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5 Funktionsweise Aufheizen und Abkühlen Der Vakuumlötpr ozess mit T emperaturen bis zu 400 °C ist eine optimale Lösung für voidfreie und flussmittelfreie Appli - kationen. Für Ihre F er tigung bietet das Nexus System nic…

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› Heizen und Kühlen auf einer Arbeitsäche von
500 mm x 500 mm
› Freiraum von 100 mm über der Heizplatte
› Maximale Betriebstemperatur 400 °C
*
› Heizrate max. 150 K/min
*
, Kühlrate max. 180 K/min
*
› Vakuum bis 2 mbar (optional 0,1 mbar)
› Flußmittelfreie Aktivierung mit verschiedenen
Gasen möglich
› Eine Gasleitung für N
2
mit Druckregler und Gasüberwa-
chung; Proportionalventil
› Jede Gasversorgungsleitung ist mit einem Ventil ausge-
stattet um die Zuleitung zu schließen, während das Gerät
nicht in Gebrauch ist.
› Der Vakuumofen kann mit stufenlos einstellbaren
Flußraten gespült werden und wird mittels eines
Proportionalventil gesteuert.
› Die volumetrische Strömungsrate für die Prozessgase
ist über einen Massendurchussregler optional einstell-
bar.
› Flussmittelfreier Betrieb mit 100 % Stickstoff, Formier-
gas (95/5), Ameisensäure oder bis zu 5 % Wasserstoff.
› Ameisensäurebubbler mit Füllstandsregelung zur Sich-
erstellung eines gleichmäßigen Sättigungslevels (Sätti-
gungsniveau des N
2
-Gases ist abhängig vom Füllstand
im Ameisensäurebubbler)
› Optionales Residue Management System für den
Einsatz mit Lotpaste und Flussmittel
Vorteile für exible Prozesse
Nexus auf einen Blick
*
bezogen auf die Kontaktplatte
5
Funktionsweise
Aufheizen und Abkühlen
Der Vakuumlötprozess mit Temperaturen bis zu 400 °C ist
eine optimale Lösung für voidfreie und flussmittelfreie Appli-
kationen. Für Ihre Fertigung bietet das Nexus System nicht
nur Vorteile für den Lötprozess, sondern auch für sämtliche
weiteren thermischen Prozesse.
Ein großer Vorteil der Kontaktlötanlage Nexus ist, dass anhand von vorgegebenen Parametern der Aufheiz- oder Abkühlgradient
vordeniert werden kann. Die Gradienten können so beliebig voreingestellt werden. Innerhalb dieser Spezikationsgrenzen wird
die Temperatur durch die Nexus automatisch angepasst, so dass es zu keinen Grenzüberschreitungen kommen kann. Eine
Funktionsstörung der zu lötenden Baugruppe ist somit ausgeschlossen.
Die Heizleistung der Nexus wurde so ausgelegt, dass bei voller Beladung mit massereichen Baugruppen eine gleichmäßige
Erwärmung erfolgt und dadurch auch kurze Taktzeiten kein Problem sind. Mittels Messfühler werden die Temperaturen an der
Warenträgerauflage erfasst und verziert.
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50
100
150
200
250
300
2200 2300 2400 2500 2600 2700 2800
Temperatur in °C
Zeit in s
Sollwert
Messkanal 1
Messkanal 2
Messkanal 3
Heizplatte
Baugruppe Kühlung
Hermetisch abgeschlossene Prozesskammer
Direkte
Wärmeübertragung
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Beispiel Vakuum-Lötprozess
Zuverlässige Vakuumprozesse
für mehr Qualität
Durch das Vakuumlöten werden Produktivitätssteigerungen
und Qualitätsvorteile bei der Herstellung von Leistungselek-
tronik erzielt. So sorgt das Vakuum für oxidfreie Prozesse
sowie eine verbesserte Benetzung und dadurch für besser
gefüllte Lötstellen. Zudem vermindert das Vakuum Voids in
Lötstellen drastisch und ermöglicht Prozesse wie die Plas-
mareinigung und den Atmosphärenwechsel bei Advanced
Packaging.
Ohne Vakuum Mit Vakuum
400 400
300 300
200 200
100 100
0 2 4
Vakuum für voidfreie LötstellenEvakuieren und
mit Stickstoff uten
Vakuum und Einspeisung von
z.B. Ameisensäure für oxidfreie
Benetzungsächen
Heizen bis zur
Löttemperatur
Aktivierungs-
phase
Vorheizung
Kühlung
Löttemperatur
6 8min
1000
°C °C
1000
hPa hPa
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