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Installationsanleitung SIPLACE EDM 1.7 Service Pack 1 SP 1 Ausgabe 10/2009 5.3.2 … und Praxis 5.3.2.1 Sy ntax und Möglichkeiten Die Theorie des vorigen Abschnittes muss jetzt in einer praktisch handhabbaren Form umgesetz…

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Installationsanleitung SIPLACE EDM 1.7 Service Pack 1SP 1 Ausgabe 10/2009
5.3 Konfiguration des Workflows
Der Produktionsprozess wird von Kunde zu Kunde sehr unterschiedlich ausgestaltet und damit
variiert auch der Prozess der Datenhaltung. Dabei treten zwei Aspekte besonders deutlich hervor:
• Der eigentliche Prozess des Datenflusses – der dynamische Anteil – zwischen dem zentralen
Server (EDM Master-Server) und den dezentralen Clients (EDM Linien-Server) und
• Art und Umfang der zu übertragenden Daten – der statische Teil.
Kundenprozesse können sich in einem, aber auch in beiden Teilen des Prozesses unterscheiden. Dieser
Abschnitt beschäftigt sich mit dem dynamischen Anteil, der eigentlichen Datenflusssteuerung. Auf die
Konfiguration des statischen Anteils – die Application Templates – wird in
5.4.1 Application Templates
eingegangen.
HINWEIS:
Der Workflow muss nur konfiguriert werden, falls die Standardwerte in der Umgebung
nicht funktionieren.
5.3.1
Theorie …
Die Abbildung des Produktionsprozesses des Kunden wird mit Hilfe eines Zustandsautomaten in
einen Workflow abgebildet. Ein Automat ist ein Konstrukt, das aus der theoretischen Informatik
kommt. Zum Verständnis der folgenden Punkte ist es von Nutzen, einige Begriffe zu kennen.
Ein Zustandautomat besteht im Allgemeinen aus:
• Einer Menge von Zuständen. Im folgenden Q genannt
• Genau einem zu Q zugehörigen Startzustand.
• Eine Teilmenge von Q, die die gültigen Endzustände enthält.
• Eine Teilmenge von Q, die Fehlerzustände enthält.
• Einer Menge von Ereignissen
1
• Eine Menge von Zustandsübergängen – Transitionen – die von einem Zustand q
1
bei Eintreten
eines bestimmten Ereignisses in einen Zustand q
2
übergeht. Pro Zustands-Ereignis-Paar kann
höchstens eine Transition definiert sein.
1
Diese Menge von Ereignissen wird in der Theoretischen Informatik „Eingabealphabet“ genannt. Dies nur für die
Interessierten.
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5.3.2 … und Praxis
5.3.2.1 Syntax und Möglichkeiten
Die Theorie des vorigen Abschnittes muss jetzt in einer praktisch handhabbaren Form umgesetzt
werden. Dies geschieht in der Client Workflowkonfigurationsdatei (vgl. auch
5.2.3.21
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Client Workflow-Konfiguration). Dabei handelt es sich um eine Datei im XML-Format. Auf den Inhalt
dieser Datei und den Bezug zur Theorie will ich im Folgenden eingehen.
Am Anfang ist es zunächst notwendig, alle Zustände, Ereignisse und Transitionen zu deklarieren
Dies ist notwendig, damit die Workflowengine, die auf der Konfigurationsdatei arbeitet, den
Automaten leichter verifizieren kann.
Wir definieren zunächst den Startzustand:
<state name="clientIdle" isStartState="true" />
In den nun folgenden Zustandsdeklarationen darf nun isStartState=“true“ nicht mehr auftauchen, da
ein Automat ja genau einen Startzustand besitzt.
Ein „normaler“ Zustand wird deklariert:
<state name="selectObjects" />
Will man einen Zustand als Endzustand markieren:
<state name="done" isEndState="true" />
Fehlerzustände werden wie folgt gekennzeichnet:
<state name="timedOut" isErrorState="true" />
Ein Zustand kann gleichzeitig sowohl Fehler- als auch Endzustand sein:
<state name="failed" isErrorState="true" isEndState="true" />
Die Namen der Zustände müssen eindeutig sein. Als nächstes folgt in der Konfigurationsdatei die
Deklaration der Ereignisse, auf die die Workflowengine reagieren kann:
<event name="pullData" />
Die Namen der Ereignisse müssen ebenfalls eindeutig sein, da diese wie die Zustände bei der
Definition der Transitionen referenziert werden.
Die Transitionen stellen das Herzstück der Workflowdefinition dar. Sie stellen eine Art „Legostein“
dar, aus denen ein Kundenworkflow zusammengesetzt werden kann.
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