehebung-Dialogs der Status der Spur korrigiert.
Daraufhin ändert Setup Center automatisch die Gebindeinformation und die Spur wird wieder
freigegeben.
6.5 Abrüsten nach Folienriss-Fehler
Zweck
Setup Center kann ein Gebinde nach einem Folienriss-Fehler abrüsten. Dadurch wird verhindert, dass
falsche Traceability-Daten geschrieben werden, wenn ein X-Förderer nicht ordnungsgemäß abgerüstet
und das Gebinde auf demselben X-Förderer innerhalb der Station gewechselt wurde.
Funktionsweise
Die Funktion „Abrüsten nach Folienriss-Fehler“ kann in Setup Center aktiviert werden. Meldet der X-
Förderer einen Folienriss-Fehler, wird die Spur von der Station deaktiviert. Setup Center sendet eine
Abrüsten-Anweisung an die Station und rüstet das Gebinde ab. Dadurch wird die Verbindung zwischen
Gebinde und Förderer, sowohl an der Station als auch im Setup Center getrennt. Eine erneute
Verifizierung der Spur ist danach erforderlich.
6.6 XML-Import
Zweck
Diese Funktion stellt eine Schnittstelle für die Änderung der Gebindedaten von externen Benutzer/
Systemen zur Verfügung.
Funktionsweise
Diese Funktion wird über die XML-Import Schnittstelle unterstützt.
Eine detaillierte Beschreibung zu "XML-Import" entnehmen Sie dem Dokument XML-Import SIPLACE
Setup Center 2.2 SP1, Artikel-Nr. 00195379-xx.

Bereits vorhandene Funktionen
Gerätekennung
Software Versionsbeschreibung SIPLACE Setup Center 2.3
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6.7 Gerätekennung
Zweck
Eine Gerätekennung oder ein Identifikator (ID) ist ein eindeutiges künstliches Merkmal, das zur
Identifizierung eines Geräts dient, z.B. der Maschine, des Wechseltisches oder des Förderers.
Gerätekennungen helfen Setup Center beim Erkennen, Verfolgen und Wiederverwenden von Gebinden,
die in Verbindung mit diesen Geräten verwendet werden.
Funktionsweise
Maschinen ID (Unique Machine ID)
Setup Center führt das Konzept der Maschinen ID Barcodes(MID) ein, die auf jeder X-Maschine ab
Werk angebracht sind. Bei anderen Maschinenserien kann mittels Setup Center ein Maschinen ID
Barcode erzeugt werden und an der Maschine angebracht werden. Dies sollte für existierende
Installationen unbedingt nachgeholt werden.
Durch die Einführung des Maschinen ID Barcodes ändert sich auch die Benutzerführung am
Barcode Scanner. Nach dem Einlesen des Maschinen BCs wird am Barcode Scanner ein Menü
angezeigt, indem der gewünschte Befehl ausgewählt wird.
Förderer ID (Unique Feeder ID) für X-Förderer
X-Förderer besitzen ab Werk eine Förderer ID, die beim Stellen auf den Wechseltisch elektrisch
ausgelesen wird. Dadurch können Gebinde, die Förderern zugeordnet sind, durch Setup Center
verfolgt werden und automatisch Informationen mit der Maschine und der Docking Station
ausgetauscht werden. Im Unterschied zu S-Förderern, geht dadurch die datentechnische Beziehung
zwischen Gebinde und Förderer beim Abrüsten nicht verloren.
Über die Förderer-ID erkennt Setup Center auch den Förderer, wenn über die Bauelemente-
Verifizierungstaste die Rüstkontrolle oder das Nachfüllen eingeleitet wird.
6.8 Gebinde nachbestellen
Zweck
Einige Kunden betreiben im Umfeld der Linie ein Kanban-Lager zur Bauelemente-Versorgung der Linie.
