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Installationsanleitung SIPLACE EDM 1.7 Service Pack 1SP 1 Ausgabe 10/2009 Es dient außerdem zur Eingabe von Kommentar en zu neu ausgelösten Benachrichtigungen. Das EDM Tool wird dazu auf dem Linien-Server installiert. Di…

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Installationsanleitung SIPLACE EDM 1.7 Service Pack 1 SP 1 Ausgabe 10/2009
2.5 EDM Benachrichtigungen
Das EDM Benachrichtigungen Subsystem bereitet die eingehenden Änderungsmeldungen von den
Linien in lesbarer Form auf und verteilt diese an die entsprechenden Stellen. Die Art der
versendeten Nachrichten sowie ihre Empfänger sind konfigurierbar. Darauf wird an späterer Stelle
genau eingegangen (siehe
5.4 EDM Konfiguration und 5.5 Filterkonfiguration).
2.6 EDM Konfiguration
Die EDM Konfiguration ist die zentrale Stelle für die Konfiguration der kundenspezifischen
Einstellungen. Dort finden sich die Möglichkeiten
• Zum Erstellen und Verwalten von Application Templates
• Zum Konfigurieren von Email-Benachrichtigungen über eintreffende Benachrichtigungen
Die Konfigurationsmöglichkeiten und die Benutzeroberfläche sind in den Abschnitten
5.4.1
Application Templates und
5.4.2 Email-Konfiguration beschrieben.
2.7 EDM Filterkonfiguration
Die EDM Filterkonfiguration erlaubt das Konfigurieren der EDM Benachrichtigungen. Die
Konfigurationsmöglichkeiten und die Benutzeroberfläche sind in dem Punkt
5.5 Filterkonfiguration
beschrieben
2.8 EDM Line Server
Der EDM Line Service ist der Gegenpart des EDM Master Service. Er überwacht die vom Nutzer an
der lokalen SIPLACE Pro Datenbank durchgeführten Änderungen, protokolliert diese und sendet
Sie an den Master Service zum Eintrag in den Clearing Pool.
2.9 EDM Tool
Das EDM Tool ist ein Hilfsprogramm, auf dem Master- und Linien-Server läuft und den Status der
EDM Services (Master- bzw. Linien-Service) sowie die Integrität der EDM Konfigurationsdateien
überwacht.
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Es dient außerdem zur Eingabe von Kommentaren zu neu ausgelösten Benachrichtigungen. Das
EDM Tool wird dazu auf dem Linien-Server installiert.
Die Eingabe der Kommentare kann auch auf einem anderen Rechner als dem Linien-Server
erfolgen. Dazu muss das EDM Tool auf diesem Rechner installiert werden und ein Eintrag in der
Konfigurationsdatei des Linien-Servers angepasst werden (
5.2.3.14 EDM Tool Endpunkt).
3 Datenübertragung
Die Hauptmotivation für das Ziel der Entwicklung von SIPLACE EDM war es, eine dezentrale
Datenhaltung für SIPLACE Pro zu ermöglichen. Vorraussetzung für das Erreichen dieses Ziels ist
es, eine effiziente, selektive Datenübertragung vom Master-Server auf den Linien-Server zu
garantieren. Änderungen, die dezentral gemacht werden, fließen wieder in den zentralen
Datenbestand ein, so dass dieser – so aktuell wie möglich – einen fertigungsweit gültigen
Datenbestand enthält.
Technisch basiert die Datenübertragung in beide Richtungen auf dem SIPLACE Pro XML
Datenmodell Export bzw. Import, der ja bereits aus dem SIPLACE Pro Desk bekannt ist und von
dort aus manuell anzustoßen ist.
Diese technische Lösung muss in eine prozessbezogenen Lösung für die Datenübertragung
eingebettet werden, die ebendiese steuert und überwacht. Diese prozessbezogene Lösung, wie Sie
in SIPLACE Pro EDM implementiert ist, umfasst zwei Möglichkeiten, den Datenfluss zu steuern und
zu kontrollieren:
• Den Pull Mode und
• Den Forced Pull Mode.
3.1 Pull Mode
Der Pull Mode stellt auf der einen Seite eine eigenständige Prozesssteuerung für die
Datenübertragung dar, auf der anderen Seite dient er als Grundlage für den Forced Pull Mode.
Daher wird in diesem Abschnitt auch auf die den beiden Modi gemeinsamen Teile eingegangen und
im folgenden Abschnitt nur noch auf die Forced Pull Mode spezifischen Aspekte eingegangen.
Die Grundidee hinter dem Forced wie auch dem „einfachen“ Pull Mode ist, dass die Verantwortung
für die Produktionsdaten und die Entscheidung darüber, welche an der Linie gültig sein sollen,
grundsätzlich beim Line Engineer liegt, da dieser die Verantwortung dafür trägt, dass die Linie
produziert.
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Daher startet der Line Engineer manuell den „Pull Mode“ über den SIPLACE EDM Client. Er wählt
die zu übertragenen Daten aus. Dem Data Preparation Engineer stehen jedoch
Konfigurationsmöglichkeiten zur Verfügung, mit denen er steuernd in den Prozess eingreifen kann
(sog. Application Templates vgl. dazu
5.4). Diese Steuerungsmöglichkeit besteht darin, dass er
festlegt, welche Objekttypen beim Download an der Linie überschrieben werden sollen. Allgemein
lässt sich sagen: Bei Objekttypen, die beim Download überschrieben werden, liegt die
Verantwortung für ihre Korrektheit beim Data Preparation Engineer, bei Objekttypen, die nicht
überschrieben werden, beim Line Engineer.
Der Data Preparation Engineer hat jedoch keine Möglichkeit darauf einzuwirken, ob und wann der
Line Engineer sich neue Daten vom Master-Server zieht.
3.2 Forced Pull Mode
Um diesem Umstand entgegen zu wirken, verfügt SIPLACE EDM über den „Forced Pull Mode“.
Dieser erlaubt es, eine maximale Zeitspanne zwischen zwei Downloadvorgängen anzugeben. Damit
soll sichergestellt werden, dass die Daten an den Linien nie um mehr älter sind, als die
voreingestellte Zeitspanne. Wird während der voreingestellten Zeit kein Download von Daten vom
Master-Server durchgeführt, so wird der Data Preparation Engineer über SIPLACE EDM
Benachrichtungen davon in Kenntnis gesetzt und kann organisatorische Maßnahmen ergreifen, um
einen aktuellen Datendownload sicherzustellen.
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