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Betriebsanleitung SIPLACE D3 3 Technische Daten des Automaten Ab Softwareversion SR.605.xx Ausgabe 07/2008 DE 3.10 BE-Wagen 165 3.10 BE-W agen Artikel-Nr . 001 19622-xx BE- W agen, SIPLACE HF/X/D3 Am Automaten können bis…

3 Technische Daten des Automaten Betriebsanleitung SIPLACE D3
3.9 Zuführmodule Ab Softwareversion SR.605.xx Ausgabe 07/2008 DE
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3.9.10.1 Beschreibung
Das Dip-Modul (Pos. 1 in Abb. 3.9 - 18) dient zum Benetzen von Flip-Chips und CSP-Bauele-
menten mit Flussmittel oder Leitkleber. Der Flussmittelträger ist ein rotierender Teller (Pos. 2 in
Abb. 3.9 - 18
, Seite 163), auf dem ein dünner Flussmittelfilm (z.B. 40 μm) mit einer Rakel (Pos. 3
in Abb. 3.9 - 18
, Seite 163) erzeugt wird. Dieses Verfahren eignet sich insbesondere für hochvis-
kose (honigähnliche) Flussmittel. Die für den Prozess benötigte Flussmittelmenge wird auf mini-
male Schichtdicke gebracht, da nur die Bump-Unterseiten benetzt werden müssen.
Das Dip-Modul eignet sich für alle Bestückköpfe. Es wird als eigenständiger Zuführmodultyp von
der Rüstoptimierung berücksichtigt. Die Anzahl der verwendeten Dip-Module auf den einzelnen
Stellplätzen unterliegt keiner Einschränkung.
3.9.10.2 Technische Daten
Belegte Stellplätze 3
BE-Größe Max. 36 x 36 mm²
abhängig vom Bestückkopftyp
Einstellbare Schichtdicken 25, 35, 45, 55, 65, 75 μm
Zeitaufwand für Änderung der Schichtdicke Weniger als 1 min.
Toleranz der Spalthöhe ± 5 μm
Zeit für 1 Umdrehung des Tellers Mit Potentiometer einstellbar
von 0 - 10 s
BE-Dip-Zeit Programmierbar von 0 - 2 s
in 0,1 s - Schritten
Flussmittel Hochviskose Flussmittel, Leitkleber
Weitere technische Daten und Angaben zur Programmierung finden Sie in der Betriebsanleitung
DIP-Modul / DIP Module User Manual, Artikel-Nr. 00195065-xx.
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Betriebsanleitung SIPLACE D3 3 Technische Daten des Automaten
Ab Softwareversion SR.605.xx Ausgabe 07/2008 DE 3.10 BE-Wagen
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3.10 BE-Wagen
Artikel-Nr. 00119622-xx BE-Wagen, SIPLACE HF/X/D3
Am Automaten können bis zu vier BE-Wagen angedockt werden. Die Stellplatznummerierung fin-
den Sie in der nachfolgenden Abbildung.
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Abb. 3.10 - 1 Stellplätze der BE-Wagen
(1) Stellplatz 1
(2) Stellplatz 2
(3) Stellplatz 3
(4) Stellplatz 4
(T) LP-Transportrichtung
Die BE-Wagen sind eigenständige Module, die an einem externen Rüstplatz mit Zuführmodulen
gerüstet werden können. Der BE-Wagenwechsel erfordert daher nur eine kurze Unterbrechung
des Produktionsprozesses.

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3.10 BE-Wagen Ab Softwareversion SR.605.xx Ausgabe 07/2008 DE
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HINWEIS:
An externen Rüstplätzen benötigen Sie für den BE-Wagen eine externe Spannungsversorgung
(siehe Abschnitt 3.10.6, Seite 171).
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Abb. 3.10 - 2 BE-Wagen mit einer LP-Transporthöhe von 950 mm
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(1) Bohrungen für die LP-Transporthöhen 830 - 950 mm in den Führungssäulen
(2) BE-Wagen-Tisch
3.10.1 Aufbau
Der BE-Wagen besteht im Wesentlichen aus dem Fahrgestell, dem BE-Tisch zur Aufnahme der
Zuführmodule, der Kommunikationseinheit, dem Gurtrollencontainer und dem Abfallbehälter.