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Installationsanleitung SIPLACE EDM 1.7 Service Pack 1 SP 1 Ausgabe 10/2009 5.3.2.2 Workflowbausteine 5.3.2.2.1 Grundlagen Abbildung 15 zeigt alle zurzeit verfügbaren Baustei ne, aus denen ein Workflow gebildet werden kan…

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Installationsanleitung SIPLACE EDM 1.7 Service Pack 1SP 1 Ausgabe 10/2009
</transition>
Abbildung 13 Beispiel einer bedingten Transition
Diese Transition führt den Zustandsübergang unter Berücksichtigung eines Controllers aus. Diese
spezielle Aktion wird über das Attribut „class“ in der Notation für Klassen angegeben. In diesem Fall
existiert nicht nur wie im ersten Beispiel in
Abbildung 12 ein „newState“-Tag, sondern für jedes
mögliche Ergebnis des Controllers eines. Um dies handhaben zu können, wird das „newState“-Tag
um ein Attribut „value“ erweitert. Ein Controller liefert immer einen Zeichenkettenwert zurück, so
dass das Ergebnis auf jeden Fall in der XML-Datei darstellbar ist.
Um Anwendungsfälle, wie das Auftreten von für alle Zustände gültigen Fehlerzustände – wie Sie in
EDM durch die asynchrone Kommunikation in Form von Timeouts auftreten – für den Ersteller der
Workflowkonfiguration leichter handhaben zu können, besteht die Möglichkeit Transitionen wie in
Abbildung 14 zu definieren:
<transition name="timeoutDefault" currentState="all" event="timeOut">
<newState name="timedOut" />
</transition>
Abbildung 14 Defaulttransition
Durch die Angabe von „all“ als Ausgangszustand wird diese Transition für alle Zustände
übernommen. Obige Transition definiert ergo ein allgemeines Timeoutverhalten. Eine
Defaulttransition wird nur ausgeführt, wenn für das jeweilige Ereignis keine spezifische Transition
definiert ist. Hiermit besteht implizit die Möglichkeit mehrere Transition für ein Zustands/Ereignispaar
zu definieren. Es ist jedoch nicht möglich, mehrere Defaulttransitionen für ein Ereignis zu
beschreiben.
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5.3.2.2 Workflowbausteine
5.3.2.2.1 Grundlagen
Abbildung 15 zeigt alle zurzeit verfügbaren Bausteine, aus denen ein Workflow gebildet werden
kann. Da aber zukünftige Anforderungen an die Prozessgestaltung schwer einzuschätzen sind, hat
man sich bei der Implementierung für diesen flexibel erweiter- und konfigurierbaren Weg
entschieden.
Um die Rekonfiguration vor Ort so einfach wie möglich zu halten, sind in der Fehler! Verweisquelle
konnte nicht gefunden werden. (siehe Kapitel 5.3.3) alle möglichen Zustände, auch diese, die
nicht benutzt sind, ebenso alle Ereignisse und Transitionen enthalten. Von den Transitionen sind die
obligat durchzuführenden (in der Abbildung ohne farbigen Rahmen) sowie die für den
Standardablauf (in der Abbildung grau hinterlegt) aktiv geschaltet. Diese Transitionen können
beliebig durch auf gleicher Ebene im Ablaufdiagramm stehende Alternativen ersetzt werden. Dazu
wird die „alte“ Transition aus- und die neue einkommentiert. Gehören zu einem Baustein mehrere
Transitionen, so sind diese alle ein bzw. auszukommentieren.
Ein Beispiel zur Verdeutlichung. Der Standardablauf für die Auswahl der Objekte sieht in der
Standardkonfiguration wie folgt aus:
<transition name="selectIdentities" currentState="selectObjects"
event
="selectIds"
class
="Siemens.SiplacePro.EDM.DataExchange.Actions.SelectIdentitiesActio
n,DataExchange
">
…
</transition>
<!-- Pull workflow variants -->
<!-- Use fixed selection
<transition name="useIdentities" currentState="selectObjects"
event="selectIds"
class="Siemens.SiplacePro.EDM.DataExchange.Actions.UseConfiguredIdenti
tiesAction,DataExchange">
…
</transition> -->
Dies soll nun in eine fixe Menge zu transferierender Objekte geändert werden. Dann muss die
Konfiguration dergestalt angepasst werden:
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<!--
<transition name="selectIdentities" currentState="selectObjects"
event="selectIds"
class="Siemens.SiplacePro.EDM.DataExchange.Actions.SelectIdentitiesAction,
DataExchange">
…
</transition> -->
<!-- Use fixed selection -->
<transition name="useIdentities" currentState="selectObjects" event="selectIds"
class="Siemens.SiplacePro.EDM.DataExchange.Actions.UseConfiguredIdentitie
sAction,DataExchange">
…
</transition>
5.3.2.2.2 Weitergehende Konfiguration
Für einige der Bausteine sind weitergehende Einstellungen vorzunehmen. Die betroffenen
Bausteine sind in
Abbildung 15 entsprechend gekennzeichnet. Zur Unterbringung der zusätzlichen
Konfigurationsattribute wird die Custom-Section der Applikationskonfiguration benutzt.
Der Baustein „VDM für GF“ erweitert jedes Application Template, das Gehäuseformen betrifft, um
die Option der VDM Blob Behandlung. Ist dieser Baustein aktiviert, werden für jede gezogene
Gehäuseform auch die Visiondaten übertragen.
Baustein: VDM für GF
Schlüssel Form Inhalt
Konfigurieren Sie VDM wie beschrieben
Tabelle 8 Zusätzliche Einstellungen für "VDM für GF"
Baustein: Festes Template
Schlüssel Form Inhalt
templateName String Name des zu benutzenden
Application Templates
Tabelle 9 Zusätzliche Einstellungen für "Festes Template"
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