Dieses Lager wird über ein zentrales Lager des Kunden versorgt, das bei Setup Center den Bedarf für
nachzubestellende Gebinde ermitteln kann.
Funktionsweise
Nach einer erfolgreichen Rüstkontrolle kann das Gebinde zum Nachbestellen markiert werden. Dies
wird in der Regel immer dann geschehen, wenn der Linienbediener das letzte Gebinde einer
Sachnummer aus dem Kanban-Lager entnommen hat.
ACHTUNG:
Die aus Setup Center 2.0 und 2.1 bekannte Linien-ID wird nicht mehr unterstützt und wird durch
die Maschinen ID ersetzt.
Es ist erforderlich, die vorhandenen Barcode-Etiketten für die Online-Rüstkontrolle zu entfernen
und mit neuen Etiketten zu überschreiben, wie z.B. für ‚Tischkontrolle’, ,Nachfüllen’,
‚Schichtwechsel’, ‚Bauelemente suchen’ usw.
Bereits vorhandene Funktionen
Rüstkontrolle mit Lieferanten-Barcode
60 Software Versionsbeschreibung SIPLACE Setup Center 2.3
6.9 Rüstkontrolle mit Lieferanten-Barcode
Zweck
Ein Lieferanten-Barcode dient als alternativer Barcode für ein Bauelement, das im Programmiersystem
eingepflegt ist und eindeutig in der Fabrik gekennzeichnet ist.
Funktionsweise
Verifikation mit Bauelement-Barcode
Der komplette eingescannte Barcode, der das Barcode-Fragment 'Component' enthält, wird mit dem
Lieferanten-Barcode aus dem Programmiersystem verglichen.
Verifikation mit dem Fragment „Component“
Aus dem eingescannten Barcode wird das Barcode-Fragment 'Component' extrahiert und nur das
Barcode-Fragment 'Component' mit dem Lieferanten-Barcode aus dem Programmiersystem
verglichen.
6.10 Schichtwechselkontrolle
Zweck
Die Schichtwechselkontrolle ermöglicht es, eine Rüstkontrolle durchzuführen, ohne dass Mengen an die
Station gesendet werden.
Funktionsweise
Setup Center unterstützt das Drucken des Steuer-Barcodes „Schichtwechselkontrolle“ mit dem
Barcode-Etiketten-Assistenten. Dieser wird für jeden Stellplatz einer Station ausgedruckt. Mit dem
Scannen des Barcodes startet der Benutzer die Schichtwechselkontrolle für einen Tisch. Alternativ kann
die Schichtkontrolle auch über das Menü am Barcode-Scanner gewählt werden, nachdem die
Maschinen-ID eingescannt wurde. Nur im Falle der Erkennung eines fehlerhaften Unikatsbarcodes, wird
die entsprechende Spur deaktiviert. Wird eine Spur erkannt, auf welcher kein Gebinde gesetzt ist, kann
optional das Gebinde gesetzt oder übersprungen werden.
6.11 Füllstandskontrolle
Zweck
Die Füllstandskontrolle (Component Level Indicator, CLI) ermöglicht es, die Gebindegröße an den
Stationen zu überwachen und zu verwalten. In Verbindung mit Setup Center kann die aktuelle
Gebindegröße einzelner Gebinde an die Füllstandskontrolle der Stationen übertragen werden.
Funktionsweise
Die Füllmengen-Informationen kommen von den erfassten Gebinden. Ist auf einem Gebinde keine
Füllmenge vorhanden, wird diese aus SIPLACE Pro übernommen.
Eine Rolle läuft an der Station leer und muss nachgefüllt werden. Setup Center kann dann die
Füllmenge der Bauelemente auf der leer gelaufenen Spur über die Füllstandskontrolle aktualisieren.
Die Füllmenge der Bauelemente auf einer Spur kann korrigiert werden, dies ist erforderlich, da die
Mengenangaben auf Rollen oft ungenau sind oder Bauelemente beim Anspleissen verloren gehen.